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Reeperbahnfahrt ohne Punkte! 0:1 in St. Pauli!

Thy trifft kurz vor der Pause zum Siegtor (45.+1) | 2.000 mitgereiste RBL-Fans | 5. Gelbe Karte für Tim Sebastian

Reeperbahnfahrt bleibt ohne Punkte! Der Vormarsch der Roten Bullen wurde am 31. Spieltag beim FC St. Pauli gestoppt. Wir mussten uns den Hamburgern vor 23.584 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion mit 0:1 geschlagen geben und fallen auf Platz sechs zurück.

Die Partie lebte weniger von der spielerischen Klasse als von packenden Zweikämpfen. Diese nahmen die Gastgeber etwas besser an und gingen Sekunden vor dem Pausenpfiff nach einem Konter, den Lennart Thy vollendete, in Führung (45.+1).

Wir rannten nach dem Seitenwechsel – angetrieben von den 2.000 mitgereisten RBL-Fans – gegen den Rückstand an, schafften es aber gegen eine dichte Pauli-Abwehr zu selten, uns Top-Chancen zu erspielen. Die wenigen Möglichkeiten unserer Elf blieben ungenutzt und damit vergaben wir die große Gelegenheit, weiter an den ersten drei Plätzen dranzubleiben.

Auf geht’s Leipzig – es war ein Rückschlag, doch der wirft uns nicht um!

 

Die Roten Bullen am Millerntor!

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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
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Die Roten Bullen am Millerntor!
Die Roten Bullen am Millerntor!

Forsberg zurück | Außergewöhnliche Atmosphäre

Unser Trainer Achim Beierlorzer vertraute auf zehn Positionen der Siegerstartelf vom Darmstadt-Spiel und musste nur eine Änderung vornehmen: Emil Forsberg rückte nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder in die Startelf und ersetzte den gelb-gesperrten Dominik Kaiser im offensiven Mittelfeld. Yussuf Poulsen war nach seinen muskulären Problemen rechtzeitig fit geworden und konnte von Beginn an stürmen.

Es war eine sensationelle Stimmung im Millerntor-Stadion, für die auch die 2.000 mitgereisten Bullen-Fans sorgten. Das trieb beide Mannschaften zusätzlich an – Beschnuppern Fehlanzeige! Schon nach 10 Sekunden donnerte Sebastian Schachten für die Gastgeber ans Außennetz (1.) und köpfte nach einer Ecke aufs Tornetz (12.). Auf der Gegenseite hatte Joshua Kimmich mit einem 14-Meter-Schuss vier Minuten zuvor die erste gute RBL-Gelegenheit (8., geblockt).

Duell zwischen den Strafräumen | Thy trifft für Pauli

St. Pauli agierte in den ersten 20 Minuten druckvoller und warf sich rustikal in jeden Zweikampf. Entscheidende Abschlüsse wusste unsere Defensive aber zu verhindern – und Mitte der ersten Halbzeit spielten wir uns dann auch im Angriff etwas häufiger frei: Robin Himmelmann kratzte Forsbergs Schuss von halblinks nach einer schönen Einzelaktion aus dem Eck (23.), Diego Demmes Distanzschuss aus gut 30 Metern packte sich der Pauli-Torwart im Nachfassen (24.). Zudem klärten die Hamburger einen guten Freistoß von Anthony Jung zur Ecke (38.).

Pauli blieb bis zur Pause in erster Linie bei Standards gefährlich, ohne daraus nennenswerte Chancen zu kreieren, traf aber plötzlich aus dem Spiel heraus zum 1:0. Jan-Philipp Kalla hebelte mit einem langen Ball die Leipziger Abwehr aus, Lennart Thy war frei durch und spitzelte den Ball an Fabio Coltorti vorbei zur Halbzeitführung ins lange Eck (45.+1).

