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1:0-Auswärtssieg! Rote Bullen ringen KSC nieder!

Marcel Sabitzer trifft (69.) | Starker Fabio Coltorti wehrt Foulelfmeter ab (57.) | Auswärts weiter unbesiegt | Vorsprung vergrößert

Auswärtsbilanz ausgebaut! Die Roten Bullen verbuchten am Montagabend mit einem harterkämpften 1:0-Erfolg beim Karlsruher SC den neunten Saisonsieg, bleiben auswärts auch im neunten Spiel unbesiegt und punktgleich mit Spitzenreiter Freiburg auf Platz zwei.

Die 15.575 Zuschauer sahen bei Regenwetter ein intensives Duell, in dem der KSC lange sogar die etwas bissigere Mannschaft war. Doch Fabio Coltorti präsentierte sich einmal mehr in blendender Verfassung und war selbst per Elfmeter durch Dimitrios Diamantakos nicht zu bezwingen (57.).

Auf der Gegenseite sorgte ein glücklicher Geniestreich von Marcel Sabitzer für das Siegtor, als der Offensivspieler aus 17 Metern mit links Maß nahm und den Ball leicht abgefälscht im linken Torknick versenkte. Karlsruhe ließ in der Nachspielzeit durch Erwin Hoffer einen Hochkaräter zum Ausgleich liegen und verpasste so das Remis.

Am Ende stand ein Arbeitssieg, den wir gern mitnehmen und der unseren Vorsprung auf die Verfolger vergrößert!
 

 

Spieltagsfakten:

  • Auch im 9. Auswärtsspiel der Saison bleiben die Roten Bullen unbesiegt.
  • Damit sind wir in der Liga auswärts bereits seit 197 Tagen ungeschlagen.
  • Auch im 9. Montagsspiel im Unterhaus gingen wir nicht als Verlierer vom Platz, gewannen zum zweiten Mal bei sieben Unentschieden.
  • Marcel Sabitzer erzielte mit seinem fünften Saisontreffer zum vierten Mal die 1:0-Führung, drei der Spiele gingen dann auswärts auch 1:0 aus.
  • Zum 6. Mal behielt Fabio Coltorti eine weiße Weste, zum fünften Mal auswärts.
  • Im 91. Pflichtspiel im RBL-Trikot hielt Fabio erstmals einen Elfmeter.

Startelf identisch | Coltorti glänzend

Ralf Rangnick vertraute der Sieger-Startelf vom Bielefeld-Spiel und der üblichen 4-2-3-1-Formation. Besser in die Partie kamen allerdings die Gastgeber. Zum Glück für uns übersah Schiedsrichter Robert Hartmann ein Handspiel von Marvin Compper (9.) im Strafraum, zudem packte sich Fabio Coltorti am kurzen Pfosten den ersten gefährlichen Abschluss von Tobias Kempe (15.).

Unsere Nummer eins war wieder in ‚Kraken-Form‘ und kratzte fünf Minuten darauf auch eine abgefälschte Eingabe von Hiroki Yamada klasse von der Linie (20.). Die Roten Bullen waren gefordert, mehr zu tun. Das gelang, und Marcel Halstenberg hatte die erste gute RBL-Möglichkeit, verzog aus aussichtsreicher Position aber deutlich (22.).

KSC zweikampfstark | RBL-Versuche aus der Distanz

Dennoch blieb der KSC das etwas giftigere Team und erspielte sich nach einem Konter durch Manuel Torres die nächste Möglichkeit, Coltorti pflückte das Spielgerät aber problemlos herunter (30.).

Aussichtsreiche Aktionen unserer Elf resultierten in erster Linie aus Einzelaktionen – wie in Minute 33, als Dominik Kaisers 23-Meter-Kracher nur knapp links vorbei rauschte. Ärgerlich: Wenig später kassierte unser Kapitän seine fünfte Gelbe Karte und fehlt nun gegen Duisburg gesperrt (41.). Die letzten beiden RBL-Möglichkeiten vor der Pause gehörten Lukas Klostermann, dessen Linkschüsse gehalten (41.) bzw. abgeblockt wurden (43.).

Coltorti hält Elfer | Poulsen sorgt für Belebung

Beide Trainer verzichteten in der Unterbrechung auf einen Spielertausch. Karlsruhe fand erneut besser zu seinem Spiel und hatte zehn Minuten nach Wiederanpfiff die Riesen-Chance zur Führung, als der Unparteiische einen Zweikampf von Compper gegen Dimitrios Diamantakos als Foul wertete (56.) – mindestens fragwürdig.

Diamantakos trat selbst an, seinen schwachen Linksschuss parierte Coltorti aber sicher und bewahrte uns mit seinem ersten gehaltenen Elfmeter im RBL-Trikot vor einem Rückstand (57.).

