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Spielabbruch DFB-Pokal: RBL bietet Wiederholungsspiel an!

Stimmen von Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff zum Spielabbruch der DFB-Pokal-Begegnung in Osnabrück

Nach dem gestrigen Abbruch des DFB-Pokalspiels zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig beim Stand von 1:0 für die Niedersachsen bietet der Zweitligist eine Wiederholung dieser Begegnung an. Die Partie konnte nach 71 Minuten nicht mehr fortgesetzt werden, weil Schiedsrichter Martin Petersen von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden war.
 

SPORTDIREKTOR & CHEFTRAINER RALF RANGNICK:

  • „Das ganze Spiel über flogen Feuerzeuge, Trinkbecher und andere Wurfgegenstände in Richtung unserer Spieler sowie unserer Auswechselspieler, die sich gerade warmliefen. Es war demnach definitiv nicht nur ein Einzeltäter, dessen Handeln später zu dem für alle Seiten bedauerlichen Spielabbruch führte. Wir verurteilen die unsportlichen und unfairen Taten aufs Schärfste.

    Dennoch bieten wir ein Wiederholungsspiel an. Denn unser Verein steht für Fairness, Fair Play, Familienfreundlichkeit, soziales Engagement, sportlichen Wettkampf und gegenseitigen Respekt."


 

VORSTANDSVORSITZENDER OLIVER MINTZLAFF:

  • „Wir wollen und werden solchen Chaoten im Fußball keine Plattform bieten, in diesen Sport negativ einzugreifen oder ihn sogar zu bestimmen.“

 


Mannschaftskapitän Dominik Kaiser:

  • „Als der Angriff auf den Schiedsrichter passierte und es zum Spielabbruch kam, waren wir Spieler doch sehr schockiert.

    Als Mannschaft stehen wir komplett hinter dem Angebot, das Spiel zu wiederholen. Wir wollen auf dem Spielfeld unser Können unter Beweis stellen und durch unsere eigene Leistung in die zweite Runde einziehen.“
     

 

Das Spiel in Osnabrück war der erwartete Pokalfight. Die ersten Minuten haben wir uns sicher anders vorgestellt, danach entwickelte sich ein zweikampfbetontes und durchaus offenes Spiel. Von den Zuschauerrängen war über die gesamte Spielzeit eine hitzige Atmosphäre zu spüren und unsere Auswechselspieler mussten beim Aufwärmen vorm gegnerischen Block schon einiges einstecken.

Dominik Kaiser

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