MENÜ

Nürnberg entscheidet Top-Spiel mit 3:1 für sich!

Selke trifft zur Führung (52.) | Petrak (70.), Füllkrug (75.) & Burgstaller (90.+3) drehen Partie | 2.800 RBL-Fans sorgen für neuen Vereinsrekord

Es spitzt sich zu! Die Roten Bullen unterlagen dem 1. FC Nürnberg in einem packenden Top-Spiel vor 2.800 mitgereisten RBL-Fans (neuer Vereinsrekord!) unter den 40.860 Zuschauern mit 1:3 und müssen den Tabellendritten bis auf drei Punkte heranrücken lassen.

Die beiden Kontrahenten schenkten sich über 90 Minutenn nichts. Die Partie war in Halbzeit eins von wenigen spielerischen Szenen geprägt und gestaltete sich in allen Bereichen sehr ausgeglichen. Die beste Chance hatte zunächst Nürnberg mit einem Fernschuss, den Péter Gulácsi überragend entschärfte (33.).

In der zweiten Hälfte lief der Ball nun deutlich besser durch die Reihen und Davie Selke brachte uns nach einem klasse Spielzug über Emil Forsberg und Yussuf Poulsen in Führung (52.). Die hielt allerdings nur acht Minuten, denn dann drehte der FCN durch die Treffer von Ondrej Petrák (70.) und Niclas Füllkrug (75.) das Duell.

Wir setzten anschließend alles auf eine Karte für den Punktgewinn, was die Gastgeber schließlich mit einem Konter zum entscheidenden dritten Tor durch Guido Burgstaller ausnutzten (90.+3).
 

 

Das Top-Spiel in Nürnberg!

Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Image
Das Top-Spiel in Nürnberg!
Das Top-Spiel in Nürnberg!

5 Änderungen | Standards als Chancenbasis

Bis auf Dominik Kaiser, Stefan Hierländer (beide grippaler Infekt) und Diego Demme (Gelbsperre) konnte unser Trainer auf alle Spieler zurückgreifen. Mit Marcel Halstenberg, Stefan Ilsanker, Marcel Sabitzer, Yussuf Poulsen und Davie Selke rotierten im Vergleich zur Vorwoche fünf neue Akteure in die Startelf.

Es entwickelte sich vor 40.860 Zuschauern von Beginn an die erwartet intensive Begegnung. Die erste gute Chance hatten die Gastgeber, Even Hovland köpfte einen Freistoß von Sebastian Kerk einen Meter rechts vorbei (3.). Auch unsere erste Gelegenheit entstand aus einem ruhenden Ball, als Willi Orban und Poulsen die Eingabe von Halstenberg nur um eine Fußspitze verpassten (9.).

Wenig Spielfluss | Glanztat von Gulácsi

Die Roten Bullen versuchten das Mittelfeld mit langen Bällen schnell zu überbrücken und hatten nach einer knappen Viertelstunde dann auch mehr Torabschlüsse als der „Club“. Den Versuchen von Emil Forsberg (14., 20-Meter-Schuss über das Tor), Marvin Compper (15., Kopfball drüber) und Poulsen (21., 16-Meter-Schuss rechts vorbei) fehlte jedoch die Präzession.

Deutlich knapper war die folgende Aktion unserer Elf, als ein verunglückter Schuss von Lukas Klostermann bei Selke landete, der die Kugel per Seitfallzieher links neben den Pfosten setzte (27.). Nürnberg meldete sich offensiv erst in der 33. Minute zurück. Kerk zog einen Freistoß aus 32 Metern direkt aufs Tor, Péter Gulácsi fingerte das Spielgerät sensationell über die Latte. Nur 60 Sekunden später kam wieder Kerk zum Abschluss und schob die Rechtsflanke von Guido Burgstaller leicht links vorbei (34.).

Auch in die letzte nennenswerte Szene vor der Pause war Kerk verwickelt, als er im Zweikampf mit Halstenberg im Strafraum zu Fall kam, Schiedsrichter Felix Zwayer darin aber kein elfmeterwürdiges Foul erkannte.

Selke veredelt klasse Kombination

Mit Wiederanpfiff standen die gleichen 22 Akteure auf dem Platz, dem FCN gehörten die ersten Offensivszenen nach dem Seitenwechsel. Klostermann verhinderte gegen den durchgebrochenen Niclas Füllkrug im letzten Moment die Führung der Franken (49.).

