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Unser Premieren-Gegner Monaco im Check!

AS Monaco holte in der Vorsaison den Meistertitel und war Halbfinalist in der Königsklasse. | Monaco kommt als aktueller Tabellenzweiter nach Leipzig. | Große Kaderveränderungen bei den Monegassen

Die Expedition Europa beginnt! Endlich ist es soweit, die Roten Bullen starten mit dem Heimspiel gegen AS Monaco in die Champions League-Saison. Am kommenden Mittwoch (Anstoß: 20.45 Uhr) empfängt das Team von Ralph Hasenhüttl den letztjährigen Halbfinalisten zum Auftaktkracher.

Vor dem Duell haben wir die Monegassen unter die Lupe genommen und in unserem Gegnercheck Wissenswertes über das Team aus dem Fürstentum zusammengetragen.

in frankreich spitze:

Mit acht Meistertiteln in der Ligue 1 und fünf Pokalerfolgen gehört Monaco zu den erfolgreichsten Vereinen der französischen Liga. Anfang des Jahrtausends waren die Monegassen der französische Topklub schlechthin. Als mehrmaliger Meister und Champions League-Finalist 2004 konnte man große Stars, wie Rafael Márquez oder Victor Ikpeba ins Fürstentum lotsen.

Der Hochzeit um das Champions League-Finale 2004 folgte der Absturz. Lange Jahre ohne Titel und der Absturz in die Zweitklassigkeit 2011 bedeuteten den Tiefpunkt der Vereinsgeschichte.

Doch die schwierigen Zeiten überwand der Verein von der Cote D'Azur, entwickelte sich kontinuierlich weiter und kehrte so in den französischen Spitzenfußball zurück. Mittlerweile können die Monegassen an alte Zeiten anknüpfen und spielen auch im Rennen um die großen europäischen Titel wieder eine bedeutende Rolle.

Derzeit rangiert man in der französischen Liga auf Platz zwei, am Wochenende musste man jedoch gegen OGC Nizza mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Lucien Favre die erste Saisonniederlage hinnehmen.

letzte saison der grosse triumph:

Den letzten Beweis dafür, dass man zurück zu alter Stärke gefunden hatte, erbrachte das Team aus dem Fürstentum in der vergangenen Saison. Nach 38 Spieltagen feierte man mit acht Punkten Vorsprung auf Vizemeister Paris Saint-Germain die Meisterschaft in der Ligue 1 - und das mit dem jüngsten Kader der Liga (22,2 Jahre Durchschnittsalter).

Darüber hinaus schafften es die Monegassen bis ins Halbfinale der Champions League. Auf dem Weg dorthin schlug man Top-Teams wie Borussia Dortmund und Manchester City. Im Semifinale unterlag das Team von Leonardo Jardim dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin nur knapp.

Kader-Veränderungen:

erfolg weckt begehrlichkeiten:

Die Erfolge des jungen monegassischen Teams blieben von den Spitzenklubs Europas nicht unbemerkt. Mit Verteidiger Benjamin Mendy und Dribbler Bernardo Silva musste man gleich zwei Leistungsträger an Pep Guardiolas Manchester City abgeben. Auch Mittelfeldregisseur Tiemoué Bakayoko verschlug es auf die Insel, er verließ das Fürstentum in Richtung London und unterschrieb beim FC Chelsea.

Der prominenteste Abgang ist jedoch der von Super-Talent Kylian Mbappé. Der 18-Jährige wechselt nach seiner erst zweiten Profi-Saison zunächst auf Leihbasis zum Liga-Rivalen nach Paris, bevor PSG den Stürmer im kommenden Sommer für eine schwindelerregende Summe verpflichten kann.

Kader-veränderungen im detail:

Zugänge:

  • Keita Baldé (Lazio Rom)
  • Youri Tielemans (RSC Anderlecht)
  • Terence Kongolo (Feyenoord Rotterdam)
  • Stevan Jovetic (Inter Mailand)
  • Adama Diakhaby (Stade Rennes)
  • Soualiho Meïté (Zulte Waregem)
  • Jordi Mboula (FC Barcelona Juvenil A)
  • Diego Benaglio (VfL Wolfsburg)
  • Rachid Ghezzal (Olympique Lyon)
  • Julien Serrano (Eigene Jugend)
  • Adama Traoré (Rio Ave FC, Rückkehr nach Leihe)
  • Rony Lopes (LOSC Lille, Rückkehr nach Leihe)
  • Correntin Jean (FC Toulouse, Rückkehr nach Leihe)
  • Allan Saint-Maximin (SC Bastia, Rückkehr nach Leihe)

Abgänge:

  • Benjamin Mendy (Manchester City)
  • Bernardo Silva (Manchester City)
  • Tiemoué Bakayoko (FC Chelsea)
  • Allan Saint-Maximin (OGC Nizza)
  • Valére Germain (Olympique Marseille)
  • Abdou Diallo (1. FSV Mainz 05)
  • Correntin Jean (FC Toulouse)
  • Nabil Dirar (Fenerbahce Istanbul)
  • Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain, Leihe)
  • Morgan De Sanctis (Karriereende)

Weitere Fakten zum Spiel:

 

royale unterstützung:

Von der Tribüne erhalten die Monegassen regelmäßig prominente Unterstützung. Der Fürst von Monaco, Prinz Albert II., ist glühender Anhänger der AS. Aus der fürstlichen Loge des Stade Louis II aus verfolgt er die Heimspiele des Vereins aus Monaco.

talentschmiede frankreichs:

Nicht erst seit der vergangenen Saison kann die ASM als Talentschmiede der Franzosen betrachtet werden. Ob Torhüter Fabien Barthez, Verteidiger Lilian Thuram, Mittelfeldleader Youri Djorkaeff oder die Superstürmer Thierry Henry und David Trezeguet - alle begannen ihre Karriere im Fürstentum.

"JIKA" kennt die monegassen:

Der Wettbewerb ist für unseren Neuzugang Jean-Kévin Augustin zwar Neuland, der Gegner jedoch keineswegs. Bereits dreimal traf unsere Nummer 29 mit seinem Jugendklub Paris Saint-Germain auf die Monegassen. Zweimal war "Jika" dabei erfolgreich, einmal gab es ein 0:0. Im Achtelfinale des französischen Pokals 2016/2017 bereitete der gebürtige Pariser den 1:0-Treffer von Lucas Moura sogar vor.

Die PK vor dem Spiel gegen AS Monaco!
55 CL-Partien
absolvierte Mittelfeld-Regisseur Moutinho bisher - 35 mehr als der gesamte Kader der Roten Bullen.
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20 Transfers
tätigten die Monegassen in diesem Sommer, unter Anderem neun neue Akteure holte man ins Fürstentum.

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