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"Leipzig ist meine zweite Heimat!"

Emil Forsberg im Interview nach unserem Bundesliga-Auftakt | Sein starker Auftritt am 1. Spieltag gegen Mainz | Sein 6. Jahr in Leipzig | Emotionale Momente mit RBL | Ausblick auf das bevorstehende Top-Spiel in Leverkusen

Ain't stopping now! Emil Forsberg spielt mittlerweile sein sechstes Jahr für die Roten Bullen. Am 1. Spieltag der Bundesliga-Saison 2020/21 hat unser Mittelfeldmotor eindrucksvoll bewiesen, in welcher Form er sich aktuell befindet - ein Tor und ein Assist beim 3:1 gegen Mainz.

Wir haben unseren Lieblings-Schweden in Leipzigs Innenstadt getroffen, über den Saisonstart, seine Liebe zu Leipzig und viele emotionale Momente im Trikot von RBL gesprochen.

Emil Forsberg in Leipzig

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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt
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Emil Forsberg in Leipzig
Emil Forsberg unterwegs in der Leipziger Innenstadt

Erst einmal Glückwunsch zum ersten Heimsieg, Emil!
Du hast gegen Mainz unser erstes Saisontor in der Bundesliga erzielt, ein weiteres vorbereitet und insgesamt einen extrem starken Auftritt hingelegt.
Woran lag’s? Wolltest du zum Saisonstart direkt ein Zeichen setzen, nach dem Motto: „Hier bin ich!“?

Ja klar, ich wollte meine Chance nutzen! Man muss aber auch sagen, dass es gegen Mainz die gesamte Mannschaft richtig gut gemacht hat. Das hat richtig Bock gemacht und mir vieles vereinfacht.
Dazu waren endlich wieder Fans im Stadion, die uns noch mal so richtig emotional gepusht haben. So einen Start zu haben, ist für uns als Team natürlich sehr schön!

Es gab einige Stimmen, die nach der Partie gesagt haben: „Emil Forsberg - besser denn je.“ Würdest du das so unterschreiben?

Ich hatte eine super Saison-Vorbereitung, habe gut trainiert und auch schon in Lissabon gegen Paris in meinen 45 Minuten einen guten Einsatz gezeigt.
Es ist im Profi-Fußball immer so: Du musst deine Chancen nutzen, die du bekommst. Und das habe ich gegen Mainz gemacht. Ich weiß auch, wie gut ich bin, wenn ich in Form bin. Und ich will natürlich auch allen zeigen, dass der alte Emil nie weggewesen ist.

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Elfmeter verwandelt, ein weiteres Tor vorbereitet und insgesamt eine Spitzen-Leistung abgeliefert: Emil Forsberg avancierte gegen Mainz zum "Man of the Match".

Du bist aufgrund deines Alters und der langen Klub-Zugehörigkeit einer unserer erfahrensten Spieler. Wie siehst du deine Rolle im Team?

Ja, das stimmt. Mit 28 Jahren ist man bei uns bereits einer der alten Hasen (lacht). Ich  möchte mit meiner Erfahrung das Team sportlich, aber auch neben dem Platz nach vorne bringen.
Ich erinnere mich noch gut daran, als ich vor knapp sechs Jahren aus Schweden nach Leipzig gekommen bin. Die Umgewöhnung war für mich auch nicht von Beginn an einfach. Vor diesem Hintergrund will ich den jungen und neuen Spielern eine Stütze sein, um sie ins Team zu integrieren, aber auch um ihnen zu zeigen, wie es in Deutschland läuft.

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Im Februar 2015 gab Emil Forsberg bei Erzgebirge Aue sein Pflichtspiel-Debüt für die Roten Bullen - damals noch in der 2. Bundesliga.
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Mittlerweile trug unsere Nummer 10 das RBL-Trikot in 175 Pflichtspielen und war an 90 Toren für RB Leipzig beteiligt.

Was bedeuten dir Stadt und Verein mittlerweile?

Leipzig ist für mich meine zweite Heimat.
Hier bin ich zu dem Spieler geworden, der ich heute bin. Hier habe ich so viele schöne Momente erleben dürfen. Ich erinnere mich noch sehr gut an unsere Aufstiegsfeier hier am Marktplatz 2016. Diese Emotionen, die vielen Menschen – das war ein Moment, der für immer in meinem Herzen bleiben wird.

