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Wiedersehen mit dem alten Zimmergenossen

Cheftrainer Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart

14. Spieltag! Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon steht für die Roten Bullen die erste Pflichtaufgabe 2021 an: Am 2. Januar (20.30 Uhr) muss das Team von Julian Nagelsmann in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena ran.

Vor der Partie sprach unser Cheftrainer auf der Pressekonferenz über das kommende Duell sowie die aktuelle Personalsituation.

Schwere Aufgabe am Jahresbeginn: Wir reisen zum starken Aufsteiger vom VfB Stuttgart. Wir wollen mit einem Sieg in den zweiten Teil der Hinrunde starten. Auf der PK vor dem Match beantwortet Cheftrainer Julian Nagelsmann die Fragen der Journalisten.

Julian Nagelsmann über ...

... unseren nächsten Gegner aus dem Schwabenland: 

  • "Ich empfinde den VfB Stuttgart als eine sehr starke Mannschaft, auch wenn sie Zuhause in der Mercedes-Benz Arena aktuell nicht ganz so erfolgreich sind, was die Punkteausbeute angeht, haben sie dennoch dort viele gute Spiele gemacht.

    Das Team ist total interessant und besteht aus vielen guten Einzelspielern mit sehr viel Talent auf den verschiedenen Positionen. Auf dem Platz ist die Idee des Trainers klar zu sehen. Sie bringen viel Speed mit, legen intensive Sprints und Läufe hin, was auf eine dynamische Spielweise hinweist.

    Mein ehemaliger Co-Trainer Pellegrino Matarazzo macht dort einen Top-Job. Ich hatte mit ihm damals bei der Ausbildung zum Fußballlehrer eine prägende Zeit - wir haben uns für zehn Monate ein Zimmer geteilt.

    Für beide Teams wird es ein interessantes Duell."
     

... die Vorbereitung zwischen den Jahren:

  • "Unser Team steht am Freitag zum ersten Mal nach der Pause wieder komplett auf dem Platz. Zehn Spieler sowie ein Nachwuchsbulle waren zunächst in Quarantäne, da sie aus Risikogebieten kamen. Sie haben die Tage individuell trainiert.

    Inhalt konnten wir diese Woche daher nicht allzu sehr in die Einheiten integrieren. Das werden wir aber in den nächsten zwei Wochen können, darauf freuen wir uns bereits. Natürlich mit etwas angezogener Handbremse, denn schon bald folgen wieder die Englischen Wochen.

    Es war sehr ungewohnt, die Spieler zwischen den Jahren zu sehen. Aber auch wenn die Pause jetzt sehr kurz war, war sie für Kopf und Körper schon gut. Wie gut, werden wir dann Samstagabend gegen Stuttgart sehen."
     

... mögliche Auswirkungen der kurzen Pause auf die Liga:

  • "Ich gehe davon aus, dass das Niveau der Liga ab März durch die kurze Pause und die hohe Belastung etwas leiden wird. Sehr viele Teams werden bis dahin sehr viele Spiele absolviert haben. Es kann daher zäh werden – hängt aber auch immer davon ab, wie erfolgreich man als Klub ist.

    Versucht man, um das Maximale mitzuspielen, verkraftet man die Belastung vielleicht etwas besser als wenn man gerade nach ein paar Spielen ohne Sieg eine Durststrecke erlebt. Aber das ist ein Blick in die Glaskugel, man kann es nicht vorhersagen.

    Der Frühling samt Sonne und Vitamin D kann natürlich auch guttun."
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Gemeinsame Zeit bei der TSG Hoffenheim: VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo war von 2018 bis 2019 Julian Nagelsmanns Co-Trainer.

+++ Perso-Update +++

  • Nordi Mukiele hat im Pokal-Spiel gegen den FC Augsburg einen Tritt gegen das rechte Sprunggelenk abbekommen. Er spürt noch Restschmerzen, daher sind aktuell nur leichte Einheiten auf dem Platz möglich. Hinter ihm steht für #VfBRBL ein großes Fragezeichen.
     
  • Christopher Nkunku konnte bislang noch nicht wieder mit dem Team trainieren, er arbeitet aber bereits individuell intensiv an seinem Comeback. Der Trainer rechnet mit einer Rückkehr zum Topspiel gegen Borussia Dortmund. 
     
  • Nachdem Justin Kluivert im Duell gegen die TSG Hoffenheim mit dem rechten Sprunggelenk umknickte, sind erste Einheiten auf dem Platz wieder möglich. Rückkehr: Vor #WOBRBL.

  • Ziel bei Benjamin Henrichs ist ein Trainingseinstieg im Februar.
     
  • Ibrahima Konaté macht gute Fortschritte, der Verteidiger kann jedoch noch nicht gänzlich schmerzfrei agieren. Der Trainer rechnet damit, dass er für das Spiel in Wolfsburg wieder fit ist.
     
  • Bei Konrad Laimer gibt es keinen neuen Stand.
     
  • Schiedsrichter der Partie ist Christian Dingert aus Lebecksmühle.

 

 

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