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RBL verliert Pokal-Krimi im Elfmeterschießen!

Dresden siegt mit 7:6 | Marcel Sabitzer und Dominik Kaiser sorgen für zwischenzeitliches 2:0 | 29.222 Zuschauer im DDV-Stadion

Aus im DFB-Pokal. In Runde eins des Wettbewerbs schieden die Roten Bullen im Sachsen-Derby aus und unterlagen beim Zweitligisten Dynamo Dresden mit 6:7 (2:2, 2:0) nach Elfmeterschießen. Vor 29.222 Zuschauern behielten die Dresdner vom Elfmeterpunkt die besseren Nerven.

In der ersten Halbzeit präsentierte sich die Elf von Trainer Ralph Hasenhüttl sehr effektiv. Zunächst traf Marcel Sabitzer, in der Nachspielzeit war es dann Dominik Kaiser, der einen Handelfmeter zum 2:0 verwandelte (45.+1.). Nach dem Seitenwechsel drehte Dynamo Dresden auf und glich durch zwei Treffer von Ex-Leipziger Stefan Kutschke aus. Im Elfmeterschießen trafen alle fünf Dresdner Spieler. Für unser Team scheiterte Dominik Kaiser vom Punkt.

 


Sabitzer sorgt für perfekten Start

Zwei Neuzugänge beorderte Trainer Ralph Hasenhüttl zur ersten Pokalrunde in die Startelf. Benno Schmitz spielte auf der Rechtsverteidiger-Position, Naby Keita als Mittelfeld-Lenker. Stefan Ilsanker rückte in die Innenverteidigung neben Willi Orban.

Vor stimmungsvoller Kulisse begannen beide Teams sehr engagiert. Doch gleichzeitig war die Nervosität allen Spielern auf dem Rasen anzumerken, weshalb es anfangs an der Präzision im Offensivspiel haperte. So blieben Torchancen zunächst Mangelware. Das erste Ausrufezeichen setzten dann aber die Gastgeber. Marvin Stefaniak schoss einen Freistoß in die Mauer, holte sich dann aber den Abpraller – und hämmerte den Ball nur wenige Zentimeter links neben das RBL-Gehäuse (14.).

Der Stefaniak-Schuss wirkte für unser Team wie eine Initialzündung. Im direkten Gegenzug verpasste Yussuf Poulsen den Ball im Strafraum nur haarscharf. Dann schnappte sich Diego Demme von der rechten Seite den Ball und flankte perfekt auf den Kopf von Marcel Sabitzer, der aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Roten Bullen einnetze (15.) – unser erster Pflichtspiel-Treffer in der neuen Spielzeit!


Kaiser erhöht per Handelfmeter


Nach der 1:0-Führung legte unsere Mannschaft die anfängliche, leichte Nervosität ab und übernahm die Kontrolle der Partie. Nun mit großer Selbstsicherheit ausgestattet, diktierte die Hasenhüttl-Elf das Tempo, ohne aber zu großen Torchancen zu kommen. Zwar kam Yussuf Poulsen im Strafraum in guter Position an den Ball, legte sich das Spielgerät aber etwas zu weit vor (20.).

Als sich die Zuschauer schon auf den Halbzeitpfiff eingestellt hatten, zeigte Schiedsrichter Dr. Felix Brych auf den Elfmeterpunkt. Dresdens Manuel Konrad war mit der Hand an den Ball gekommen, nachdem Dominik Kaiser eine Flanke in Richtung Marcel Sabitzer geschlagen hatte. Unser Kapitän Dominik Kaiser schnappte sich den Ball - und verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:0 (45.+1).

Ex-Leipziger bringt Dresden zurück

Der zweite Abschnitt begann für die Roten Bullen unglücklich. Benno Schmitz rannte Dresdens Marvin Stefaniak im 16-Meter-Raum um, Schiedsrichter Dr. Felix Brych entschied auf Foulelfmeter. Stefan Kutschke ließ unserem Keeper Péter Gulácsi keine Chance und verwandelte sicher zum 1:2 (47.). Ausgerechnet Stefan Kutschke: Der Angreifer war von 2010 bis 2013 noch für unseren Klub auf Torejagd gegangen.

Mit dem Anschlusstreffer im Rücken, erzeugten die Gastgeber jetzt mehr Druck. Fabian Müller zielte jedoch über den RBL-Kasten (50.). Nach einigen Minuten gelang es jedoch unserer Mannschaft, sich von Dresdens Offensivschwung zu lösen und wieder selbst in den Vorwärtsgang zu kommen. Nach schöner Hereingabe von Marcel Sabitzer war es Yussuf Poulsen, der im allerletzten Moment von Dresdens Jannik Müller geblockt wurde (60.).

In der Schlussviertelstunde übernahmen wieder die Hausherren das Zepter. Stefan Kutschke hatte den Ausgleich auf dem Fuß, zielte aber aus wenigen Metern knapp neben das Tor (75.). Besser machte es der Ex-Leipziger drei Minuten später. An der Strafraumgrenze angespielt, suchte er sofort den Abschluss und schoss das Leder zum 2:2 in die Maschen (78.) – die Partie war wieder völlig offen. Beinahe die perfekte Antwort der Roten Bullen: Den Kopfball von Yussuf Poulsen nach Marcel-Sabitzer-Flanke konnte Dynamo-Keeper Marvin Schwäbe gerade noch über die Latte lenken (81.). Da in den Schlussminuten keine Tore mehr fielen, ging die Partie in die Verlängerung.
 

