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DKMS-Spieltag: Einer für alle - Alle für Einen!

RB Leipzig startet gemeinsam mit der DKMS eine große Registrierungsaktion | RBL-Fans können sich beim Gladbach-Spiel als Stammzellenspender registrieren lassen | Registrierungsset auch online bestellbar

Einer für alle - Alle für einen!

Die Roten Bullen und ihre Fans wissen, was es bedeutet, sich für ein gemeinsames Ziel einzusetzen und gemeinsam alles dafür zu tun. Alle 15 Minuten erkrankt ein Mensch an Blutkrebs. Im Kampf gegen diese lebensbedrohliche Krankheit kann ein Sieg nur dann herausspringen, wenn alle etwas tun.

Wir wollen diesen Kampf unterstützen und starten gemeinsam mit der DKMS eine große Registrierungsaktion bei unserem Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 16. September, gegen Borussia Mönchengladbach. Die Mannschaft und alle Mitarbeiter von RB Leipzig haben sich bereits als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen, seid auch ihr dabei!

Die Registrierung kann vor und nach der Partie im Zelt der DKMS auf der Festwiese am Glockenturm vorgenommen werden.

Es kann jeden treffen. Wir alle tragen das Gegenmittel in uns!

Flugblatt-Spende
 

Das Flugblatt erhalten ihr auch zu diesem Heimspiel wie gehabt kostenlos an den Einlässen. Unsere Helfer, die die Flugblätter ausgeben, haben diesmal jedoch Spendenboxen dabei, wo ihr einen Unterstützerbetrag einwerfen könnt. Der gesamte Erlös kommt der DKMS zugute, da jede Registrierung 40,00 Euro kostet. Jeder Euro hilft also.

 

Fotoaktion
 

Neben dem Registrierungszelt wird es eine Fotostation geben, wo ihr nach der Registrierung ein Erinnerungsfoto schießen könnt. Die Bilder gehen dann auch auf Facebook (@fbox.pics/dkmsde) online.

 

Falls Ihr am Samstag nicht dabei sein könnt, könnt Ihr Euch das Registrierungsset ganz einfach online direkt zu euch nach Hause bestellen: www.dkms.de/rb-leipzig. Nachdem es angekommen ist, macht ihr mit den beiliegenden Wattestäbchen einen Wangenabstrich und schickt alles gemeinsam mit den ausgefüllten Unterlagen an die DKMS zurück.

WARUM DIE STAMMZELLSPENDE SO WICHTIG IST:

  1. Einen geeigneten Stammzellspender für einen Patienten zu finden, kann unglaublich schwer sein. Entscheidend für die erfolgreiche Übertragung von Stammzellen ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) zwischen Spender und Patient. Diese ist bei Nichtverwandten äußerst selten, da inzwischen über 16.000 verschiedene Gewebemerkmale bekannt sind, die in Abermillionen Kombinationen auftreten können.
     
  2. Über 7 Mio. Spender sind mittlerweile bei der DKMS im weltweiten Verbund registriert. Dennoch warten viele Blutkrebspatienten, die eine Transplantation benötigen, vergeblich auf einen geeigneten Spender. Daher sind auch Sie so wichtig: Ihre Stammzellen können vielleicht schon morgen Leben retten.
     
  3. Grundsätzlich kann jeder, der im Alter zwischen 17 und 55 Jahren und bei guter Gesundheit ist, als potenzieller Stammzellspender registriert werden. Außerdem sollten Sie mindestens 50 kg schwer sein und kein starkes Übergewicht haben, d. h. der Body Mass Index sollte nicht mehr als 40 betragen (BMI = Gewicht / Körpergröße in m2). Mit einem Bluttest (nur 5ml Blut) oder alternativ durch einen Wangenabstrich werden Ihre Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests.
     
  4. Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark des Beckenkamms. Werden Sie als einer der Wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten können, gibt es zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu spenden:
DKMS: Die Roten Bullen lassen sich typisieren!

DIE KNOCHENMARKENTNAHME

Dieses Verfahren wird in 20 Prozent der Fälle angewandt.

  • Bei dieser Methode werden dem Spender unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm ca. 5 Prozent seines Knochenmarks entnommen.
     
  • Dieses regeneriert sich etwa nach 2 bis 4 Wochen wieder.
     
  • Nach der Entnahme kann für wenige Tage ein lokaler Wundschmerz entstehen – ähnlich dem einer Prellung.
     
  • Zur Knochenmarkentnahme bleibt der Spender für 2 bis 3 Tage im Krankenhaus. Anschließend sollte er nach Rücksprache mit der Entnahmeklinik zur Erholung für ein paar Tage zu Hause bleiben.
     
  • Das Risiko der Knochenmarkentnahme ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf das Narkoserisiko. Welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird auf die Wünsche des Spenders Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden die anfallenden Kosten sowie der Verdienstausfall des Spenders übernommen.

 

DIE PERIPHERE STAMMZELLENTNAHME

Dieses Verfahren wird in 80 Prozent der Fälle angewandt.

  • Dem Spender wird über 5 Tage der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht, der auch natürlich im Körper vorhanden ist. Dieses Medikament steigert die Anzahl der Stammzellen im Blut, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden.
     
  • Während der Gabe des Medikaments können grippeähnliche Symptome auftreten.
     
  • Es ist kein stationärer Aufenthalt notwendig.
     
  • Dieses Verfahren wird bei der DKMS seit 1996 angewandt. Langzeitnebenwirkungen sind nach dem heutigen Forschungsstand nicht belegt.

 

Geldspende:

Im Kampf gegen Blutkrebs zählt jeder Euro, denn allein die Registrierung eines neuen Spenders kostet die DKMS 40 Euro. Deshalb ist es wünschenswert, wenn Spender die Kosten ihrer Registrierung ganz oder teilweise übernehmen. Da dies jedoch nicht allen möglich ist, werden dringend Geldspenden benötigt, die uns unserem Ziel näher bringen: den Blutkrebs zu besiegen.


Weitere Informationen erhaltet ihr vor Ort, auf dkms.de oder direkt bei der DKMS.

4. Spieltag, Bundesliga
RB Leipzig

SA

16. Sep

Borussia Mönchengladbach
18.30 Uhr
Red Bull Arena , Leipzig

Kabinengespräch mit Domme & Halste!

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