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Zweites Remis in Folge! RB Leipzig - SC Freiburg 1:1

Hochklassiges Spiel vor 25.869 Zuschauern | D. Selke (47.) gleicht Petersens Führungstor (29.) aus | RB Leipzig nun Sechster

Kein Gewinner im Spitzenspiel! In einer klasse Zweitligapartie zwischen den Roten Bullen und dem SC Freiburg blinkte nach 90 Minuten ein 1:1-Unentschieden auf der Anzeigetafel – obwohl wir auch diesmal wieder große Möglichkeiten zum Sieg hatten.

Es war ein Duell mit höchstem Unterhaltungswert! Irres Tempo, intensive Zweikämpfe, viele Torchancen und eine stimmungsvolle Kulisse von 25.869 Fans in der Red Bull Arena am ungewohnten Donnerstagabend.

Beide Teams schenkten sich über die gesamte Spielzeit nichts, Freiburg nutzte im ausgeglichenen ersten Spielabschnitt eine seiner Gelegenheiten durch Nils Petersen zur Führung (29.). Halbzeit zwei gehörte dann ganz klar unserer Mannschaft, die durch Davie Selke zum hochverdienten Ausgleich kam (47.), aber sich für ihren guten Auftritt erneut nicht mit dem zweiten Tor und damit drei Punkten belohnen konnte.

Wir beenden den 8. Spieltag auf Tabellenplatz sechs, vier Zähler hinter Freiburg (2.) und St. Pauli (3.).

 
 

Kicker-Ehrung für Davie Selke

Vor dem Spiel wurde Davie Selke mit dem „Goldenen k“ geehrt – einer besonderen Auszeichnung, denn es ist eine Auszeichnung der Fußball-Fans. Davie gewann die jährlich stattfindende Leserwahl des Sportmagazins „kicker“ in der Rubrik „Newcomer des Jahres“ – und das deutlich.

Denn über 15 Prozent der 40.000 teilnehmenden Leser entschieden sich für unseren Stürmer, der zum Zeitpunkt des Votings bereits ein Roter Bulle war.

Herzlichen Glückwunsch, DS27!

 

Startelf identisch | Freiburg standardstark

Ralf Rangnick sah keinen Grund, unsere Startelf zu ändern, zumal auch Diego Demme nach seiner Knieprellung rechtzeitig fit wurde. Die Roten Bullen begannen etwas nervös, Freiburg hatte zunächst mehr vom Spiel und setzte durch Nils Petersen (6.) und Amir Abrashi (7.) erste Achtungszeichen. Nach elf Minuten kamen auch wir zur ersten Gelegenheit, Davie Selke verzog nach gutem Anspiel von Massimo Bruno knapp (11.).

Wurde vor der Partie noch vor den gefährlichen Standards der Breisgauer gewarnt, bestätigte Freiburg diese Qualität in der 12. Minute, als Mike Frantz nach einem Eckball von Christian Günter frei zum Kopfball kam, Fabio Coltorti die Kugel aber überragend aus dem linken Eck fischte (12.).

Torhüter gut aufgelegt | Petersen eiskalt

Es entwickelte sich nun mehr und mehr ein offener Schlagabtausch. Wieder segelte ein Eckball in den Strafraum, wieder kam Freiburg zum Abschluss, wieder parierte Coltorti großartig, diesmal gegen Immanuel Höhn (17.). Auf der Gegenseite zwangen Marcel Halstenberg (Volleyaufsetzer aus 15 Metern) und Marcel Sabitzer (Kopfball) SCF-Torwart Alexander Schwolow innerhalb weniger Sekunden zu zwei Glanztaten (24.).

Der nächste Hochkaräter der unterhaltsamen Begegnung zappelte dann aber im Netz. Freiburg schaltete schnell um, Maximilian Philipp bediente Petersen, der abgezockt zur Freiburger Führung vollendete (29.). Unsere Elf hatte vor der Pause noch zwei, drei gute Szenen, um auszugleichen, u.a. wurde Sabitzers Schuss geblockt (35.) und ein Treffer von Willi Orban wegen einer angeblichen Abseitsstellung von Selke nicht gegeben (39.). Zudem tropfte Lukas Klostermanns Kopfstoß nur um Zentimeter am Tor vorbei (44.).