In der 63. Minute brachte Ralf Rangnick mit Yussuf Poulsen für Emil Forsberg eine frische Offensivkraft und damit neuen Schwung ins Angriffsspiel. KSC-Schlussmann Dirk Orlishausen wehrte zunächst gut einen satten Distanzschuss von Halstenbergs ab (68.), 60 Sekunden später war Karlsruhes Nummer eins aber machtlos.

Sabitzer-Streich zum 1:0 | KSC lässt Top-Chance liegen

Ein Kaiser-Freistoß aus dem Halbfeld fand von einem Karlsruher Verteidiger verlängert Marcel Sabitzer am Strafraum. Annahme, Volleyschuss mit links, Torres' Fußspitze dazwischen und das Spielgerät landete unhaltbar im linken Torwinkel (69.)! Die Führung für die Roten Bullen und das fünfte Saisontor für unseren Mittelfeldspieler, der zum vierten Mal das wichtige 1:0 markierte.

Die Gastgeber wirkten nach dem Rückstand konsterniert und verloren den Faden in ihrem Spiel. Sabitzer hatte mit der nächsten Volleyabnahme sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß (80., drüber).

Doch wir mussten – wie schon in der Vorwoche – bis zur letzten Sekunde um den Dreier zittern, denn in der Nachspielzeit kam der eingewechselte Erwin Hoffer an der Strafraumgrenze nach feinem Anspiel von Jonas Meffert frei zum Schuss, setzte diesen jedoch um Zentimeter über den RBL-Kasten (90.+2).


Trainer-Fazit:

Wir müssen das Spiel heute unter der Rubrik 'glücklicher Arbeitssieg' einordnen. Wir haben sicherlich schon deutlich bessere Spiele gemacht. Bei dem Elfmeter hatten wir Glück, dass er schlecht geschossen war und Fabio die richtige Ecke geahnt hatte.

Auch den abgefälschten Schuss von Marcel Sabitzer zum Siegtor muss man als glücklich einstufen. Trotzdem freuen wir uns über den Sieg.

Statistik:

 

Karlsruher SC:
Orlishausen (C) – Valentini, Stoll, Gulde, Kempe – Krebs (80. Sallahi), Meffert – Torres, Barry (88. Manzon), Yamada (72. Hoffer) – Diamantakos

RB Leipzig
:
Coltorti – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Demme (90.+2 Nukan), Ilsanker – Kaiser (C), Sabitzer, Forsberg (63. Poulsen) – Selke (89. Khedira)

Schiedsrichter:

Robert Hartmann (Wangen)

Tor:
0:1 Sabitzer (69.)

Gelbe Karten:
Torres (1), Stoll (2), Hoffer (2) |
Halstenberg (2), Ilsanker (6), Kaiser (5), Compper (1)

Zuschauer:

15.575 im Wildparkstadion | Karlsruhe

Besondere Vorkomnisse:
Coltorti hält Foulelfmeter von Diamantakos (57.)

Das war heute schon ein glücklicher Sieg, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Karlsruhe hat mehr vom Spiel gehabt, aber dann landet der Ball plötzlich bei mir, ich nehm ihn mit und dass der Ball mit links so reingegangen ist, ist natürlich super. Es war alles angerichtet für einen dreckigen Sieg.

Marcel Sabitzer

Ein Elfmeter ist immer Glückssache, aber als ich in der richtigen Ecke war, war es nicht mehr so schwierig, den Ball auch zu halten.

Fabio Coltorti

1:0-Sieg beim KSC im Wildpark!

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1:0-Sieg beim KSC im Wildpark!
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1:0-Sieg beim KSC im Wildpark!
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197 Tage
sind wir mittlerweile auswärts unbesiegt.

Jeder Sieg ist irgendwie verdient, aber dieser war genauso glücklich. Karlsruhe hat uns dominiert und besser kombiniert, aber bis auf ein paar wenige Chancen waren sie auch nicht richtig gefährlich vor unserem Tor, und die haben wir genauso gehabt. Es war ein brutal hart erarbeiteter Sieg.

Stefan Ilsanker

Der KSC war sehr druckvoll, hätte in der ersten Halbzeit schon in Führung gehen müssen, dann wollten wir uns nach der Halbzeit steigern, aber auch das ist nicht gelungen. Wir haben eigentlich kaum Torszenen gehabt, aber aus dem Nichts dann ein Tor zu schießen, ist eben auch eine Qualität.

Fabio Coltorti
21 Auswärts-Pkt.
sind absoluter Liga-Topwert.

Zahlen-Vergleich

Tore

Torschüsse

Ballbesitz in Prozent

Gewonnene Zweikämpfe in Prozent

Gelaufene Kilometer

Sprints

Ecken

Abseits

Fouls

Gelbe Karten

Wechsel

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