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Julian Nagelsmann und seine "komplexen Anforderungen"

Coach Julian Nagelsmann äußert sich im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC

Ain't stopping now! Die Roten Bullen treten am Samstag (Anstoß: 15.30 Uhr) als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga zuhause gegen Hertha BSC an.

Vor dem Spiel sprach Coach Julian Nagelsmann in der Pre-Match Pressekonferenz über die kommende Partie gegen den Hauptstadtklub sowie die aktuelle Personalsituation.

Julian Nagelsmann über ...

... derzeitige Belastungssteuerungen:

  • „Die Jungs mit weniger Spielzeit haben am Mittwoch ein intensives acht-gegen-acht absolviert. Mir war es wichtig, dass Spieler wie Ibrahima Konaté oder Justin Kluivert, die längere Zeit gefehlt haben, etwas weitere Distanzen laufen und in einen Rhythmus kommen. Am Donnerstag war es daher sinnvoll, dass das komplette Team regeneriert, daher gab es kein Training auf dem Platz. Die Jungs waren dafür mit dem Fahrrad unterwegs.

    Wir haben viele junge Spieler, die sehr aktiv und lauffreudig sind. Das ist aber nicht immer ratsam. Daher versuchen wir, sofern möglich, immer etwas Abwechslung ins Training zu bringen. Und mit unseren neuen Rädern von unserem Partner Specialized haben wir die Möglichkeit dazu bekommen, das Training an der frischen Luft zu variieren."
     

... das straffe Programm:

  • „Wir müssen eine gute Gratwanderung zwischen Training, Entwicklung, Prozess und Belastungssteerung hinbekommen. Das ist aufgrund der wenigen Trainingszeit, die wir haben, nicht ganz einfach. Wir müssen viel vorausdenken und -planen. Doch Fußball ist ein Kontaktsport, in dem sich Spieler auch mal verletzen. Dann ist ein Plan schnell über den Haufen geworfen.

    Ich bin kein Freund davon, in jeder Partie fünf bis sechs neue Spieler zu bringen. Wir werden am Samstag gegen Hertha BSC Spieler brauchen, die unsere Gesamtstruktur halten, aber natürlich auch ein paar frische Jungs".

 

... über unseren nächsten Gegner Hertha BSC:

  • „Bruno Labbadia hat die Hertha in Sachen Körperlichkeit weiterentwickelt. Auch wenn der Saisonstart nicht gut verlief, haben sie eine sehr gute Mannschaft mit top Einzelspielern. Ich sehe viel Entwicklungspotenzial. Gegen den FC Bayern München haben sie gezeigt, was sie können. Mit etwas Fortune hätten sie das Duell auch gewinnen können.

    Sie sind sehr clever, verteidigen tief und haben ein gutes Gespür dafür, den Gegner durch taktische Fouls aus dem Rhythmus zu bringen. Ihre Statistiken lesen sich nicht schlecht und wir beäugen auch nicht ihre Punkte, sondern die Spieler in ihren Reihen, die sehr weh tun können."
     

... die Leistung unserer Neuzugänge :

  • „Alexander Sörloth und Hee-chan Hwang brauchen noch etwas Zeit. Sie kommen beide aus Ligen, deren Niveau nicht so hoch ist, wie das der Bundesliga. Und das ist nicht despektierlich gemeint. Sie müssen sich hier einfach noch an das Tempo und die Intensität gewöhnen. Aber auch meine Anforderungen an die Spieler sind sehr komplex.

    Chan ist zudem körperlich noch nicht bei einhundert Prozent. Er hat lange nicht gespielt und war anschließend verletzt.

    Alex hat diese Woche sehr gut trainiert und könnte durchaus am Samstag eine Option für die Startelf sein. Im acht-gegen-acht hat er sieben Tore geschossen."

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+++ Perso-Update +++

  • Amadou Haidara befindet sich nach einem erneuten finalen Covid19-Testsergebnisses in häuslicher Quarantäne. Er wird in den nächsten Partien fehlen, ist aber symptomfrei. Stand jetzt wird er nach unserem Champions-League-Spiel in Manchester wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
     
  • Lukas Klostermann musste sich auf Grund von Beschwerden im linken Knie einem arthroskopischen Eingriff unterziehen und fällt daher in nächster Zeit aus.
     
  • Marcel Halstenberg wird gegen Hertha BSC aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen. Er wird am Freitag einer Trauerfeier in Hannover beiwohnen, wir wollen ihm anschließend etwas Ruhe gönnen.
     

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