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0:0 in Unterzahl! Überragender Coltorti sichert Punkt in Karlsruhe!

Fabio Coltorti hält mit neun Top-Taten Remis fest | Marvin Compper kassiert Rot (37.) | Forsberg scheitert zwei Mal (69., 85.)

Punktgewinn in Karlsruhe! Als solchen müssen wir das 0:0-Unentschieden betrachten, denn die Roten Bullen spielten nach einer Roten Karte gegen Marvin Compper (37., Notbremse) fast eine Stunde in Unterzahl.

Spieler des Abends vor 17.829 Zuschauern im Wildparkstadion war ganz klar Fabio Coltorti, der unsere Mannschaft mit Wahnsinns-Paraden mehrmals vor einem Rückstand bewahrte und insgesamt neun (!) Hochkaräter entschärfte. Kurioser Weise hatten wir den Gegner nach dem Seitenwechsel und mit nur zehn Akteuren besser im Griff und durch Emil Forsberg selbst zwei Hochkaräter zum Torerfolg (69., 85.).

Durch den Punktgewinn bleiben die Leipziger Bullen das dritte Spiel in Folge ungeschlagen und rücken sich auf Platz sechs vor.
 

 

Das Unterzahl-Remis beim KSC!

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Das Unterzahl-Remis beim KSC!
Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Das Unterzahl-Remis beim KSC!
Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Das Unterzahl-Remis beim KSC!
Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Das Unterzahl-Remis beim KSC!
Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Das Unterzahl-Remis beim KSC!
Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!
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Das Unterzahl-Remis beim KSC!
Die Roten Bullen erkämpfen sich in Unterzahl ein 0:0 in Karlsruhe!

Zwei Änderungen in der Startelf | rassiges duell

Für das Duell mit dem KSC veränderte unser Trainer die Bullen-Startelf auf zwei Positionen: Marvin Compper rückte nach einem auskuriertem grippalen Infekt für den verletzten Tim Sebastian (Kapselverletzung im Knie) neben Rodnei (feierte sein RBL-Zweitligadebüt) in die Innenverteidigung. Zudem stürmte Ante Rebić (für Yussuf Poulsen) neben Omer Damari.

Mit dem Anpfiff legten beide Teams ein ordentliches Tempo vor und lieferten sich intensive Zweikämpfe. Die Roten Bullen setzten durch Omer Damari erste Duftmarken, als der Angreifer eine Volleyannahme in die Arme von KSC-Torhüter Dirk Orlishausen zimmerte (4.) und nach einem Konter ans Außennetz schoss (6.).

In der Folge rieben sich die Kontrahenten im Mittelfeld auf und erarbeiteten sich keine zwingenden Torraumszenen – bis zur 17. Minute! Nach einem Missverständnis zwischen Fabio Coltorti und Marvin Compper konnte unser Innenverteidiger dem durchgebrochenen Rouwen Hennigs den Ball gerade noch vom Fuß grätschen (17.). Die anschließende Ecke köpfte Manuel Gulde aufs RBL-Tor und ins Gesicht unserer Torhüters. Coltorti wirkte kurz benommen, konnte aber nach einer Behandlungspause weiterspielen (18)

RBL unter Dauerbeschuss | Überragender Coltorti

Die heimstarken Karlsruher drückten von nun an aufs Gas und setzten die Leipziger Bullen unter Dauerdruck. Erst setzte Hennings das Leder nur knapp am rechten Pfosten vorbei (20.). Im Anschluss köpfte Daniel Gordon zweimal neben den Kasten (31., 35.). Zwei Minuten später reduzierten wir uns schließlich selbst, als Marvin Compper den gestarteten Hiroki Yamada nur noch per Foul stoppen konnte und folgerichtig die Rote Karte sah (37.).

Der KSC wollte den personellen Vorteil nun noch vehementer zur Führung nutzen, fand seinen Meister aber in Fabio Coltorti! Der Schweizer kratzte den Freistoß von Enrico Valentini mit einer unfassbaren Glanzparade aus dem linken Torknick (38.), blieb Sieger im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Gulde, im Anschluss traf Yamada nur den rechten Außenpfosten (45.+2).
 

Hierländer für Damari | RBL bekommt besseren Zugriff

Zwei Minuten vor dem Halbzeit pfiff hatte Achim Beierlorzer bereits Yussuf Poulsen für Rebic ins Spiel gebracht (43.). Um in der Defensive für mehr Stabilität zu sorgen, ersetzte Stefan Hierländer nach der Pause Omer Damari (46.)