Diese erzielten drei Minuten später die Roten Bullen – und das auf überragende Art und Weise! Forsberg knackte mit einem genialen Pass die Nürnberger Abwehrreihe und bediente Poulsen, unser Stürmer legte uneigennützig quer und Selke musste nur noch zu seinem neunten Saisontreffer einschieben (52.). Was für ein wichtiger Treffer!

FCN-Doppelschlag | Konter zur Entscheidung

Nürnberg erhöhte nach diesem Rückschlag den Druck und drängte auf den Ausgleich. Der gelang den Rot-Schwarzen nach einer von insgesamt elf Ecken. Den Kopfball von Georg Margreitter klärte Rani Khedira unglücklich vor die Füße von Ondrej Petrak, der zum 1:1 abstaubte (70.).

Fünf Minuten später lag der Ball erneut im RBL-Netz. Füllkrug verlängerte einen langen Pass, Burgstallers Anspiel landete wieder bei Füllkrug, Compper fälschte den Schuss noch ab, sodas Gulácsi ohne Abwehrchance blieb (75.).

Wir versuchten alles, um noch einmal zurückzukommen, doch Nürnberg verteidigte sehr geschickt. Heikel wurde es noch einmal in der 90. Minute, denn diesmal wurde Selke im Sechzehner von Hanno Behrens gelegt, wieder blieb der Pfiff des Unparteiischen aus. Unser Anrennen auf ein mögliches 2:2 eröffnete dem Tabellendritten Räume zum Kontern. Burgstaller ließ erst noch zwei Hochkaräter liegen (90.+1, 90.+2), den letzten Gegenstoß nutzte der FCN-Stürmer schließlich zum 3:1-Endstand.

Fazit Ralf Rangnick:

  • „Es ist natürlich sehr ärgerlich, dass wir nach der Führung nicht mit mindestens einem Punkt nach Leipzig zurückkehren können. Um das zu tun, hätten wir vor allem beim ersten Gegentor viel disziplinierter und besser verteidigen müssen.

    Bei Nürnberg ist nach dem Anschluss die Hoffnung wieder aufgeblüht. Als sie dann das 2:1 geschossen haben, war es für uns schwierig dagegenzuhalten, was wir heute akzeptieren müssen. Trotzdem haben wir unseren Saisonverlauf weiter in den eigenen Händen. Die Länderspielpause werden wir nutzen, um wieder zu Kräften zu kommen und dann mit einem Heimsieg gegen Bochum erneut eine erfolgreiche Serie zu starten."

 

Statistik:

 

1. FC Nürnberg:
Rakovsky – Brecko (C), Margreitter, Hovland, Sepsi – Behrens, Petrák (80. Polak) – Kerk 88. Mössmer), Leibold (63. Blum) – Burgstaller, Füllkrug

RB Leipzig:

Gulácsi – Klostermann, Orban (C), Compper, Halstenberg – Khedira, Ilsanker (78. Bruno) – Sabitzer (62. Jung), Forsberg – Poulsen (74. Quaschner), Selke

Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)

Tore:
0:1 Selke (52.), 1:1 Petrák (70.), 2:1 Füllkrug (75.), 3:1 Burgstaller (90.+3)

Gelbe Karten:
Behrens (1), Hovland (2), Polak (6) | Halstenberg (4), Orban (8), Selke (4)

Zuschauer:
40.860 im Grundig-Stadion

 

27. Spieltag
1. FC Nürnberg

3:1

20. März

RB Leipzig
13.30 Uhr
Grundig-Stadion , Nürnberg

Der Knackpunkt des Spiels war der schnelle Ausgleich, zumal schon die Entstehung des Eckballs ärgerlich war. Wir wussten, dass die Standards in diesem Spiel entscheidend sein können. Wir haben zu oft zu unreif gespielt und zu viele Ballverluste gehabt.

Willi Orban
2800 Fans
begleiteten die Roten Bullen nach Nürnberg. Vereinsrekord!

Nürnberg hat uns mit langen Bällen und Standards unter Druck gesetzt. Dennoch hätten wir einen Punkt mitnehmen können. Dazu haben wir aber nicht gut genug zu unserem gewohnten Spiel mit dem Ball gefunden.

Péter Gulácsi

Ähnliche Artikel