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Julian Nagelsmann: „Freiburg ist brandgefährlich!"

Cheftrainer Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg | Personal-News: Dayot Upamecano fehlt gelb-gesperrt, Emil Forsberg fällt mit Mandelentzündung aus | Ibrahima Konaté und Kevin Kampl wieder dabei

Re-Start! Nach 68 Tagen Bundesliga-Abstinenz dürfen die Roten Bullen mit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg wieder im Pflichtspielbetrieb ran.

Auf der Pressekonferenz vor dem Match äußerte sich Julian Nagelsmann zu der besonderen Vorbereitung auf das Spiel, den SC Freiburg und den Chancen und Risiken eines Spiels vor leeren Rängen.

Julian Nagelsmann über ...

… die aktuelle Situation in Quarantäne:

  • „Grundsätzlich gibt es große Parallelen zum Trainingslager. Aber natürlich ist die Quarantäne besonders, weil man permanent gemeinsam an einem Ort ist. Wir haben die Zeit genutzt, gut trainiert und uns bestmöglich auf den Gegner vorbereitet. Gestern haben wir Elf gegen Elf gespielt und wir sind optimistisch, dass wir am Samstag ein gutes Spiel machen werden.“

 

… den SC Freiburg:

  • „Im März hatte Freiburg noch ein paar verletzte Leistungsträger zu beklagen, die nun wieder fit sind. Das kommt ihnen zugute. Außerdem ist der SC sehr variabel und bei Standards brandgefährlich. Dass Freiburg gut Fußball spielen kann, hat das Team gegen Dortmund gezeigt. Aber auch bei langen Bällen gehen sie gut auf den zweiten Ball. Wenn sie wieder so tiefstehen, wie im Hinspiel, wird es schwer für uns, ein Tor zu schießen. Dann müssen wir die wenigen Umschaltmomente nutzen.“

 

… die taktische Spielvorbereitung:

  •  „Die Vorbereitung auf das Spiel ist eine besondere Herausforderung, weil wir keine aktuellen Spiele der Freiburger analysieren können. Aber Freiburg steht vor derselben Herausforderung. Somit gibt es eine absolute Chancengleichheit und keinen Wettbewerbsvorteil. Eventuell wird es aufgrund dessen ein paar mehr Anpassungen im Spiel geben als es sonst der Fall ist.“

 

… das Training im Stadion:

  • „Wir haben nur einmal im Stadion trainiert. Dort haben wir den kompletten Ablauf durchgespielt, um die Richtlinien einzuhalten und uns am Samstag voll aufs Spiel konzentrieren zu können. Mehr Einheiten im Stadion haben wir nicht für nötig gehalten. Wenn es um Punkte geht, ist es eh etwas Besonderes. Das kannst du nicht simulieren, da müssen wir uns am Samstag reinfuchsen.“

 

… die Chancen und Risiken Spiels ohne Zuschauer:

  • „Die Risiken liegen auf der Hand: Wenn die Zuschauer frenetisch jubeln, trägt das zu Höchstleistungen bei. Das fällt jetzt weg. Demnach ist es unsere Aufgabe, uns selbst zu pushen – sowohl die Trainer die Spieler als auch die Spieler sich untereinander. Aber die Situation birgt auch die Chance, dass man sich besser auf das Spiel konzentrieren und die Spielsituationen nüchterner betrachten und so das Coaching weiterentwickeln kann. Somit können wir die Zeit jetzt nutzen für die Phase, in der das Stadion sehr laut ist.“

 

… die strengere Beobachtung:

  • „Klar werden wir beobachtet und das ist gut so. Uns wurde ein Hygienekonzept vorgelegt, an das sich jeder zu halten hat. Die Auflagen sind streng, aber wir versuchen, unserer Vorbildrolle gerecht zu werden. Deshalb haben wir die Spielsituation schon im Stadion simuliert, um keine Fehler zu machen.“

 

 

 

+++ Personal-News +++


  • Dayot Upamecano fehlt nach seiner fünften Gelben Karte im vergangenen Bundesliga-Spiel gelb-gesperrt.
  • Emil Forsberg fällt aufgrund einer Mandelentzündung aus.
  • Ibrahima Konaté und Kevin Kampl sind nach längerer Verletzungspause wieder fit und aller Voraussicht nach im Kader. Ob es für einen Einsatz reicht, ist noch fraglich.
  • Marcel Halstenberg steht aktuell bei vier Gelben Karten und wäre bei der nächsten Verwarnung für ein Spiel gesperrt.

 

PK vor #RBLSCF

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