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Die Roten Bullen unterliegen Sandhausen mit 0:1!

Vollmann trifft für den SVS (62.) und besiegelt erste RBL-Heimniederlage nach 159 Tagen | 30.279 Zuschauer in der Red Bull Arena

Serie gerissen! Nach 159 Tagen ohne Heimniederlage und sieben Siegen in Folge in der Red Bull Arena kassierten die Roten Bullen vor 30.279 Fans gegen den SV Sandhausen eine unnötige 0:1-Niederlage.

Der SVS war über 90 Minuten auf eine konzentrierte Defensivarbeit fokussiert, gegen die uns oft die letzte Konsequenz im Angriff fehlte. Dennoch hatten wir einige gute Chancen zur Führung, die leider unvollendet blieben.

Das spielentscheidende Tor fiel schließlich in der 62. Minute und war ein kurioser Treffer, als Korbinian Vollmann aus kurzer Distanz erst an Péter Gulácsi scheiterte, der abgewehrte Ball allerdings von Vollmanns Schulter ins Tor tropfte. Alle Versuche, die Partie zu drehen, blieben ungenutzt und wir gingen zum sechsten Mal in dieser Spielzeit ohne Punkte vom Platz.

 

0:1-Niederlage gg. Sandhausen!

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Drei Änderungen | Verhaltener Beginn

Die Roten Bullen gingen diesmal mit drei neubesetzten Positionen ins Spiel: Anthony Jung ersetzte den gelbgesperrten Marcel Halstenberg, Stefan Ilsanker begann für Diego Demme im zentralen Mittelfeld, Davie Selke rotierte für Massimo Bruno in die Startelf und stürmte neben Yussuf Poulsen.

Sandhausen setzten dem RBL-Offensivspiel wie erwartet viel Robustheit entgegen und stand sehr kompakt. In der 10. Minute konnten wir diesen Riegel erstmals aushebeln, als sich Lukas Klostermann auf rechts durchtankte und Yussuf Poulsen bediente, dessen Schuss Marco Knaller gut parierte. Auch die gefährliche Situation nach dem folgenden Eckball bereinigte der SVS-Torwart (11.).

RBL überlegen & aus der Distanz gefährlich

Auch die Gäste wagten sich ein ums andere Mal in den gegnerischen Strafraum. Thomas Pledl bekam bei seinem Kopfball nicht genug Druck hinter den Ball (13.), ein Freistoß von Korbinian Vollmann aus 20 Metern rauschte nur knapp rechts vorbei (30.). Fünf Minuten zuvor köpfte Willi Orban auf der Gegenseite einen Eckstoß von Dominik Kaiser nur um Haaresbreite daneben (25.).

In Richtung Pausenpfiff drehten wir noch einmal auf und kamen vor allem aus der Distanz zu Torchancen: Marcel Sabitzers 23-Meter-Knaller strich einen Meter links vorbei (36.), Kaisers Freistoß aus 24 Metern lenkte Knaller gerade noch um den linken Pfosten (37.), nach einer klasse Kombinationen über mehrere Stationen kam kein Leipziger Bulle zum Abschluss (41.), sodass zur Halbzeit ein 0:0 auf der Stadionleinwand stand.

Keine Pausenwechsel | Kurioses Gegentor

Unser Trainer verzichtete zunächst auf Wechsel, auch Sandhausen kam unverändert zurück aus der Kabine. Es dauerte bis zur 54. Minute, bis sich unsere Mannschaft die nächste gute Möglichkeit erspielte. Sabitzer flankte auf Selke, der den Ball am langen Pfosten mit links erwischte, Knaller war erneut zur Stelle. Auch Forsbergs Rechtsschuss nach guter Einzelleistung unseres Schweden wurde eine sichere Beute des Sandhäuser Keepers (57.).

Wie aus dem Nichts und ziemlich kurios ging Sandhausen plötzlich in Führung. Nach einem schnellen Gegenstoß rutschte eine Rechtsflanke von Aziz Bouhaddouz zu Vollmann durch. Schuss, Abwehr Péter Gulácsi, das Spielgerät prallte Vollmann an die Schulter – 0:1 aus unserer Sicht. Ein Treffer Marke „Ping-Pong“ (62.).

