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"Paderborn hat es bereits einigen Mannschaften schwer gemacht!"

Péter Gulácsi blickt auf die Partie gegen den SC Paderborn | In der Hinrunde musste unsere Nummer Eins verletzungsbedingt pausieren | er warnt vor dem Umschaltspiel der Westfalen

Heimspiel gegen den SC Paderborn! In der Hinrunde führten unsere Roten Bullen bereits zur Halbzeit mit 3:0, ehe wir in der zweiten Hälfte durch einen Doppelschlag des SCP noch einmal zittern mussten. Am Ende holten wir den 3:2-Auswärtssieg. Damals nicht mit von der Partie: unser Torhüter Péter Gulácsi. Er musste aufgrund einer Schädelprellung aus dem Champions League Spiel gegen Benfica Lissabon verletzungsbedingt pausieren. Wir haben ihn um eine Einschätzung der bevorstehenden Begegnung am Samstag (Anstoß: 15.30 Uhr) gebeten.

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Péter Gulacsi konnte in dieser Bundesliga-Saison bereits neun weiße Westen bewahren. Auch im Spiel gegen den SCP will er ohne Gegentor bleiben!


In der Hinrunden-Begegnung musstest du verletzungsbedingt pausieren. Bist du dafür nun umso motiverter für die Partie am Samstag?


Das Spiel gegen Paderborn ist die bislang einzige Partie, welche ich in dieser Bundesliga-Saison verpasst habe. Im vorherigen Champions League-Spiel habe ich das Knie des Angreifers unglücklich im Gesicht abbekommen, weshalb ich nicht weiterspielen konnte. Gegen Paderborn habe ich dann Vorsicht walten lassen. Ich freue mich deshalb besonders, am Samstag auf dem Platz stehen zu können. Wir wollen gemeinsam die drei Punkte holen und es im besten Fall nicht wieder zu einer Zitterpartie wie im Hinspiel kommen lassen und unsere gute Bilanz gegen den SC Paderborn beibehalten! 

Du hast die Zitterpartie bereits angesprochen. In Paderborn führten wir zur Halbzeit bereits mit 3:0. Doch der SC kam nochmal ran und am Ende retteten wir ein 3:2 über die Zeit. Was erwartest du für das Rückspiel gegen den SC am Samstag.

Ich erwarte ein ganz schwieriges Spiel. Der SC Paderborn hat bereits gegen Gegner wie Bayern München oder Borussia Dortmund gezeigt, dass sie sogar die besten Teams mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihrem Einsatz vor großen Schwierigkeiten stellen kann.  Aber ich glaube an unsere Mannschaft und bin fest von unseren Qualitäten überzeugt. Wenn wir unsere Leistung abrufen, unsere Fähigkeiten ausspielen und alle an einem Strang ziehen, werden wir gegen den SC Paderborn gewinnen.

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In der Hinrunde musste Pete gegen den SCP verletzungsbedingt pausieren. Für Samstag ist er aber fit!

Wobei sind die Paderborner deiner Meinung nach besonders gefährlich?

Die Mannschaft aus Paderborn hat ein sehr gefährliches Umschaltspiel. Die Angreifer des SCP sind sehr schnell und variieren häufig in ihrem Positionsspiel. Da müssen wir wachsam sein und uns gegenseitig unterstützen. Defensiv müssen wir an diesem Tag einfach alles richtig machen. Aber wir haben sehr viel Qualität in unserer Abwehrreihe und ich bin mir sicher, wenn wir uns an die taktischen Vorgaben des Trainershalten, können wir die Stürmer und Flügelspieler aus Paderborn auch erfolgreich ausbremsen.


Gegen Köln hast du bereits deinen zweiten Assist in dieser Saison beigesteuert. Machst du am Samstag den Vorlagen-Hattrick perfekt?

Für mich ist es in jedem Spiel zunächst wichtig kein Tor zu kassieren. Das ist meine Hauptaufgabe als Torwart. Es ist wichtig das wir hinten die Null halten. Aber ich bin mir sicher, dass wir uns gegen Paderborn einige Chancen erspielen werden und auch Tore rauspielen können. Wenn sich da eine Gelegenheit ergibt, werde ich dann auch versuchen der Mannschaft in der Vorwärtsbewegung zu helfen und da vielleicht wieder ein Tor vorbereiten können.

Zuletzt gab es zwei Unentschieden in unserer Red Bull Arena. Haben euch die Fans gefehlt?

Natürlich haben wir unsere Fans in den Spielen gegen den SC Freiburg und die Hertha vermisst. Gerade in den schwierigen Spielphasen hätte uns ihre Unterstützung sicherlich geholfen. Wir werden aber alles geben, die Situation annehmen und alles tun, um am Samstag die drei Punkte einzufahren. Ebenfalls ist es wichtig, weiterhin den Ernst der Lage in unserer Gesellschaft  anzuerkennen und auch, dass jeder seinen Beitrag dazu leistet. Das bedeutet eben leider auch, dem Stadion am Spieltag fernzubleiben. 

 

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