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7. Bullen-Streich in Serie: 4:1-Sieg beim SC Freiburg!

3:1-Pausenführung durch Tore von Keita (2.) & Werner (21., 35.) | Sabitzer sorgt für Entscheidung (79.) | 1.400 RBL-Fans dabei

Tabellenführung behauptet! Mit einem letztlich ungefährdeten 4:1-Erfolg beim SC Freiburg feierten wir vor 24.000 Zuschauern (darunter 1.400 RBL-Fans) den siebten Sieg in Folge und behaupten damit – unabhängig von den weiteren Ergebnissen des 12. Spieltages – Platz eins!

Es war eine erste Halbzeit in der alles passte – bis auf eine Szene, denn nach Naby Keitas 18-Meter-Hammer nach nur zwei Minuten zum 1:0 schaffte Freiburg etwas unverhofft den Ausgleich durch Florian Niederlechner (15.). Wir hatten in Person von Timo Werner jedoch die passende Antwort parat und der Knipser stellte per Doppelpack (21., 35.) auf 3:1 nach 45 Minuten.

Der SC kam zunächst etwas stärker in den zweiten Spielabschnitt, doch nach einer Stunde übernahmen die Leipziger Bullen wieder das Kommando und Marcel Sabitzer sorgte nach Pass des überragenden Emil Forsberg für die Entscheidung (79.).
 

Schmitz startet | Blitztor durch Keita

Unser Trainer musste den verletzten Marvin Compper ersetzen. Stefan Ilsanker übernahm die Position in der Innenverteidigung, Benno Schmitz begann auf der rechten Außenverteidiger-Position. Ansonsten gab es keine Änderungen, unsere Anfangsformation war damit 23,9 Jahre jung – und legte einen perfekten Start hin!

Emil Forsberg führte eine Ecke kurz auf Marcel Sabitzer aus, der wiederum Naby Keita bediente. Keita ließ seinen Gegenspieler stehen und hämmerte den Ball aus 18 Metern unhaltbar in den rechten Winkel (2.). Das 1:0 und bereits Saisontor Nummer vier für unsere Mittelfeldspieler.

Die Roten Bullen beherrschten die Gastgeber in der Anfangsviertelstunde klar und spielten sofort auf den zweiten Treffer der Partie. Der fiel dann aber wie aus dem Nichts auf der Gegenseite. Pascal Stenzel flankte von rechts, Ilsanker und Schmitz kamen gegen Florian Niederlechner nicht richtig in den Zweikampf und der SC-Stürmer köpfte am langen Pfosten zum 1:1 ein (15.).

SC-Ausgleich kontert Werner doppelt

Das Gegentor schockte unser Team in keinster Weise und wir spielten weiter blitzschnell nach vorn. Das führte nur sechs Minuten später zum erneuten Torerfolg: Diego Demme chippte das Leder klasse in den Lauf von Timo Werner, der SC-Keeper Alexander Schwolow umkurvte und cool zum 2:1 aus unserer Sicht einschob (21.).

Freiburg blieb bis auf einen Freistoß von Vincenzo Grifo, den sich Péter Gulácsi sicher packte, ungefährlich. RBL legte wiederum mit einem perfekten Konter. Yussuf Poulsen gewann an der Mittellinie den entscheidenden Zweikampf, Forsberg spielte anschließend einen perfekten Steilpass auf Werner und unser Torjäger schloss direkt flach zu seinem siebten Saisontreffer ab zum 3:1 ab (35.). Mit diesem Resultat wurden schließlich auch die Seiten gewechselt.
 

Freiburg stellt um | Bullen-Abwehr abgeklärt

Freiburgs Trainer Christian Streich reagierte in der Pause auf den fehlenden Zugriff in der Defensive, brachte Janik Haberer für Marc Torrejón und stellte auf ein 4-4-2-System um. Das fruchtete zunächst, denn der Sportclub trat nun deutlich agiler auf und hatte eingangs der zweiten Hälfte mehr vom Spiel – ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen.

Die RBL-Elf lauerte auf Konter und hatte so die Riesen-Gelegenheit zur Vorentscheidung, als Forsberg nach sehenswerte Ballstafette über Sabitzer und Werner aus zwölf Metern über das Tor knallte (62.).

