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RBL unterliegt abgezockten Hoffenheimern mit 0:4!

Amiri trifft zu frühen Führung (13.) | Gnabry-Doppelpack (52., 62.) und Uth-Tor (87.) sorgen für Entscheidung | Ilsanker feiert Comeback | Orban fällt kurzfristig mit Oberschenkelproblemen aus | 1.200 Leipzig-Fans dabei

Vierte Saisonniederlage für RB Leipzig! Am 14. Spieltag unterlagen wir der defensivstarken und äußerst effektiven TSG 1899 Hoffenheim vor 28.299 Zuschauern (1.200 RBL-Fans) deutlich mit 0:4.

Wir kamen gut in die Partie – das erste Tor gelang aber der TSG als Nadiem Amiri in der 13. Minute zur Führung traf. Diese hielt bis zur Pause, weil wir es nicht schafften, die gut-gestaffelte Defensive der Hoffenheimer zu knacken.

Nach dem Seitenwechsel sorgte ein Doppelschlag von Serge Gnabry innerhalb von zehn Minuten für die Entscheidung: Zunächst nutze der Hoffenheimer ein Abstimmungsproblem in der RBL-Viererkette (52.), in der 62. erzielte er mit einem Geniestreich aus 40 Metern das vorentscheidende Tor. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Mark Uth (87.).


Trainer-fazit Ralph Hasenhüttl:

  • "Heute ist leider sehr viel schiefgelaufen. Wir haben einfache Tore kassiert und keinen guten Fußball gezeigt. Aber solche Tage gibt es, daraus müssen wir lernen und am Mittwoch mit einem anderen Gesicht auftreten.

    Wir waren in den entscheidenden Situationen zu langsam und haben wenig richtige Entscheidungen getroffen. In den ersten Minuten nach der Pause waren wir kurzzeitig im Spiel und hatten einige Torabschlüsse.

    Das 0:2 war dann ein ziemlicher Nackenschlag, von dem wir uns heute nicht mehr erholen konnten. Wir müssen die Leistung nun ergebnislosgelöst analysieren. Auch Spiele mit vielen Fehlern machen uns auf lange Sicht gesehen besser!"
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1.200 RBL-Fans waren am 14. Spieltag mit nach Sinsheim gereist.
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In der 13. Minute traf Nadiem Amiri aus spitzem Winkel zur TSG-Führung.

Personelles:

 

  • Willi Orban fiel mit Oberschenkelproblemen kurzfristig, Ibrahima Konaté übernahm seine Rolle in der Innenverteidigung – die einzige Änderung im Vergleich zum Bremen-Spiel. Es war bereits der fünfte Startelfeinsatz für den 18-Jährigen.
     
  • Stefan Ilsanker stand erstmals seit dem Dortmund-Spiel vor sieben Wochen am 14. Oktober wieder im Kader, musste zuvor eine Gelb-Rot-Sperre absitzen und eine Zehenverletzung auskurieren. Zur Pause wurde der Allrounder eingewechselt und feierte sein Comeback.
     
  • Dayot Upamecano musste in der Halbzeit mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden.
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Unsere Startelf gegen Hoffenheim.

8. Minute:
Den Roten Bullen gehört die Anfangsphase – der erste Torabschluss der TSG. Serge Gnabry legt von der rechten Grundlinie zurück auf Mark Uth. Seine Abnahme mit der Hacke ist kein Problem für unseren Schlussmann Péter Gulácsi.

13. Minute, Tor für Hoffenheim:
Die TSG schaltet blitzschnell um: Pavel Kaderábek hat auf der rechten Seite viel Platz und nutzt diesen zu einer zielgenauen Flanke in den Strafraum diese steckt Lukas Rupp perfekt zu Nadiem Amiri durch, der schließlich ins lange Ecke zum 1:0 einschiebt.

16. Minute:
Erster Abschuss unseres Teams! Emil Forsberg probiert es mit links aus 20 Metern, Oliver Baumann im TSG-Kasten packt sich den Schuss.

