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Péter Gulácsi: Der Tonfänger!

Auch wenn unsere Keeper auf dem Platz vorwiegend ihre Hände einsetzen, war das Instrumental-Shooting doch eine ganz neue Erfahrung. Allerdings bewiesen die Torhüter um Péter Gulácsi durchaus Fingerspitzengefühl. Péter Gulácsi verrät, dass er als Schüler ein echtes Sänger-Ass war, Konzerte liebt und einen ganz geheimen Song hat.

Pete, wie hast du dich beim Gewandhaus-Shooting am Instrument gefühlt?
Das war wirklich schön und eine neue Erfahrung für mich. Es hat jedem aus dem Team großen Spaß gemacht. Beim Shooting hatte ich eine Geige. Ich glaube, dieses Instrument ist sehr schwer zu erlernen. Ich habe versucht, die Geige in den Griff zu bekommen, und habe irgendetwas darauf „gespielt“ – aber keine Chance (lacht). Es ist wirklich schwierig. Da muss man den Musikern Riesen-Respekt zollen.

Hast du in deiner Kindheit ein Instrument gelernt?
Nein. Ich habe nur ein paar Stunden Flötenunterricht gehabt, aber das zählt eigentlich nicht. In der Schule war das damals Pflicht. Das ist es dann allerdings auch schon mit meinen Erfahrungen mit einem Instrument.

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Was war deine erste CD?
Das weiß ich nicht mehr genau. Es wird wohl ein Mix aus den besten Songs des Jahres gewesen sein – aber keine Ahnung, von wann. Ich weiß nur, dass ich Musik damals noch auf einem Disc¬man gehört habe. Die Dinger hat man immer mit sich herumgeschleppt, was ziemlich unhandlich war, und bei jeder kleinsten Bewegung hat die CD gestockt. Meinen ersten iPod habe ich bekommen, als mein Dad auf Dienstreise in den USA war. Da hat er mir einen mitgebracht – das war großartig.

Hörst du viel Musik?
Ja, im Auto sehr gerne, meistens Radio. Und auch vorm Spiel habe ich immer Musik im Ohr. Zu Hause läuft bei mir wiederum kaum Musik.

Was gefällt dir besonders?
Ich mag ganz gerne Hip-Hop und die Songs, die immer aktuell im Radio gespielt werden. Rock ist nicht wirklich mein Ding. Nur, wenn er nicht zu hart klingt. Ich bin kein Fan von einem bestimmten Genre oder einer Band. Ich mag einfach alles, was gut ist.

Welche Sprache bevorzugst du bei Musik?
Ach, ich höre alle drei Sprachen. Es gibt gute deutsche Musik, einige gute ungarische Titel – na ja, und englische sowieso.

Péter Gulácsi im Gewandhaus

Hörst du einen bestimmten Song vorm Anpfiff als Ritual?
Nicht direkt vorm Anpfiff, aber im Teambus auf dem Weg zum Stadion höre ich immer denselben Track. Den verrate ich jedoch nicht, denn das ist mein geheimes Ritual.

Was hast du nach einem Sieg am liebsten auf dem Ohr?
In der Kabine wird dann alles Mögliche aufgelegt – meistens französischer Hip-Hop. Und das sorgt dann auch richtig für Stimmung (lacht). Es ist also völlig in Ordnung, auch wenn ich kaum etwas von den Texten verstehe.

Was war deine Schulnote in Musik?
Ich war gar nicht so schlecht. Singen kann ich zwar nicht mehr wirklich. Erstens, weil ich es nicht mehr geübt habe. Zweitens, weil ich so viel auf dem Platz brülle, würde ich heute wahrscheinlich keinen Ton mehr halten können. Aber in der Schule hatte ich in Musik immer eine Eins oder Zwei.

Magst du Konzerte?
Ja, sehr. Ein Live-Erlebnis ist immer etwas Spezielles mit einer besonderen Atmosphäre.

Was war dein bislang schönstes Konzert?
Ich liebe Coldplay und deren Shows. Vor zwei Jahren war ich in Wien, davor in Berlin. Ed Sheeran sehe ich live auch sehr gerne. Und in England war ich bei Usher, Rihanna – alles, was geht, nehme ich live mit. Aber für mich war bisher nichts mit Coldplay vergleichbar.

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