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1:1-Remis! RB Leipzig und Heidenheim teilen die Punkte!

Halstenberg markiert das 1:0 (36.) | Frahn gleicht per Foulelfmeter aus (62.) | Rote Bullen auswärts weiter unbesiegt

Auswärts weiter ungeschlagen! Die Roten Bullen reisen nach einem 1:1 gegen den 1. FC Heidenheim mit einem Punkt zurück nach Leipzig, auch wenn gegen den heimstarken FCH vor 12.486 Zuschauern durchaus mehr drin gewesen wäre. Denn wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und die klareren Chancen ...

Unsere Mannschaft dominierte vor allem den ersten Spielabschnitt und ging folgerichtig durch Marcel Halstenbergs Premieren-Tor in Führung (36.), zudem traf Dominik Kaiser mit einem mächtigen Kracher das Lattenkreuz (42.).

15 gute Minuten und eine Standardsituation brachten Heidenheim im zweiten Spielabschnitt zurück ins Spiel, als Daniel Frahn einen Foulstrafstoß zum 1:1 versenkte (62.). Die Schlussphase gehörte wiederum unserem Team, doch der Siegtreffer blieb uns verwehrt.

 

Das 1:1 in Heidenheim in Bildern!

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Ilsanker & Selke zurück | Sabitzer verpasst Führung

Stefan Ilsanker kehrte nach einer starken Trainingswoche zurück in die Startelf und spielte neben Willi Orban in der Innenverteidigung. Lukas Klostermann rückte anstelle von Georg Teigl auf die rechte Außenverteidiger-Position. Massimo Bruno und Marcel Sabitzer waren fit und konnten wie gewohnt im offensiven Mittelfeld wirbeln, Davie Selke startete für Yussuf Poulsen in der Sturmspitze.

Nach einer verhaltenen Anfangsphase erspielte sich unsere Elf die erste Top-Chance: Nach einer schönen Ballstafette über mehrere Stationen legte Bruno von der linken Grundlinie flach quer auf Sabitzer, der die Kugel jedoch nicht richtig erwischte und so die mögliche Führung liegen ließ (9.).

Halstenberg markiert 1:0 | Kaiser mit Lattenschuss

Sechs Minuten darauf spielten sich die Gastgeber ihren ersten Hochkaräter heraus, als Marcel Titsch-Rivero eine Linksflanke von Arne Feick am langen Pfosten nur ans Außennetz köpfte (15.). Weitere Torraumszenen blieben Mangelware, erst in der 27. Minute kam Emil Forsberg zum nächsten Abschluss, sein Versuch aus 16 Metern landete knapp neben dem linken Pfosten. Auf der Gegenseite rauschte Frahn nur knapp an der nächsten gefährlichen Feick-Eingabe vorbei (28.).

Die Roten Bullen hatten dennoch deutlich mehr Spielanteile und belohnten sich in der 36. Minute für ihren Aufwand. Sabitzer bediente aus dem Zentrum heraus mit viel Übersicht den aufgerückten Marcel Halstenberg, der das Spielgerät aus neun Metern trocken zu seinem RBL-Premierentor im langen Eck versenkte (36.). Kurz vor der Pause hatte Dominik Kaiser sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß, als sein Kracher aus 18 Metern ans Lattenkreuz klatschte (42.).

Ereignisarme zweite Halbzeit | Frahn gleicht aus

Die Leipziger Bullen gingen unverändert in den zweiten Spielabschnitt, in dem bis zur 60. Minute nicht viel passierte. Dann schaltete Heidenheim schnell um und Smail Morabit setzte den zur Pause eingewechselten Robert Leipertz mit einem langen Ball in Szene.

Willi Orban verhielt sich im Laufduell etwas ungeschickt, brachte Leipertz zu Fall und verursachte so einen Elfmeter. Die Gelegenheit ließ sich Frahn nicht nehmen und traf halbhoch ins rechte Eck zum 1:1, obwohl Fabio Coltorti noch mit den Fingerspitzen am Ball war (61.).