18. Minute:
Keita! Naby Keita zieht nach einem abgewehrten Forsberg-Freistoß aus der Distanz ab, der Ball rauscht nur knapp über das Tor.

27. Minute:
Unser bislang bester Spielzug! Diego Demme setzt Emil Forsberg mit einem öffnenden Pass klasse ein. Forsberg leitet zu Timo Werner weiter, der wiederum den mitgelaufenen Marcel Halstenberg bedient. Dessen Schuss blockt Hoffenheim gerade noch ab.

30. Minute:
Starke Parade von Gulácsi! Kaderábek nimmt eine Rechtsflanke direkt und zwingt unseren Torwart aus Nahdistanz zu einer Glanztat mit dem rechten Arm.

35. Minute:
Die Gastgeber kontern weiter gefährlich, diesmal schnappt unsere Abseitsfalle zu, sodass der Treffer von Uth nicht zählt.

38. Minute:
Forsbergs Freistoß aus aussichtsreicher Position 18 Meter vor dem TSG-Gehäuse landet in der Mauer.

45. Minute:
Keita probiert es nochmal mit einem Fernschuss aus gut 25 Metern, Baumann ist zur Stelle.

Halbzeitpfiff:
Wir haben mehr Spielanteile, Hoffenheim die besseren Chancen und ein klares Defensivkonzept, das es unserem Team schwermacht, sich in die gefährliche Zone durchzuspielen. Im zweiten Spielabschnitt müssen wir dafür nun Lösungen finden, um zu punkten.

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Naby Keita versuchte viel, fand aber auch zu selten Mittel für klare Torchancen.

46. Minute:
Doppelwechsel in der Pause. Stefan Ilsanker feiert sein Comeback und ersetzt Dayot Upamecano (Oberschenkelprobleme) in der Innenverteidigung. Auch Lukas Klostermann bleibt in der Kabine, Bruma kommt in die Partie und geht ins offensive Mittelfeld, Kevin Kampl agiert nun als rechter Außenverteidiger.

48. Minute:
Das war knapp! Stefan Posch grätscht den Ball vorm einschussbereiten Yussuf Poulsen gerade noch ans Außennetz, zudem hatte Baumann seine Finger noch dran. Den anschließenden Eckball köpft Werner knapp links daneben.

52. Minute, Tor für Hoffenheim:
Bitter. Wir beginnen gerade, richtig Druck aufzubauen, als die TSG erneut zuschlägt. Kevin Akpoguma schlägt einen langen Pass, die Abseitsfalle funktioniert nicht, Gnabry ist völlig frei durch und schiebt die Kugel durch die Beine von Gulácsi zum 0:2 ein.

62. Minute, Tor für Hoffenheim:

Dieses Gegentor tut weh. Amiri erobert am Mittelkreis den Ball und passt zu Gnabry. Ein Blick, ein Schuss und der Ball schwebt aus 40 Metern über Gulácsi hinweg ins Netz. Ein Wahnsinns-Tor, dass es uns nun ganz fast unmöglich, hier noch etwas mitzunehmen.

77. Minute:
Wir bekommen den Doppelschock nur langsam verdaut. Hoffenheim bleibt das griffigere Team, Uth kommt nach dem nächsten Tempogegenstoß jedoch einen Schritt zu spät.

81. Minute:
Ilsanker wirft sich in den Schuss von Rupp und verhindert das vierte Gegentor.

82. Minute:

Immerhin. Forsberg versucht es nochmal mit einem Distanzschuss, verfehlt das Tor nur um Zentimeter.

87. Minute:
Jetzt wird es deutlich. Wieder kontert Hoffenheim, wieder sind wir zu weit aufgerückt und in den Zweikämpfen nicht entschlossen genug. Andrej Kramarics Schuss kann Gulácsi noch abwehren. Den Abpraller versenkt Uth zum 4:0.

Abpfiff:
Verdiente Niederlage gegen ein top-eingestellten Gegner. Mehr gibt es zu diesem Spiel kaum zu sagen.

Statistiken

Das Auswärtsspiel in Hoffenheim!

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