MENÜ

1:0-Arbeitssieg beim SC Paderborn!

Marvin Compper köpft zum 1:0 ein (63.) | 400 mitgereiste RBL-Fans | 15. Saisonsieg, 8. Auswärtserfolg

Glücklicher Auswärtsdreier für die Roten Bullen! Mit einem hart erkämpften 1:0-Erfolg beim SC Paderborn machten wir vor 8.838 Zuschauern (darunter 400 RBL-Fans) den 15. Saisonsieg perfekt, der sicherlich unter die Rubrik „Zittersieg“ fiel.

In einer umkämpften, aber ereignisarmen ersten Halbzeit hatten wir durch Dominik Kaisers Pfostentreffer die beste Torchance (6.), taten uns anschließend aber schwer, in aussichtsreiche Abschlusssituationen zu kommen.

Eine Stunde lang erspielte sich Paderborn in Summe die besseren Möglichkeiten – dann schlugen wir nach einer Standardsituation eiskalt zu. Ecke Kaiser, Kopfball Marvin Compper, 1:0 für RB Leipzig (63.). Emil Forsberg ließ wenig später einen Hochkaräter zur Vorentscheidung liegen (71.). Péter Gulácsi sicherte uns wiederum mit einer Glanztat gegen Nicklas Helenius den achten Auswärtssieg (73.), zumal auch Jakub Sylvestr kurz vor Spielende eine Riesen-Chance versiebte (85.).

 

RBL-Spielfakten:

  • Die Roten Bullen feierten ihren 15. Saisonsieg.
     
  • Damit erhöhen wir das Punktekonto auf 50 Zähler und haben schon jetzt die Ausbeute der gesamten Vorsaison erreicht.
     
  • In der 2. Liga sammelten wir nun exakt 100 Punkte.

  • Marvin Compper war in drei von vier Spielen 2016 direkt an einem RBL-Tor beteiligt (zwei Tore, eine Vorlage).
     
  • Es war bereits unser zehntes Saisontor, das zwischen der 60. und 75. Minute fiel.
     
  • Wir sind seit 262 Minuten ohne Gegentor – RBL-Saisonbestwert!

Ilsanker nicht dabei | Kaiser an den Pfosten

Sowohl die Roten Bullen als auch der SC Paderborn gingen mit der Startelf der Vorwoche in die Partie. Stefan Ilsanker stand nach auskurierter Schulterverletzung noch nicht wieder im RBL-Kader.

Im Vorfeld der Partie wurde vermehrt der Rasen thematisiert – ein Platzfehler bescherte uns dann auch die erste Chance: Thomas Bertels rutschte nach einem langen Pass von Marcel Halstenberg im Strafraum weg, Dominik Kaiser konnte diesen Fehler aber nicht nutzen und schob den Ball mit links an den rechten Pfosten (6.).

Die erste Gelegenheit des SCP resultierte ebenfalls aus einem Schnitzer, als Lukas Klostermann der Ball versprang, Péter Gulácsi den Schuss von Süleyman Koc aber klasse parierte (16.). Nach dieser kam Ex-Bulle Tim Sebastian zum Kopfball, der links vorbei tropfte (17.)

Wenig Höhepunkte | Keine Tore vor der Pause

Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, Paderborn agierte jedoch etwas mutiger und kam häufiger zum Torabschluss. Die Begegnung war von Zweikämpfen geprägt, spielerisch lief auf beiden Seiten wenig zusammen. Die Gastgeber blieben im Angriff etwas griffiger, zehn Minuten vor der Pause köpfte Nicklas Helenius eine Rechtsflanke von Koc einen halben Meter rechts vorbei (35.).

Auf der Gegenseite segelten mehrere ruhende Bälle der Leipziger Bullen in die Paderborner Box, allerdings sorgte keine Aktion für zwingende Torgefahr, sodass torlos die Seiten gewechselt wurden.

Glücklicker Abseitspfiff | Compper nickt zum 1:0 ein

Schiedsrichter Florian Meyer pfiff den zweiten Spielabschnitt ohne personelle Wechsel an und stand fünf Minuten später im Mittelpunkt, als er beim Treffer von Bertels auf Abseits entschied (50.). Enge Geschichte und Glück für uns! Paderborn war auch weiterhin gefährlicher, nach Kopfballablage von Helenius prüfte Koc erneut den fehlerfreien Gulácsi.