Dieser Treffer gab dem FCH Auftrieb und die Heidenheimer spielten nun mutiger nach vorn. Unsere Elf hatte in dieser Phase nur wenige Offensivaktionen, lediglich Forsberg kam zu einem weiteren Torschuss (72.). Stattdessen kassierten wir vier Gelbe Karten innerhalb von zehn Minuten.

RBL fängt sich | Heikle Szene in der Schlussphase

Mit Zsolt Kalmár (73., für Bruno) und Yussuf Poulsen (76., für Sabitzer) brachte unser Cheftrainer Ralf Rangnick in der Schlussviertelstunde noch einmal frische Offensivkräfte – und das machte sich bezahlt. Forsberg, Poulsen und Klostermann kamen innerhalb weniger Sekunden zum Abschluss (78.), Halstenbergs Abschluss nach einer Ecke wurde im Fünfmeterraum der Heidenheimer gerade noch geblockt (81.).

In der 89. Minute sorgte schließlich eine Schiedsrichterentscheidung für Diskussionsstoff. Heidinger foulte Poulsen an der Strafraumgrenze. Der Unparteiische Guido Winkmann entschied zuächst auf Foul, nahm diese Entscheidung aber nach Rücksprache mit seinem Assistenten wenig später zurück und gab Schiedsrichterball.

Die Leipziger Bullen spielten bis zur letzten Sekunde auf Sieg, der ebenfalls gekommene Nils Quaschner (82., für Selke) donnerte die Kugel aus spitzem Winkel über den Kasten (90.+1) und vergab somit die letzte aussichtsreiche Gelegenheit für die Entscheidung.

Statistiken:

 


1. FC Heidenheim:
Zimmermann – Heidinger, Kraus, Wittek, Feick – Theuerkauf, Griesbeck, Titsch-Rivero (46. Leipertz) – Schnatterer (C, 90.+1 Göhlert) – Morabit, Frahn (76. Grimaldi)

RB Leipzig:

Coltorti – Klostermann, Ilsanker, Orban, Halstenberg – Demme, Kaiser (C) – Bruno (73. Kalmár), Sabitzer (76. Poulsen), Forsberg – Selke (82. Quaschner)

Schiedsrichter:

Guido Winkmann (Kerken)

Tore:
0:1 Halstenberg (36.), 1:1 Frahn (62., Foulelfmeter)

Gelbe Karten:

Kraus (1) | Demme (2), Orban (2), Klostermann (1), Kaiser (2), Poulsen (2)

Zuschauer:
12.486 in der Voith-Arena | Heidenheim

Wenn man ein Spiel über so lange Zeit dominiert, kann man mit diesem Ergebnis nur schwer leben. Wir haben über weite Strecken das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben, haben aber sicherlich versäumt, ein zweites Tor nachzulegen. Wir müssen nun nach vorne schauen, und an die Leistung anknüpfen, die über weite Strecken gut war.

Ralf Rangnick

Wir haben nach vorne eigentlich gut gespielt, müssen uns aber noch mehr hundertprozentige Torchancen rausspielen und einfach auch die Tore machen. Das können wir ja schon am Donnerstag wieder besser machen. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser, ich glaube, das hat man heute auch auf dem Platz gesehen.

Marcel Halstenberg

Wenn man auf die kompletten 90 Minuten guckt, dann waren wir klar die bessere Mannschaft. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht, was in der letzten Szene los war. Er trifft leicht den Ball und den Fuß, manchmal wird das gepfiffen, manchmal eben nicht.

Yussuf Poulsen

Es fühlt sich eher an wie eine Niederlage als einen Punkt zu gewinnen. Spielerisch entwickeln wir uns weiter, nur das Ergebnis passte heute nicht, da müssen wir es auch cleverer spielen.

Diego Demme
Yussuf Poulsen - ein Roter Bulle bis 2019!

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