Damari verstärkt Sturm | Pauli kontert

Aufgrund des Rückstandes kamen wir personell noch offensiver zurück aus der Kabine. Omer Damari ersetzte Demme und agierte nun im Sturmzentrum. Die Roten Bullen drängten mit dem Wiederanpfiff auf den Ausgleich: Lasse Sobiech rettete im letzten Moment vor dem einschussbereiten Poulsen (47.), Yordy Reyna setzte Forsberg herrlich in Szene, dessen Schuss von der Strafraumgrenze rauschte knapp am linken Pfosten vorbei (48.).

Unser Gegner lauerte auf Konter und hatte so die Riesen-Chance zum zweiten Tor, als Kalla frei durch war, Tim Sebastian, Fabio Coltorti und Joshua Kimmich diese brenzlige Szene aber schließlich im Verbund bereinigten (61.). Das Duell wurde in der Schlussphase hitziger und es zeigte sich, wie viel für beide Teams auf dem Spiel stand.

Schlussoffensive mit Frahn | Pauli nicht zu knacken

Mit Daniel Frahn kam der nächste RBL-Stürmer (76.) und wir hatten weiter ein Chancenplus: Poulsen legte klasse für Reyna auf, der Peruaner bekam aber nicht genug Druck hinter seinen Kopfball (65.), Sebastians Schuss aus der Ferne wehrte Pauli zur Ecke ab (79.), Kimmich schlenzte anschließend einen Meter über das Gehäuse (80.).

Auch das Team vom Millerntor zeigte sich vereinzelt in der Offensive, Marcel Halstenbergs Freistoß segelte nur um Zentimeter am rechten Torwinkel vorbei (83.). Dem ruhenden Ball war ein Foul Sebastians vorangegangen, der deshalb seine fünfte Gelbe Karte kassierte und nun gegen Sandhausen fehlt.

Wir warfen alles hinein, um den Ausgleich zu erzwingen, doch das Bollwerk des FCSP hielt stand, die am Ende aus zehn Abwehrspielern bestehende Defensive köpfte jede Eingabe rigoros aus dem Sechzehner – und hatte mit Himmelmann einen starken Torwart, der Reynas Volleyknaller in der letzten Spielminute klasse parierte (90.+3) und St. Pauli damit den Heimsieg sicherte.

Fazit:

In diesem Spiel waren Galligkeit und Giftigkeit entscheidend. Und davon legte der FC St. Pauli heute die entscheidenden Prozente mehr an den Tag. Dennoch wäre für die Roten Bullen mehr drin gewesen, aber wir schafften es diesmal nicht, die gute Form der letzten Wochen abzurufen.

Auf Rechenspiele verzichten wir und konzentrieren uns nun auf einen guten Saisonabschluss mit der möglichst maximalen Ausbeute aus den letzten drei Spielen.

Kompliment an den FC St. Pauli! Der Verein und seine Fans waren ein toller Gastgeber. Wir kommen gern wieder ans Millerntor.
 

Statistik:

 

FC St. Pauli:
Himmelmann – Schachten (73. Sobota), Sobiech, Gonther (C), Halstenberg – Alushi, Daube – Buballa, Buchtmann (68. Koch), Kalla (82. Ziereis) – Thy

RB Leipzig:
Coltorti – Klostermann, Sebastian (C), Compper, Jung – Demme (46. Damari) – Teigl (66. Kalmár), Kimmich, Forsberg (76. Frahn), Poulsen – Reyna

Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Gerolzhofen)

Tor:
1:0 Thy (45.+1)

Gelbe Karten:
Gonther (5), Daube (6), Buballa (2) | Reyna (3), Sebastian (5)

Zuschauer:
23.584 im Millerntor-Stadion (ausverkauft)
 

2000 RBL-Fans
unterstützen die Roten Bullen am Millerntor!

Wir haben nicht ins Spiel gefunden und gegen eine Mannschaft gespielt, die ums Überleben in der 2. Bundesliga kämpft. Wenn man sich die Zweikämpfe anschaut, haben sie uns den Schneid abgekauft und uns mit einer kämpferischen Leistung besiegt. Wir wussten, was auf uns zukommt, haben es aber nicht gut umgesetzt.

Fabio Coltorti

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