In der heutigen Zeit ist das ja auch durchaus etwas Besonderes, dass ein Spieler so lange zu einem Verein hält – kannst du uns erklären wieso es mit RB Leipzig und dir einfach passt?

Der Verein verkörpert einfach eine extrem gute Philosophie und spielt einen Fußball, der mir liegt. Man sieht das ja auch an den Ergebnissen der letzten Jahre. Von der 2. Liga bis ins Halbfinale der Champions League, das ist quasi einmalig. Darauf ist man natürlich auch stolz. Dazu gehörte aber immer ein gutes Team und einige Spieler, die diesen Weg schon ähnlich lange mitgehen.
Außerhalb des Vereins fühle ich mich aber in Leipzig auch einfach richtig wohl. Das ist wichtig, um richtig in einem Klub anzukommen.
 

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Unser emotionaler Aufstieg in die Bundesliga 2016.
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Am Marktplatz feierten wir mit tausenden RBL-Fans: Für Emil Forsberg bis heute unvergessen.

Mit Leverkusen wartet am Samstag einer deiner Lieblingsgegner (3 Tore und 3 Vorlagen vs. B04) – gibt’s da eventuell noch ein Spiel, an das du dich erinnerst?

Um ehrlich zu sein, erinnere ich mich nicht mehr an ein bestimmtes Spiel. Mit Leverkusen erwartet uns am Samstag eine absolute Spitzenmannschaft. Dadurch werden wir ein völlig anderes Spiel sehen, als gegen Mainz.
Wir müssen versuchen unser Spiel zu machen und wieder mit Freude am Ball die nächsten drei Punkte holen. 

Emil Forsberg treffsicher vs. Leverkusen

Der Blick geht nach vorne auf  eine spannende Saison, die vor uns liegt – dafür kam jetzt ja unter anderem noch ein neuer Stürmer:
Sind Transfers ein Thema in der Kabine?

Wir sprechen schon über Transfers und man schaut sich natürlich im Vorfeld an, wer da so als neuer Spieler zur Mannschaft kommt. Am Ende machen wir uns darüber aber keinen zu großen Kopf und vertrauen der Sportlichen Leitung.

Mit Alexander Sørloth haben wir jetzt einen Stürmer im Team, der letzte Saison gezeigt hat, dass er ein richtiger Torjäger ist. Das wird uns als Team helfen und ich wünsche ihm, dass er sich schnell ins Team einfindet und weiter Tore schießt.
 

Dass ihr beide aus Skandinavien seid, ist kein Geheimnis:
Glaubst du, dass ihr euch evtl. besonders gut verstehen werdet?

Es ist sicherlich ein Vorteil, dass wir uns sprachlich verständigen können – er versteht Schwedisch und ich Norwegisch. Ich werde versuchen ihm dabei zu helfen, sich hier zurecht zu finden. Wenn er Fragen zum Verein oder Leipzig hat, kann er immer zu mir kommen.

Wir haben mit unseren Nationalteams bereits einmal gegeneinander gespielt. Da habe ich gegen Norwegen auch ein Tor erzielt. Ich hoffe, das nimmt er mir nicht mehr übel (lacht).

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Neuzugang Alexander Sørloth und Emil Forsberg verbindet die skandinavische Heimat.
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Gegen Norwegens Nationalelf war Emil vergangenes Jahr sogar als Torschütze erfolgreich.

Wir gehen einer interessanten Saison entgegen.
Mit welchem Gefühl gehst du sie ganz persönlich an? Gibt es Ziele, die man sich oder der Mannschaft steckt?


Vor uns liegt definitiv eine spannende Saison. Der Großteil der Mannschaft ist zusammengeblieben und teilweise haben wir uns jetzt mit Neuzugängen verstärkt.
Wir gehören auf jeden Fall zu den Top-5 der Bundesliga und wollen in der Champions League dieses Jahr wieder so weit wie möglich kommen. Auch im DFB-Pokal wollen wir dieses Jahr wieder richtig angreifen.

Auftakt nach Maß! Der Heimsieg gegen Mainz 05
175 Pflichtspiele
Für RB Leipzig

RBL - Home and Away!

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