Forsberg dreht auf | Sabitzer zum 4:1

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Duell wieder besser unter Kontrolle. Der starke Forsberg kam selbst zum Abschluss (71., Freistoß) und initiierte immer wieder gute Angriffe. Wie in Minute 76, als unser Schwede den gestarteten Sabitzer perfekt bediente, der zwar schon an Schwolow vorbei war, den Ball aber nicht im Netz unterbringen konnte (76.).

180 Sekunden später machte es Sabitzer besser! Wieder steckte Forsberg genial durch, wieder war Sabitzer gestartet und versenkte das Spielgerät diesmal humorlos zur Entscheidung im kurzen Eck (viertes Saisontor). Die letzte nennenswerte Aktion vor dem Abpfiff hatte – klar – Emil Forsberg. Diesmal war Schwolow aber zur Stelle und verhinderte das fünfte RBL-Tor mit einem guten Fußreflex (82.).


RBL-Cheftrainer Ralph Hasenhüttl:

  • "Wir sind super ins Spiel gekommen und konnten mit dem frühen Tor zusätzliches Selbstbewusstsein tanken. Auch nach dem unglücklichen Gegentor sind wir cool geblieben und haben uns unsere Chancen clever herausgearbeitet.

    Zu Beginn hat der Gegner nicht so agiert, wie wir es erwartet hatten und wir mussten uns darauf einstellen, haben dann aber bis zur Pause zwei weitere schöne Tore erzielt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns weitere klasse Möglichkeiten herausgearbeitet und letztlich den Deckel drauf gemacht. Wir können stolz auf unsere Leistung sein!"

statistik:

 

SC Freiburg:
Schwolow – Stenzel, Höfler, Torrejón (46. Haberer), Gulde (70. Föhrenbach), Günter – Abrashi – Frantz (C), Grifo – Niederlechner, Petersen (77. Möller Daehli)

RB Leipzig:
Gulácsi – Schmitz, Orban (C), Ilsanker, Halstenberg – Keita, Demme – Sabitzer (87. Khedira), Forsberg – Werner (84. Selke), Poulsen (78. Burke)

Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Bamberg)

Tore:
0:1 Keita (2.), 1:1 Niederlechner (15.), 1:2 Werner (21.), 1:3 Werner (35.), 1:4 Sabitzer (79.)

Gelbe Karten:
Stenzel (1), Höfler (5) | Orban (4), Schmitz (1), Poulsen (2)

Zuschauer:
24.000 im Schwarzwald-Stadion (ausverkauft)

12. Spieltag
Sport-Club Freiburg

1:4

25. November

RB Leipzig
20.30 Uhr
Schwarzwald-Stadion , Freiburg

Wir haben heute eine richtig gute Leistung abgeliefert, speziell in den ersten Minuten. Beim Gegentor sahen wir zwar nicht glücklich aus, sind dann aber zurückgekommen und haben uns am Ende souverän durchgesetzt. Jeder von uns hat einfach richtig Lust zu kicken – das spürt man auf dem Platz und sieht man an den verdienten Siegen.

Marcel Sabitzer

Ein leichter Sieg war das heute nicht. Durch einen Wunderschuß von Naby gehen wir zwar früh in Führung, bekommen aber schnell den Ausgleich und müssen uns wieder herankämpfen, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Das war alles andere als leicht, denn Freiburg hat ein laufintensives und kämpferisches Spiel gezeigt. Es war genauso ein hartes Spiel wie die Partien in den vergangenen Wochen.

Yussuf Poulsen

Der 4:1-Sieg in Freiburg!

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Ich habe heute eine reife und abgeklärte Leistung unserer Mannschaft gesehen. Meiner Meinung nach geht der Sieg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.

Ralf Rangnick

Laut Ergebnis war es ein völlig verdienter Sieg, aber Freiburg hat uns schon das eine oder andere Mal vor Probleme gestellt, gerade mit der unerwarteten Aufstellung. Der frühe Treffer spielte uns sicher in die Karten, kurze Zeit später kassieren wir aber dumm den Ausgleich. Dann haben wir es aber gut geschafft, mit Ruhe und unserer Qualität, die Partie auf unsere Seite zu ziehen und souverän herunter zu spielen. Das war schon klasse!

Timo Werner

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