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Yussuf Poulsen: Reggae im Blut!

Sein Vater war Sänger und spielte in einer Reggae-Band. Gleichzeitig liebt Yussuf Poulsen Hip-Hop von Dr. Dre und Eminem – eine interessante ­musikalische Mischung. Das Interview mit unserem Angreifer aus dem neuen KLUB-Magazin.


Yussi, wird aus dir ein neuer Geigenvirtuose?

Nein, eher nicht – auch wenn die Nummer extrem viel Spaß gemacht hat. Ich glaube, die meisten hatten vorher noch nie die Gelegenheit, solche Instrumente in so einer Location auszuprobieren. Ich hatte zum ersten Mal eine Violine in der Hand gehabt. Mein Sitznachbar hat mir ein paar Tipps gegeben. Am Ende hat es – wie ich finde – ganz gut funktioniert. Um besser zu werden, müsste ich aber erst einmal meine Hand­gelenksmobilität trainieren.

Du hast früher Schlagzeug gespielt. Mal überlegt, das wieder aufleben zu lassen?
Ja, es gab Zeiten, in denen ich darüber nach­gedacht habe, mir ein Schlagzeug für zu Hause zu kaufen. Aber den Gedanken habe ich erst mal wieder verworfen. Und seitdem ich mit meiner Freundin zusammenwohne, ist das in weite Ferne gerückt (lacht).
 

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Viele weitere Bilder der Roten Bullen im Gewandhaus sind im neuen KLUB-Magazin abgedruckt – einfach das nebenstehende Bild anklicken.

Kannst du dich an deine erste CD ­erinnern?
Ich glaube, meine Mutter hat mir die CD „Reggae for Kids“ geschenkt. Da waren verschiedene Bob-Marley-Songs drauf und ein paar andere bekannte Reggae-Lieder, die von Sängern kindgerecht gecovert wurden.

Hat dich das geprägt, sodass du immer noch Reggae hörst?
Auf jeden Fall. Ich habe es viel zusammen mit meiner Schwester und meinem Papa gehört. Mein Vater hat auch selbst gesungen und in einer Reggae-Band gespielt. Deswegen wurde ich mit der Art Musik schon früh musikalisch sozialisiert.

Kannst du dich an Konzerte und Auftritte von deinem Vater erinnern?
Ja, ich war dabei, als ich ungefähr fünf Jahre alt war. Wie sich das genau angehört hat, weiß ich nicht mehr, aber es gibt eine CD mit Konzerten von ihm. Das ist wirklich schön. Aber die Stimme habe ich leider nicht von ihm – ein Sänger wird also nicht mehr aus mir.

Welche Musik befindet sich in deiner Playlist?
Neben Reggae auch Rap und Hip-Hop. Darunter eher ältere Sachen von Kanye West, Eminem, Dr. Dre, 50 Cent – also Musik aus Mitte der 1990er- bis Anfang der 2000er-Jahre.

Yussuf Poulsen im Gewandhaus

Wenn du eine Band gründen würdest, wer aus dem Team wäre dabei?
Marcelo Saracchi würde ich auf jeden Fall als Sänger einsetzen. Der ist ein super Performer, und er singt gern in der Kabine. Er braucht nur noch ein wenig Coaching, damit seine Stimme noch ein bisschen reifer wird.
Matheus Cunha muss auch mitmachen, er hat ein gutes Ohr. Das habe ich beim Shooting gesehen: Egal ob Trommel oder Cabasa – Matheus hat einfach alles mühelos und immer mit Rhythmus gespielt.
Willi Orban würde ich auch gerne in meiner Band haben wollen, weil der sich viel Mühe geben würde, um es bestmöglich zu machen. Lukas Klostermann stelle ich mir ganz gut an der Violine vor, weil ich natürlich am Schlagzeug wäre. Und unser Manager wäre Ilse. Er hört viel verschiedene Musik – kennt sich also gut aus.

Welche Sprachen hörst du in der Musik am liebsten?
Am meisten höre ich englische Musik. Mit deutschen Texten kann ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Es klingt in der Musik oft nicht cool, wobei es zum Beispiel Sido ganz gut macht. Im Gegensatz dazu gefällt mir der französische Rap von JKA aber richtig gut. Ab und zu spielt auch Chelo Saracchi etwas Spanisches – aber das ist schon auch sehr traditionelle spanische Musik.

Was war dein schönstes Konzerterlebnis?
Ich war einmal bei einem Konzert von DJ Mustard – der macht die Beats für Rap- und Hip-Hop-Künstler wie Chris Brown, Tiger und Future. Das war etwas Besonderes und hat viel Spaß gemacht.

Welche Künstler möchtest du unbedingt noch live sehen?
50 Cent und Eminem will ich definitiv mal live erleben.
 

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Noch mehr exklusive Eindrücke zum Besuch der Roten Bullen im Gewandhaus gibt es hier – einfach das nebenstehende Bild anklicken.
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