Diese Maßnahme fruchtete, denn wir hatten nun - trotz Unterzahl - deutlich mehr Zugriff und zeigten uns auch in der Offensive, als Lukas Klostermann nach einem Freistoß per Kopf am KSC-Schlussmann scheiterte (47.). Auf der Gegenseite fegte Valentinis Weitschuss über das RBL-Gehäuse (54.). In der Folge erhöhte der Gastgeber den Druck wieder und erneut wehrte Coltorti klasse gegen Gulde ab (58.).

Unser Team witterte, dass mit diesem Torwart sogar mehr drin war und lauerte auf schnelle Gegenstöße. Poulsen bereitete die bis dahin beste Leipzier Chance vor, als er in den Strafrum dribbelte und auf Forsberg durchsteckte. Dessen Schuss parierte Orlishausen jedoch stark (69.)!

Hektische Schlussphase | Forsberg mit Top-Chance

Auch die Schlussminuten hatten es noch einmal in sich! Karlsruhe warf alles nun nach vorn und kam durch Ilian Micanski zur nächsten Großchance. Aber wieder war Coltorti zur Stelle und vereitelte erneut einen Rückstand, als er den Schuss aus zwölf Metern entschärfte (80.). Auch sein Gegenüber bewies seine Qualität und vereitelte Forsbergs 16-Meter-Schuss ebenso reaktionsschnell (85.).

In der Nachspielzeit gab es eine letzte, unglaubliche Rettungstat unserer Nummer eins! Zunächst fingerte Coltorti den Schuss von Micanski sensationell aus dem Eck und fischte anschließend dem völlig freien Hennings vor dem leeren Tor im letzten Augenblick die Kugel vom Fuß. Wahnsinn, was für ein Teufelskerl!
 

Fazit von Achim Beierlorzer:

Am Ende müssen wir auf Grund des Spielverlaufs mit dem Zähler zufrieden sein. Nach dem Platzverweis war es natürlich schwer für uns. Aber großes Kompliment an die Mannschaft, die super gekämpft und läuferisch alles aus sich herausgeholt hat.

Fabios Leistung war natürlich sensationell. Er hat einmal mehr bewiesen, welche Qualität er hat und entscheidend zu diesem Punktgewinn beigetragen.


Nach dem Montag-Spiel ist vor dem Montag-Spiel. Denn auch am 25. Spieltag treten wir Montagabend an, wenn am 16. März der Tabellenfünfte Fortuna Düsseldorf in der Red Bull Arena zu Gast ist (Anstoß: 20.15 Uhr).

Statistik:


RB Leipzig:

Coltorti – Klostermann, Compper, Rodnei, Jung – Demme – Kimmich, Kaiser (C), Forsberg (90. Kalmár) – Rebić (43. Poulsen), Damari (46. Hierländer)

Karlsruher SC:
Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Meffert – Barry (64. Micanski), Yabo (73. Nazarov), Krebs (90. Peitz), Yamada – Hennings

Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Gerolzhofen)

Gelbe Karten:
Max (2), Krebs (2) | Rebić (3), Jung (4), Kaiser (3), Rodnei (1)

Rote Karte:
Marvin Compper (37., Notbremse)

Zuschauer:
17.829 im Wildparkstadion Karlsruhe

10 Mal
stand nun schon die Null in der laufenden Saison.

Wir haben anfangs nicht so gut ins Spiel gefunden. Nach der Roten Karte war klar, dass es noch schwieriger werden würde. In Hälfte zwei haben wir versucht, kompakt zu stehen und Konter zu setzen. Das ist uns eigentlich ganz gut gelungen. Am Ende sind wir natürlich mit dem Punkt zufrieden.

Fabio Coltorti
40 Fouls
ahndetet der Schiedsrichter in 90 Minuten.

Mit einem Mann weniger können wir mit dem 0:0 zufrieden sein. Wir haben es nach der Pause defensiv ganz gut gemacht und immer wieder Nadelstiche gesetzt. Es waren rassige Zweikämpfe, in denen wir sehr gut dagegen gehalten haben.

Diego Demme
4 Platzverweise
kassierten wir bereits in dieser Spielzeit.
Der Wings for Life World Run 2015! Wir laufen für die, die nicht laufen können!

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