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1:1-Unentschieden in Unterzahl in Lautern!

Forsberg trifft zum 1:0 (56.) | Przybylko gleicht spät aus (83.) | Orban kassiert Gelb-Rot, Ilsanker die 10. Gelbe

Unentschieden in Unterzahl! Die Roten Bullen trennten sich am 31. Spieltag vor 27.332 Zuschauern mit einem 1:1-Remis vom 1. FC Kaiserslautern und behaupten drei Partien vor Saisonende vier Punkte Vorsprung vor dem 1. FC Nürnberg auf Platz drei.

Wir gaben über weite Strecken der Begegnung den Rhythmus vor und hatten die besseren Chancen, die in Halbzeit eins durch Willi Orban (13.), Lukas Klostermann (24.) und Dominik Kaiser (36.) noch ungenutzt blieben.

Nach dem Seitenwechsel konnten wir dann jubeln, als Emil Forsberg die tolle Vorarbeit von Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg zum 1:0 abschloss (56.). Ab der 63. Minute mussten wir allerdings nur noch zu zehnt agieren, weil Willi Orban nach wiederholtem Foulspiel frühzeitig zum Duschen musste. Diese nummerische Überlegenheit nutzte Kaiserslautern in der 83. Minute schließlich zum Ausgleich durch Kacper Przybylko.

 

RBL-Spieltagsfakten:

  • Emil Forsberg war nach zehn Spielen ohne Treffer wieder erfolgreich. Zuletzt hatte er am 20. Spieltag gegen Braunschweig genetzt.
  • Yussuf Poulsen absolvierte sein 100. Pflichtspiel für RB Leipzig.
  • Ein weiteres Jubiläum feierte Diego Demme, der sein 75. Pflichtspiel für die Roten Bullen absolvierte.
  • Marcel Halstenberg sammelte bereits seinen fünften Scorerpunkt (zwei Tore, drei Vorlagen).
  • Auch im vierten Spiel gegen Kaiserslautern gelang uns kein Sieg.
  • Willi Orban kassierte den ersten RBL-Platzverweis in dieser Saison und fehlt gegen Bielefeld gesperrt. Sein Gelbe-Karten-Konto bleibt mit neun Verwarnungen belastet.
  • Auch Stefan Ilsanker (zehnte Gelbe Karte) muss am Freitag gesperrt aussetzen.
     

1:1 - Punkteteilung am Betzenberg!

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1:1 - Punkteteilung am Betzenberg!
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Halstenberg & Demme zurück | Orban prüft Müller

Unser Trainer rotierte gegen die Roten Teufel auf zwei Positionen: Marcel Halstenberg kehrte auf die linken Außenverteidiger-Position zurück, Diego Demme startete wieder im zentralen Mittelfeld. Es ging sofort zur Sache, viele Zweikämpfe und Standardsituationen prägten die Partie, in der wir mehr vom Spiel hatten.

Aus einem ruhenden Ball entstand dann auch die erste Top-Chance. Willi Orban kam nach einer Ecke von Dominik Kaiser aus fünf Metern frei zum Kopfball, FCK-Torhüter Marius Müller parierte stark auf der Linie (13.). Auch die zweite gute Möglichkeit hatten die Leipziger Bullen, als Kaiser einen langen Pass von Demme gut auf Lukas Klostermann ablegte, der die Kugel jedoch aus elf Metern über das Tor drosch (24.).

Kaiser ans Außennetz | Dichte FCK-Defensive

Kaiserslautern kam nur selten gefährlich in die Nähe des RBL-Strafraumes, die bis dato aussichtsreiche Gelegenheit des FCK hatte Daniel Halfar, dessen Schussversuch unsere Defensive blockte (15.). Auf der anderen Seite zirkelte Kaiser einen 18-Meter-Freistoß ans linke Außennetz (36.).

Die Pfälzer standen extrem kompakt und führten jedes Duell kompromisslos und mit vollem Einsatz, offensiv lief bei den Gastgebern wenig zusammen.
 

Lautern stellt um | Forsberg knipst

Die Roten Bullen kamen unverändert aus der Pause, beim FCK ersetzte Mateusz Klich den gelb-rot-gefährdete Markus Karl. Die Pfälzer taten nach dem Seitenwechsel etwas mehr für das Spiel, was unserer Elf wiederum Räume für Kombinationen gab, die wir in der 56. Minute auch direkt ausnutzten.