Es dauerte bis zur 62. Minute, ehe wieder ein Schuss unserer Elf in Richtung SCP-Tor rauschte. Marcel Sabitzer versuchte es nach direkt aus der Distanz, Daniel Heuer Fernandes war zur Stelle (62.). Bei der nächsten RBL-Chance war Paderborns Schlussmann jedoch machtlos. Kaiser servierte einen Eckstoß gewohnt präzise, Marvin Comppers setzte sich vor Gegenspieler Hauke Wahl und schlug zum 1:0 und seinem zweiten Saisontor ein (63.).

Forsberg verpasst 2:0 | Gulácsi reagiert top

Dieser Treffer gab uns Auftrieb und Räume. Sabitzer hebelte die gegnerische Abwehr mit einem perfekten Pass aus, Emil Forsberg war frei durch, scheiterte aber an Heuer Fernandes und ließ diese Hundertprozentige liegen (71.). Nun witterten wiederum die Ostwestfalen den Punktgewinn – das verhinderte Gulácsi mit einem sensationellen Reflex gegen den Kopfball von Helenius aus Nahdistanz (73.).

Für die Schlussphase zogen beide Trainer alle Wechseloptionen und das Glück blieb auf unserer Seite. Denn der in der 85. Minute gekommene Jakub Sylvestr knallte Sekunden später einen Schuss aus der Drehung lediglich um Zentimeter am rechten Pfosten und damit am Ausgleich vorbei (85.) – weil wir auch die letzten Minuten des Duells unbeschadet über die Zeit brachten, blieb es beim knappen 1:0-Auswärtssieg.


Trainer-Fazit Ralf Rangnick:

  • "Es war das erwartet schwere Spiel, das von uns andere Tugenden verlangt hat. Wir brauchten Geduld, das nötige Glück und in der einen oder anderen Situation einen fantastisch reagierenden Torwart.

    Man muss in Paderborn erst einmal gewinnen, denn der Gegner hat alles rausgehauen und die Räume sehr eng gemacht. Wir nehmen einen 1:0-Sieg mit und knappe Siege sind doch auch immer die schönsten."

 

Statistik:

 

SC Paderborn:
Heuer Fernandes – Heinloth, Wahl, Sebastian, Hartherz – Bakalorz (C), Krauße (85. Sylvestr) – Koc (67. Brasnic), Pepic, Bertels (75. Stoppelkamp) – Helenius

RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Demme, Khedira – Kaiser (C, 87. Nukan), Sabitzer, Forsberg (75. Jung) – Poulsen (83. Quaschner)

Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)

Tor:
0:1 Compper (63.)

Gelbe Karten:
Stoppelkamp (3) | Sabitzer (4)

Zuschauer:
8.838 in der Benteler-Arena

23. Spieltag
SC Paderborn

0:1

26. Februar

RB Leipzig
18.30 Uhr
Benteler-Arena , Paderborn

Wenn mein Schuss in der 6. Minute reingeht, hätte es mit einem frühen 1:0 im Rücken sicher ein anderes Spiel werden können. So war es schwer für uns, aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Heute waren andere Tugenden gefragt und die haben wir als Mannschaft auf den Platz gebracht – und das gegen eine Mann-gegen-Mann-Verteidigung von Paderborn.

Dominik Kaiser

Wir mussten bis zur letzten Sekunde kämpfen. Das haben wir gemacht und das zeigt auch unseren Team-Spirit, denn wir wollten diesen wichtigen Sieg unbedingt. Für solche Situationen wie bei meiner Parade trainieren wir jede Woche und ich bin glücklich, dass ich damit unsere Führung festhalten konnte.

Péter Gulácsi

Es war ein Arbeitssieg, klar! Wir nehmen die drei Punkte gerne mit und in solchen Spielen muss dann eben eine Standardsituation her, um zu gewinnen. Für mich war es natürlich schon ein besonderes Spiel, bei meinem alten Verein anzutreten, aber auf dem Platz spielt das keine Rolle.

Diego Demme

Das Gastspiel an der Pader!

Image
Das Gastspiel an der Pader!
Das Gastspiel an der Pader!
Image
Das Gastspiel an der Pader!
Das Gastspiel an der Pader!
Image
Das Gastspiel an der Pader!
Das Gastspiel an der Pader!
Image
Das Gastspiel an der Pader!
Das Gastspiel an der Pader!
Image
Das Gastspiel an der Pader!
Das Gastspiel an der Pader!
Image
Das Gastspiel an der Pader!
Das Gastspiel an der Pader!
Image
Das Gastspiel an der Pader!
Das Gastspiel an der Pader!
Image
Das Gastspiel an der Pader!
Das Gastspiel an der Pader!

Ähnliche Artikel