Werner mit Abseitstor in Verlängerung


Dort waren es die Roten Bullen, die in den ersten 15 Minuten für mehr Gefahr sorgten. Über Yussuf Poulsen und den eingewechselten Timo Werner kam der Ball zu Dominik Kaiser, der aus kurzer Distanz vorbei köpfte (98.). Wenig später war es Timo Werner, der in den Strafraum eindrang, allerdings aus spitzem Winkel an Dynamo-Keeper Marvin Schwäbe scheiterte (104.). Den Nachschuss setzte Marcel Halstenberg über das Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel wurde unser Außenverteidiger zum Retter, als Marcel Halstenberg einen Schuss des Dresdners Akaki Gogia entscheidend abfälschte – so trudelte der Ball knapp neben das RBL-Tor (111.). Für unser Team zog Marcel Sabitzer von der Strafraumgrenze ab, doch Dresdens Torwart Marvin Schwäbe parierte sicher (115.). Kurz darauf traf Timo Werner zwar ins Dresdner Tor, vorausgegangen war aber eine Abseitsposition (118.).

Im Elfmeterschießen behielt Dresden die besseren Nerven. Alle fünf Dynamo-Spieler versenkten. Für unser Team trafen Zsolt Kalmár, Willi Orban, Stefan Ilsanker und Marcel Halstenberg. Dominik Kaiser verschoss als vorletzter RBL-Schütze.
 

Fazit von Trainer Ralph hasenhüttl:

  • "Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, so wie wir uns das gewünscht haben, waren sehr dominant und haben die Tore gemacht. Zugelassen haben wir fast nichts. Dass nach dem 1:2 die Menge tobt, ist klar. Trotzdem ist es nicht klar, weshalb wir uns dann so von unserem Spiel haben abbringen lassen. Es gab keinen Grund, so außer Tritt zu kommen.

    Aber: Wir haben eine junge Mannschaft, die noch nicht so weit ist, dass das ganz locker weggeschüttelt wird. Deswegen ist der Gegner immer stärker geworden. Dann kriegen wir das 2:2, das so nicht passieren darf. In der Verlängerung hatten wir schon ein paar Chancen, die richtig gut herausgespielt waren. Aber wir haben es nicht mehr geschafft, das entscheidende Tor zu erzielen. Im Elfmeterschießen hat am Ende die glücklichere Mannschaft gewonnen."

 

Statistik:

 

RB Leipzig:
Gulácsi – Orban, Sabitzer (117. Kalmár), Keita (89. Werner), Poulsen, Forsberg (76. Compper), Ilsanker, Schmitz, Halstenberg, Kaiser (C), Demme

Dynamo Dresden:
Schwäbe - Konrad (74. Testroet), Hartmann (C), Kreuzer, Stefaniak, Aosman, J. Müller, F. Müller, Starostzik (46. Teixeira), Kutschke (88. Gogia), Ballas

Tore:
0:1 Sabitzer (15.)
0:2 Kaiser (45.+1/Handelfmeter)
1:2 Kutschke (47./Foulelfmeter)
2:2 Kutschke (78.)

Elfmeterschießen:
2:3 Kalmár
3:3 Testroet
3:4 Orban
4:4 Stefaniak
4:5 Ilsanker
5:5 Teixeira
5:5 Kaiser verschießt
6:5 Gogia
6:6 Halstenberg
7:6 Aosman
 

Gelbe Karten:
Hartmann (1), Aosman (1) | Kaiser (1), Poulsen (1)

Zuschauer:
29.222 im DDV-Stadion in Dresden

Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)

DFB-Pokal
SG Dynamo Dresden

7:6

20. August

RB Leipzig
15.30 Uhr
DDV-Stadion , Dresden
Die Stimmen von Ralph Hasenhüttl, Péter Gulácsi & Willi Orban nach dem Spiel in Dresden.

Es tut noch sehr weh. Weil wir eigentlich so dominant gespielt haben, dass wir das Spiel nicht hätten verlieren dürfen. Der frühe Elfmeter in Halbzeit zwei hat Dynamo in die Karten gespielt, weil wir danach nicht wieder in die Spur gefunden haben. Wir können viel aus dem Spiel mitnehmen und müssen unsere Lehren ziehen, um zum Bundesliga-Start voll da zu sein.

Péter Gulácsi

Es ist sehr ärgerlich, gerade wenn man sieht, dass wir in der ersten Hälfte eine überzeugende Leistung gebracht haben. Wir haben uns einfach nicht belohnt, weil wir das Spiel nach der Halbzeit aus der Hand gegeben haben. Nichts desto trotz freuen wir uns jetzt alle auf den Bundesliga-Start in Hoffenheim, der etwas ganz Besonderes sein wird.

Willi Orban

Pokal-Aus bei Dynamo Dresden!

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125 Kilometer
liegen zwischen dem DDV-Stadion in Dresden und der Red Bull Arena in Leipzig!

Erstklassig angezogen!

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