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"Der Confed Cup ist mein i-Tüpfelchen"

Timo Werner verrät im KLUB-Interview, was sich für ihn als Nationalspieler verändert hat und wie er sich daheim als Hausmann schlägt

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Gekommen vom Absteiger. 21 Tore und 8 Vorlagen – damit bester deutscher Torjäger in dieser Bundesliga-Saison. Die große Schwalben-Debatte. Erster Nationalspieler von RB Leipzig. Verletzungspause. Qualifikation für die Champions League und Nominierung für den Confed Cup. Timo Werners Saison war eine Achterbahnfahrt. Mit deutlich mehr Höhen und einem großen Erfolg zum Schluss. Der 21-Jährige und seine Leistungen stehen für die sensationelle RBL-Saison.

Für unser neues KLUB-Magazin trafen wir uns mit Timo Werner zum Interview.

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Timo, im März hast du dein Debüt in der Deutschen Nationalmannschaft gefeiert, nun spielst du für die DFB-Elf beim Confed Cup. Wie fühlst du dich dabei?

Das sind aufregende Momente, besondere Tage. Als ich im März erstmals dabei gewesen bin, ging das schon im Teamhotel los. Wenn du plötzlich beim Essen neben Manuel Neuer oder Thomas Müller sitzt, geht das nicht spurlos an dir vorbei. Vor ein paar Jahren habe ich noch vor dem Fernseher gesessen und diese Weltklassespieler bewundert. Dass ich jetzt auch beim Confed Cup dabei sein darf, ist das i-Tüpfelchen auf eine außergewöhnliche Saison.

Was bedeutet es für deine Karriere, dass du nun A-Nationalspieler bist?
Ich werde jetzt ganz anders wahrgenommen. Die Aufmerksamkeit, die auf einem liegt, ist deutlich höher. Thomas Müller, Mario Götze oder André Schürrle kennen das schon seit vielen Jahren. Auf diese Spieler achtet jeder doppelt – bei guten wie bei schlechten Leistungen. So ist das jetzt auch bei mir.

Was ändert sich dadurch?
Der Druck ist jetzt größer. Aber mit diesem Druck kann ich gut umgehen. Wenn man A-Nationalspieler geworden ist, hat man etwas Besonderes erreicht. Darauf darf man sich zwar nicht ausruhen, aber man kann mit noch mehr Selbstbewusstsein auftreten.

Du bist 21 Jahre jung, Nationalspieler und hast schon 127 Bundesliga-Einsätze auf dem Buckel. Das schaffen viele Profis nicht mal bis zum Karriereende!
Ja, das ist schon verrückt. Am Anfang wusste ich noch, das wievielte Bundesliga-Spiel ich gerade absolviere. Inzwischen zähle ich nicht mehr mit, weil es einfach zu viele geworden sind. Trotzdem freue ich mich auf jedes Spiel, als wäre es mein erstes. Woche für Woche in einem Bundesliga-Stadion aufzulaufen – ein geiles Gefühl. Auch wenn wir wissen, dass die nächste Saison eine besondere Herausforderung wird.

Wie meinst du das?
Es wird anstrengender als in dieser Saison. Ich bin gespannt, wie wir mit der Mehrfachbelastung umgehen. Aber wir werden uns darauf einstellen und damit zurechtkommen. Schon jetzt freue ich mich riesig, dass viele Fußball-Feiertage auf uns warten.

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Du hast 20 Jahre lang in Stuttgart bei deinen Eltern gelebt, bevor du vergangenen Sommer allein nach Leipzig gezogen bist. Wie ist es dir gelungen, dich hier so schnell hineinzufinden?

Einige Kumpels von mir sind schon mit 18 oder 19 Jahren zum Studium umgezogen und mussten alles selbst regeln. Von daher sehe ich das nicht so dramatisch. Weil es in unserer Mannschaft einen so großen Zusammenhalt gibt und schnell Freundschaften entstanden sind, ist es mir leichtgefallen, mich nach kurzer Zeit zu integrieren.

Wie läuft es im Männerhaushalt Werner? Stapeln sich Töpfe und schmutzige Wäsche?
(Lacht) Anfangs habe ich meine Wäsche ab und zu noch mit nach Stuttgart genommen. Doch inzwischen komme ich mit der Waschmaschine gut zurecht. Auch mit dem Putzen läuft es ganz gut, auch wenn ich beim Staubsaugen keine Musik hören kann, weil das Ding unfassbar laut ist. Der Herd bleibt eher aus. Wenn ich Hunger habe, gehe ich meistens essen.

Wie oft siehst du deine Familie im Laufe einer Saison?
Meine Eltern kommen zu jedem Heimspiel und sind dann zwei, drei Tage lang hier. Das ist wichtig für mich, denn obwohl ich nicht mehr zu Hause wohne, bleibe ich ein Familienmensch.

Dein Vater Günther hat früher in der Zweiten Liga bei den Stuttgarter Kickers gespielt und dich in deiner Jugend trainiert. Coacht er dich heute noch?
Nach dem Spiel sagt er mir kurz und knapp, was gut und was schlecht war. Zum Glück gab es diese Saison meistens positives Feedback.


Das komplette Interview könnt ihr in unserem neuen KLUB-Magazin lesen, das ab sofort erhältlich.

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