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0:1 gg. Pauli: Keine Punkte in ausverkaufter Arena!

Red Bull Arena mit 41.795 Zuschauern ausverkauft | L. Thy (44.) trifft kurz vor dem Pausenpfiff | T. Sebastian verletzt

Weiter warten auf den ersten Saison-Heimsieg! Die Roten Bullen mussten sich in einem interessanten Zweitligaspiel in der mit 41.795 Zuschauern erstmals in der Liga ausverkauften Red Bull Arena dem FC St. Pauli knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Dabei hatten wir eine Vielzahl guter Chancen, um die Partie für uns zu entscheiden – unter anderem traf Emil Forsberg nur den Pfosten (22.). Das Tor des Tages erzielte Lennart Thy, der eine kollektive Unaufmerksamkeit unserer Defensive bestrafte (44.).

Unsere Mannschaft kämpfte, biss und hatte selbst in der Nachspielzeit noch die Möglichkeit zum Ausgleich, aber das gegnerische Tor war heute wie vernagelt, sodass wir erstmals in dieser Saison ohne Punkte bleiben und nun Tabellenfünfter sind.
 


 

Heimspiel gg. Pauli vor 41.795 Fans!

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Heimspiel gg. Pauli vor 41.795 Fans!
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Heimspiel gg. Pauli vor 41.795 Fans!
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Startelf unverändert | Temporeicher Beginn

Unsere Fans begrüßten die Teams mit einer Choreo und tausende Anhänger waren der Idee gefolgt, „FaRBe zu bekennen und kamen rot-weiß-gekleidet ins Stadion. Anschließend gedachten alle mit einer Schweigeminute dem am vergangenen Montag verstorbenen Gerhard Mayer-Vorfelder, ehemaliger Präsident des Deutschen Fußball-Bunds (DFB).

Wir gingen mit derselben Startelf wie beim Auswärtssieg in Braunschweig in die Partie. Auch Marcel Sabitzer konnte nach seinen Magen-Darm-Problemen von Beginn an auflaufen.

Die 41.795 Zuschauer in der ausverkauften Red Bull Arena sahen sofort offensiv orientierte Mannschaften: Fabio Coltorti klärte aufmerksam gegen Lennart Thy (3.) und entschärfte einen Freistoß von Marc Rzatkowski (11.); Davie Selke und Massimo Bruno (6.) sowie Emil Forsberg und Georg Teigl (8.) erspielten sich die ersten guten Möglichkeiten für unsere Mannschaft.

Forsberg an den Pfosten | Thy bringt Pauli nach vorn

In der 22. Minute hatten wir dann schon den Torschrei auf den Lippen, als Forsberg nach genialer Vorarbeit von Sabitzer und Selke zwei Gegenspieler austanzte, mit seinem Außenrissschuss aber nur den linken Pfosten traf (22.). Doch auch die Gäste blieben gefährlich und kamen zu zahlreichen Angriffsszenen: Enis Alushis Lupfer parierte Coltorti stark und Teigl schlug den Ball schließlich aus der Gefahrenzone (27.), zudem verpasste Bernd Nehrig einen verlängerten Eckball nur knapp am langen Pfosten (41.).

Die gewisse Passivität in unserem Spiel bestraften die Gäste schließlich kurz vor der Pause. Wir verteidigten gegen Rzatkowski und Thy nicht energisch genug und Thy versenkte den Ball aus 17 Metern mit einem trockenen Schuss aus der Drehung ins lange Eck zum 0:1-Pausenstand (44.).

Poulsen kommt für Sebastian | Selke verpasst 1:1

In der Halbzeitpause wechselte unser Trainer offensiv, den angeschlagenen Tim Sebastian (Zerrung im hinteren rechten Oberschenkel) ersetzte Yussuf Poulsen. Stefan Ilsanker rückte dafür in die Innenverteidigung.

Und unser Stürmer war sofort auf Betriebstemperatur! Poulsen ließ in der 51. Minute seinen Gegenspieler Lasse Sobiech stehen und legte klasse quer – doch Davie Selke setzte das Spielgerät per Flachschuss um Zentimeter links vorbei und ließ diesen Hochkaräter ungenutzt (51.). Auch die nächste Gelegenheit initiierte unser dänischer Stürmer und setzte Forsberg ein, dessen flache Eingabe die FCSP-Defensive gerade noch vor Selke klären konnte (67.).

Volle Offensive | Gäste-Torwart zweimal glänzend

Pauli setzte offensiv auf Konter, Waldemar Sobota traf nach einem solchen Gegenstoß das Außennetz (58.). Mit Zsolt Kalmár (für Forsberg, 76.) und Nils Quaschner (für Anthony Jung, 84.) brachte Ralf Rangnick für die Schlussphase zwei frische Offensivspieler und setzte nun alles auf eine Karte.

Dominik Kaisers Freistoß aus 20 Metern lenkte Robin Himmelmann mit den Fingerspitzen über die Querlatte (87.) und auch Kalmárs Knaller aus 25 Metern konnte der Pauli-Torwart entschärfen (90.+4). Das war gleichzeitig die letzte Aktion in einer unterhaltsamen und umkämpften Zweitligapartie, die wir leider ohne Punktgewinn beenden mussten.

 

Fazit von Ralf Rangnick

Es war eine ganz starke erste halbe Stunde, in der ich viele sehr gute Dinge gesehen habe und wir genügend Möglichkeiten hatten. Danach haben wir leider nicht mehr die richtigen Mittel gewählt und wenn du nach so einer Halbzeit auch noch in Rückstand gerätst, ist das nicht einfach für den Kopf.
    
Wir waren dann in der Situation, aufholen und alles riskieren zu müssen, am Ende hatten wir alle Offensiven auf dem Feld, aber richtig strukturiert sah das in der letzten viertel Stunde leider nicht mehr aus.

 

Statistiken:

 

RB Leipzig:
Coltorti – Teigl, Orban, Sebastian (46. Poulsen), Jung (84. Quaschner) – Kaiser (C), Ilsanker – Bruno, Forsberg (76. Kalmár) – Selke, Sabitzer

FC St. Pauli:

Himmelmann – Nehrig (C), Sobiech, Ziereis, Buballa – Alushi, Rzatkowski – Sobota (90. Deichmann), Buchtmann (77. Choi), Maier (84. Verhoek) – Thy

Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)

Tor:

0:1 Thy (44.)

Gelbe Karten:
Ilsanker (3) | Sobota (1), Maier (1), Thy (1)

Zuschauer:
41.795 in der Red Bull Arena | ausverkauft

Die Stimmen der Trainer Ewald Lienen und Ralf Rangnick
Stefan Ilsanker, Fabio Coltorti & Dominik Kaiser mit ihrer Kurzanalyse zum Heimspiel gegen St. Pauli.

Es ist sehr enttäuschend und unglücklich gelaufen für uns. In den ersten dreißig Minuten hätten wir das Tor machen sollen, dann ist St. Pauli aufgekommen, weil wir nicht mehr so viel Zugriff hatten. Wir hatten dann 45 Minuten für die Aufholjagd, aber St. Pauli hat es uns schwer gemacht.

Fabio Coltorti

Wir haben St. Pauli gut unter Druck gesetzt, aber unsere Chancen nicht genutzt, oft hat das letzte Detail nicht gepasst. Es ist leider so, dass man sich immer fragen kann, was passiert wäre, wenn man einen Pass oder eine Flanke genauer gespielt hätte.

Yussuf Poulsen

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