Marcel Sabitzer steckte überragend auf den gestarteten Halstenberg durch. Den perfekten Querpass unserer Nummer 23 vollendete Emil Forsberg zum verdienten 1:0 und seinem siebten Saisontor (56.).

Platzverweis für Willi Orban

Das Tor war das Startsignal für eine turbulente Restspielzeit. Zunächst rauschte ein Halstenberg-Freistoß nur um Zentimeter links vorbei (62.). 60 Sekunden darauf passierte eine spielentscheidende Szene, als Orban nach einem weiteren Foulspiel Gelb-Rot sah und wir die verbleibenden halbe Stunde in Unterzahl bewältigen mussten (63.).

Trotzdem hatten wir die nächste gute Aktion – Demme zog aus 20 Metern ab, Müller fischte das Spielgerät aus dem linken Eck (78.).

FCK markiert Abseits-Ausgleich

Anschließend erhöhte der FCK den Druck, um doch noch zum Punktgewinn zu kommen und ließ einen Hochkaräter ungenutzt: Klich bediente den ebenfalls eingewechselten Kacper Przybylko, doch den Querpass des Stürmers schoss Alexander Ring unbedrängt über das Bullen-Gehäuse (80.). Drei Minuten darauf bediente diesmal Ring den eingelaufen  Przybylko, der zum 1:1 traf – zu unserem Leidwesen aus Abseitsposition (83.).

Mehr ließ die RBL-Elf dann aber nicht zu und sicherten den einen Zähler, dem im Aufstiegskampf noch verdammt wichtig sein kann.
 

Fazit Ralf Rangnick:

Wir haben uns natürlich geärgert, heute nicht dreifach gepunktet zu haben, denn wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Die Gelb-Rote Karte war sicherlich der Knackpunkt des Spiels.

Dennoch haben wir es in den nächsten Spielen weiter in der eigenen Hand, die notwendigen Punkte für unser großes Ziel zu holen.

 

Statistik:


1. FC Kaiserlautern:
Müller – Mockenhaupt (75. Przybylko), Vucur, Ziegler, Gaus – Karl (46. Klich), Halfar (C) – Zimmer (90. Fomitschow), Ring, Jenssen – Bödvarsson

RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Demme (79. Jung), Ilsanker – Kaiser (C), Forsberg (75. Nukan) – Sabitzer – Poulsen (90.+2)

Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)

Tore:

0:1 Forsberg (56.), 1:1 Przybylko (83.)

Gelbe Karten:
Karl (6), Gaus (6) | Demme (7), Ilsanker (10)

Gelb-Rote Karte:
Orban (63., wiederholtes Foulspiel)

Zuschauer:
27.332 im Fritz-Walter-Stadion

 

31. Spieltag
1. FC Kaiserslautern

1:1

25. April

RB Leipzig
20.15 Uhr
Fritz-Walter-Stadion , Kaiserslautern
Die Stimmen nach dem 1:1 in Kaiserslautern!

Wir haben bis zum Platzverweis kaum etwas zugelassen und waren die taktangebende Mannschaft. Vor allem nach Standards hätten wir in der ersten Halbzeit bereits ein Tor erzielen müssen. Nach der Gelb-Roten-Karte gegen Willi Orban wurde es natürlich schwieriger und wir haben es nicht mehr geschafft, Kaiserslautern weit genug von unserem Tor wegzuhalten.

Dominik Kaiser

Wenn man sich den gesamten Spielverlauf anschaut und beachtet, dass wir über einen langen Zeitraum mit einem Mann weniger gespielt haben, ist der Punkt natürlich gut. Trotzdem hätten wir heute auch gerne drei Zähler mitgenommen, da wir mit elf Mann eindeutig das bessere Team waren.

Diego Demme
Unser Weg zum großen Ziel – 5!

Bis zur 70. Minute waren wir spielbestimmend. Nach der Gelb-Roten-Karte wurde es natürlich schwerer. Ich denke, ohne den Platzverweis hätten wir das Spiel heute gewonnen.

Marcel Sabitzer

Ein Punkt ist natürlich besser als keiner. Aber wenn man 1:0 auswärts führt, will man am Ende natürlich auch gewinnen. Jetzt schauen wir weiter nach vorne und bereiten uns bestmöglich auf das Heimspiel gegen Bielefeld vor.

Emil Forsberg

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