Poulsen lässt Top-Chance liegen

Wir brauchten einige Minuten, um diesen Rückschlag zu verdauen, spielten anschließend wieder mit Druck auf den SVS-Kasten. Knaller kratzte einen Schuss des eingewechselten Massimo Bruno aus dem Eck (72.), ein Poulsen-Treffer zählte wegen einer leichten Abseitsstellung von Passgeber Forsberg nicht (74.). Wenig später stand Poulsen beim nächsten Anspiel von Forsbergs nicht in der verbotenen Zone, schlenzte die Kugel allerdings völlig frei über das Gehäuse – das war der Hochkaräter zum Ausgleich (79.).

In der Schlussphase stand erneut unser dänischer Stürmer im Fokus, der wieder in Knaller seinen Meister fand und dabei erneut um Zentimeter im Abseits stand (84.). 60 Sekunden darauf brach große Aufregung aus, weil Seyi Olajengbesi etwas zu ungestüm in den Zweikampf mit Sabitzer ging, der Elfmeterpfiff aber ausblieb (85.).

Als auch die Versuche von Georg Teigl (90.+1) und Forsberg (90.+3) in Knallers Händen endeten bzw. über das Tor gingen, war die dritte Heimniederlage der Saison perfekt.

 

Trainer-Fazit von Ralf Rangnick:

  • "Der Auftritt von Sandhausen war nicht der einer Mannschaft, die von den letzten acht Spielen sieben verloren hat. Wir haben - vor allem in der ersten Phase des Spiels - nicht mutig und präzise genug hinten raus gespielt. Das war untypisch für uns, genauso wie die hohe Fehlpassquote. Wir hatten dennoch bereits in der ersten Halbzeit zwei, drei gute Möglichkeiten.

    Nach der Pause haben wir uns dann vorgenommen, noch schneller und mit Spielverlagerungen zu agieren. Und in einer Phase, in der wir dann gerade den Druck erhöhen wollten, hat es das Gegentor dann nicht leichter gemacht. Dabei haben wir uns in der Vorbereitung des Tors nicht gut angestellt. Danach hat die Mannschaft alles probiert, aber nun müssen wir mit dieser frustrierenden Niederlage leben."

 

Statistik:


RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann (80. Teigl), Orban, Compper, Jung – Kaiser (C), Ilsanker (67. Demme) – Sabitzer, Forsberg – Poulsen, Selke (61. Bruno)

SV Sandhausen:
Knaller – Thiede, Olajengbesi, Hübner, Paqarada (64. Linsmayer) – Kulovits (C), Roßbach – Vollmann (74. Stolz), Pledl, Bieler (86. Schulz) – Bouhaddouz

Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach)

Tor:
0:1 Vollmann (62.)

Gelbe Karten:
– | Vollmann (2), Hübner (10)

Zuschauer:
30.279 in der Red Bull Arena
 

30. Spieltag
RB Leipzig

0:1

15. April

SV Sandhausen
18.30 Uhr
Red Bull Arena , Leipzig

Der Gegner hat uns das Leben extrem schwer gemacht. Das Gegentor war in seiner Entstehung vermeidbar, danach hat es nicht mehr zu einem Tor gereicht. Wir werden das Spiel in Ruhe analysieren und versuchen, in Kaiserslautern wieder dreifach zu punkten.

Dominik Kaiser
Sandhausen-Trainer Alois Schwartz & RBL-Trainer Ralf Rangnick mit ihren Kurzanalysen.
Willi Orban, Stefan Ilsanker & Dominik Kaiser betrachten das 0:1 gegen Sandhausen.
30279 Zuschauer
sahen die Freitag-Partie!

Wir haben in vielen Aktionen zu statisch gespielt und hatten unnötige Ballverluste, die den Gegner stark gemacht haben. Die Niederlage ist sehr ärgerlich, aber wir richten den Blick jetzt nach vorn, denn es warten nun die entscheidenden Spiele.

Willi Orban

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