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20-Millionen-Euro-Solidaritätsaktion der CL-Teilnehmer!

Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig stellen insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung, um andere Bundesliga-Clubs zu unterstützen | Oliver Mintzlaff: „Wir wollen natürlich den Erhalt der Bundesliga gewährleisten!“

Gemeinsam helfen! Im Rahmen einer Solidaritätsaktion stellen Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, in von der Corona-Krise ausgelösten Härtefällen Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zu unterstützen.

Die vier Champions-League-Teilnehmer der aktuellen Saison verzichten zunächst auf ihren Anteil an noch nicht verteilten nationalen Medienerlösen der DFL in der kommenden Saison. Dieser Betrag, der bei Anwendung des derzeitigen Verteiler-Schlüssels rund 12,5 Millionen Euro ausmachen würde, wird seitens der vier Clubs noch einmal um 7,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufgestockt.

Über die Kriterien zur Verteilung der 20 Millionen Euro soll das DFL-Präsidium befinden.


Christian Seifert
Sprecher DFL-Präsidium:

  • „Diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist. Das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Clubs."
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RBL-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff

Oliver Mintzlaff
Geschäftsführer RB Leipzig:

  • „Wir sind in guten und konstruktiven Gesprächen mit Bayern, Dortmund und Leverkusen übereingekommen, dass wir trotz der schwierigen Situation für jeden einzelnen Verein einen Beitrag leisten wollen für die Klubs, die es noch härter als uns getroffen hat und treffen wird. Die Bundesliga ist ein großartiger Wettbewerb und besteht aus einer Vielfalt von 36 Vereinen, die in der Krise an einem Strang ziehen müssen.

    In solch einer Situation gibt es für uns unterschiedliche Verantwortlichkeiten: Das eine ist sicherzustellen, dass wir keine Personaleinschnitte vornehmen müssen und auch den Verein weitestgehend stabilisieren – zeitgleich wollen wir natürlich den Erhalt der Bundesliga gewährleisten und solidarisch unterstützen, wo wir können.

    Zudem wollen wir der sozialen Verantwortung in der Stadt und Region weiterhin gerecht werden. Diese Säulen gilt es ganzheitlich und verantwortlich zu bedienen. Das tun wir.“
Markus Krösche über den Alltag in Corona-Zeiten

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