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„Jeder andere Erst- und Zweitligaverein sehnt sich nach Normalität!"

Geschäftsführer Oliver Mintzlaff u.a. über das Hygiene-Konzept von RB Leipzig, die Reaktionen der Bundesligisten bei der DFL-Mitgliederversammlung sowie das anstehende Heimspiel gegen Mainz

Unser Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat sich am Donnerstagnachmittag zum Hygiene-Konzept von RB Leipzig und der damit einhergehenden geplanten Zuschauer-Rückkehr ins Stadion geäußert.

Oliver Mintzlaff über ...

 
… das Hygiene-Konzept von RB Leipzig:

  • „Es freut uns, dass das Hygiene-Konzept vom hiesigen Gesundheitsamt so angenommen und akzeptiert wurde. Zudem hat uns Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer – mit dem wir in einem engen Austausch waren – unter diesen Voraussetzungen, diesen Bedingungen und diesem Konzept grünes Licht gegeben, dass wieder Zuschauer in die Red Bull Arena kommen können. Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass der Inzidenzwert in Leipzig so niedrig bleibt wie nach dem aktuellen Stand.

    Wir sehnen uns in allen Lebensbereichen nach Normalität zurück und Normalität heißt für uns im Fußball zum Beispiel auch, dass Zuschauer ins Stadion können. Daher ist die Akzeptanz unseres Hygiene-Konzepts der erste Schritt zurück zu ein bisschen Normalität."


 … das Besondere an dem Konzept:

  • „Das Konzept ist keine Rocket Sciene. Wir haben dort keine neuen Erfindungen verpackt, die andere nicht auch haben. Auf der einen Seite haben wir hier in Leipzig einen geringen Infektionswert, der es uns grundsätzlich ermöglicht Spiele mit Zuschauern durchzuführen und wir hoffen natürlich, dass dieser Wert auch zu Beginn der Spielwoche so niedrig bleibt. Auf der anderen Seite haben wir all die Erfahrungen der letzten Wochen und Monate gesammelt, mit weiteren Erfahrungen aus anderen Bereichen zusammengeführt und in ein Hygiene-Konzept gegossen, dass der Ministerpräsident als ein sehr kluges Konzept bezeichnet und welches sicherstellen soll, das Infektionsrisiko unter den Fans im Stadion extrem zu minimieren."

... den anstehenden Bundesliga-Spieltag:

  • „Es wird verschiedene Einlasszeiten geben, die auf den Tickets vermerkt sind. So wollen wir im Einlassbereich Menschenansammlungen vermeiden. Dann wird es Sechsercluster geben, sprich es sitzen maximal sechs Menschen zusammen in den Blocks verteilt. Es wird keine alkoholischen Getränke und kein Essen geben und die Zuschauer müssen über die gesamte Zeit des Stadionbesuchs einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das sind die Eckpfeiler des Konzepts."
     

... die Reaktionen der Bundesligisten bei der Mitgliederversammlung der DFL:

  • „Christian Seifert hat in der Versammlung nicht jeden einzelnen Bundesliga-Vertreter abgefragt. Aber wir hatten bereits im Vorfeld von einigen Klubs Zuspruch, u.a. von Aki Watzke von Borussia Dortmund, von Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern, aber auch beim 1. FC Köln oder bei Werder Bremen traf es auf Anklang, dass wir grünes Licht dafür bekommen haben, in Leipzig mit Fans  starten zu können. Denn auch jeder anderen Erst- und Zweitligaverein sehnt sich nach Normalität, nach der Freigabe Zuschauer ins Stadion zu lassen. Dementsprechend gab es grundsätzlich Lob für unser Hygiene-Konzept. Natürlich auch von der DFL, die wir vorab in alle unsere Planungen und Schritte einbezogen haben."

 

... den Dialog auf der Mitgliederversammlung:

  • „Es war wichtig, dass wir uns grundsätzlich austauschen. Auch die außerordentliche Mitgliederversammlung hat wieder gezeigt, dass die Vereine als Einheit auftreten. Es war wichtig, dass Christian Seifert alle sensibilisiert hat, die Hygiene-Regeln einzuhalten und als Einheit die Konzepte untereinander zu teilen. Auch wir stellen unser Konzept selbstverständlich jedem Verein zur Verfügung in der Hoffnung, dass es bei den anderen Klubs auch grünes Licht gibt. Insgesamt war es eine sehr harmonische Mitgliederversammlung."
     

... die Thematik der Wettbewerbsverzerrung:

  • „In der Liga gab es grundsätzlich Befürworter und keine Kritiker am Zuschauer-Konzept. Wettbewerbsverzerrung war kein Thema für die DFL und war auch kein Thema für andere Bundesligisten. Wichtig ist in so einer Pandemie und in einer solch schwierigen Situation, dass wir alle so schnell wie möglich jegliche Normalität zurückzugewinnen und das war und ist auch unser Ansatz und unser Anspruch. 
     
    Das ist uns bisher geglückt und jetzt hoffen wir, dass das Infektionsgeschehen in Leipzig weiter so niedrig bleibt, so dass wir zum Heimspiel gegen Mainz mit Fans starten können."

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