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"Wird Zeit für den ersten Sieg in Frankfurt!"

Coach Julian Nagelsmann in der Pressekonferenz vor der Auswärtspartie gegen die Eintracht Frankfurt

Am achten Bundesliga-Spieltag müssen die Roten Bullen auswärts gegen die Eintracht Frankfurt ran. Mit dem Anstoß (18.30 Uhr) wollen wir unseren ersten Sieg im Deutsche Bank Park erkämpfen.

Vor der Partie sprach unser Chef-Trainer Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz über das kommende Duell sowie die aktuelle Personalsituation.

Julian Nagelsmann über ...

... unseren nächsten Gegner Frankfurt:

  • "Unsere letzten beiden Auftritte gegen Eintracht Frankfurt waren leider nicht so erfolgreich. Wir hatten einige Chancen, diese haben wir jedoch nicht genutzt. Generell hat RB Leipzig dort noch nie gute Auftritte hingelegt. Uns fehlt ein Sieg. Es wird Zeit, das nun zu ändern. Meine Jungs sind gut drauf.

    Gegen uns hat Frankfurt immer in einer anderen Grundordnung gespielt, daher ist es schwierig, ihr System vorherzusagen. Wir haben natürlich eine Grundidee, um auf verschiedene Dinge reagieren zu können. Wir sind absolut in der Lage, unseren ersten Sieg dort zu holen. Das würde uns sehr freuen!"

... die Dreifachbelastung:

  • "Das Jahr 2020 ist aus sportlicher Sicht kein einfaches. Doch man hat bis dato in allen Spielen deutlich gesehen, dass wir immer unbedingt gewinnen wollten. Es wird sicherlich irgendwann der Moment kommen, wo die Spieler keinen Bock mehr haben, alle drei Tage ein Spiel zu bestreiten. Das ist nur menschlich. Sonst ist ein Champions-League-Spiel immer etwas besonderes, wenn du diese aber in einem so kurzen Zeitraum erlebst, wird es zäh. Von uns ist dann Mentalität gefragt.

    Ich bin bislang aber absolut zufrieden mit den Jungs, sie alle haben einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung gemacht - auch, was das Zusammengehörigkeitsgefühl angeht."

... den Glanzauftritt von Dani Olmo in der Nationalmannschaft:

  • "Ich bin auf Dani Olmo sehr stolz. Er war am Dienstag gegen das DFB-Team der beste Spieler auf dem Platz. Er hat viele verschiedene Komponenten ins Spiel gebracht und hat mehrere herausragende Bälle gespielt. Er selbst hätte auch noch ein Tor erzielen können. Dafür, dass er noch nicht allzu viele Länderspiele bestritten hat, war sein Auftritt sehr dominant. Er hat es einfach außergewöhnlich gut gemacht und darf gerne mit sehr viel Selbstvertrauen zurückkommen."

Unsere RBL-Weihnachtsstyles

... die Situation beim DFB-Team:

  • „Als deutscher Trainer habe ich am Dienstag schon mitgelitten. Doch manchmal passieren solche Tage einfach - ähnlich wie bei uns gegen Manchester United. Wobei Deutschland leider nicht wirklich gut gespielt hat und Spanien einen Sahne-Tag hatte. Sie haben einfach fast jede Chance genutzt, ihre Quote war unfassbar gut.

    Das letzte positive Wort, das ich über das DFB-Team las, war 2014. Es ist eine sehr junge Mannschaft, die einige Führungsspieler nicht mehr hat. Dieses junge Team muss noch lernen, mit negativer Kritik umzugehen. Natürlich beschäftigt es Spieler, wenn nur schlecht über sie geschrieben wird. Wenn es heißt, du spielst nicht gut, wirst du unbewusst darauf getriggert, im Spiel nicht gut zu spielen."

Wir sind Leipzig!

Die Yussi-Poulsen-Doku

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