Das 1:1 gegen den SC Freiburg!

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Das 1:1 gegen den SC Freiburg!
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Das 1:1 gegen den SC Freiburg!
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Das 1:1 gegen den SC Freiburg!
Das 1:1 gegen den SC Freiburg!

 

Teigl kommt für Ilsanker | Selke gleicht aus

Mit Georg Teigl für den angeschlagenen Stefan Ilsanker (Platzwunde) und viel Druck kamen die Leipziger Bullen aus der Pause zurück – und schlugen nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff zu. Demme steckte das Spielgerät mit einem herrlichen Pass auf Selke durch, unser Stürmer nahm das Anspiel direkt und versenkte den Ball unhaltbar flach im langen Eck. 1:1 und Saisontor Nummer drei für den 20-Jährigen (47.).

Nach dem Ausgleich drehten wir weiter auf, diesmal glänzte Selke als Flankengeber. Den Flugball erwischte Bruno perfekt, doch Schwolow lenkte den Kopfball gerade noch um den Pfosten (51.).

RBL dominiert | Zweites Tor fällt nicht

Freiburg schaffte nur noch wenige Entlastungsangriffe – das Spielgeschehen diktierte weiter die RBL-Elf. Forsberg (62., 68., 80.), Selke (66.) und Sabitzer (68.) hatten die nächsten guten Aktionen, denen nun aber etwas die Präzision fehlte, was auch dem unglaublichen Tempo geschuldet war, das unser Team bis dahin ging.

In der Schlussphase neutralisierten sich die Kontrahenten und wir kamen nicht mehr zu wirklich zwingenden Möglichkeiten, um das Duell doch noch für uns zu entscheiden.

Statistiken:

 

RB Leipzig:
Coltorti – Klostermann, Ilsanker (46. Teigl), Orban, Halstenberg – Kaiser (C), Demme (75. Jung) – Bruno (84. Quaschner), Sabitzer, Forsberg – Selke

SC Freiburg:
Schwolow – Mujdža (C), Höhn, Kempf, Günter – Abrashi, Höfler – Frantz (90.+1 Kath), Philipp (70. Hufnagel) – Petersen, Guédé (84. Kleindienst)

Schiedsrichter:

Benjamin Cortus (Röthenbach a.d. Pegnitz)

Tore:
0:1 Petersen (29.), 1.1 Selke (47.)

Gelbe Karten:
Kaiser (3) | Mujdža (4), Günter (1)

Zuschauer:
25.869 in der Red Bull Arena

Reaktionen von Georg Teigl, Davie Selke und Willi Orban nach dem Remis im Spiel gegen Freiburg
25869 Fans
kamen zum 4.Liga-Heimspiel in die Red Bull Arena.
Die Stimmen von Christian Streich und Ralf Rangnick nach dem 1:1 in der Red Bull Arena
27 Torschüsse
gab unsere Mannschaft gegen Freiburg ab.

Die ersten 20 Minuten haben wir verschlafen und sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Dann haben wir uns gesteigert, es aber einfach nicht geschafft, das zweite Tor zu schießen. Wir wollten den Dreier unbedingt, nun müssen wir in München wieder Vollgas geben.

Diego Demme
37.5 Prozent
unserer Saison-Spiele endeten 1:1 (3 von 8).

Nach der Pause sind wir sehr gut aus der Kabine gekommen, waren die dominantere Mannschaft und haben den Gegner gut in seiner Hälfte eingekesselt. Mit ein bisschen mehr Glück hätte uns vielleicht der Lucky Punch noch gelingen können, nun müssen wir mit dem Punkt leben und am Sonntag wieder angreifen.

Willi Orban

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