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Wieder kein Auswärtssieg! Die Roten Bullen unterliegen Heidenheim 0:1!

Umkämpftes Duell mit vielen Fouls | Niederlechner trifft zum Sieg (51.) | Demme kassiert 5. Gelbe Karte | Hierländer verletzt

Erneut kein Auswärtssieg für die Roten Bullen! Wir mussten uns am Sonntag in einer intensiven und hart-umkämpften Partie vor 12.000 Zuschauern (darunter 250 RBL-Fans) dem 1. FC  Heidenheim mit 0:1 geschlagen geben, verpassten es damit, wichtigen Boden auf die Top-Teams der Liga aufzuholen und rutschen auf Platz sieben ab.

Vor allem in den ersten 50 Minuten hatten wir das Spiel etwas besser unter Kontrolle und durch Omer Damari (29.) und Emil Forsberg (49.) gute Gelegenheiten zur Führung. Doch dann übernahm Heidenheim die Initiative und erzielte durch Florian Niederlechner die Führung (51.). Diesen knappen Vorsprung gab der FCH durch eine konzentrierte Vorstellung nicht mehr aus der Hand, zumal sich unsere Mannschaft - trotz personeller Komplett-Offensive - keine Ausgleichschance erspielen konnte.

Bitter! Diego Demme kassierte seine fünfte Gelbe Karte, Stefan Hierländer musste schon frühzeitig verletzt ausgewechselt werden.
 

 

RBL startet wieder im 4-4-2 | Demme ersetzt teigl

Achim Beierlorzer setzte gegen die Baden-Württemberger auf das zuletzt erfolgreiche 4-4-2-System. Personell wechselte unser Trainer lediglich auf einer Position: Der gelb-gesperrte Georg Teigl wurde auf der rechten Abwehrseite von Diego Demme ersetzt.

Doch die ersten Minuten gehörten dem Gastgeber. Heidenheim legte wild los und hatte durch Robert Leipertz und Florian Niederlechner sofort zwei große Torchancen, wobei Fabio Coltorti gegen Niederlechner aus kürzester Distanz glänzend parierte (2.). Nach diesen Schreck-Momenten kamen die Roten Bullen besser ins Spiel, nahmen die harte Gangart der Heidenheimer besser an und kämpften sich in die Partie.

Demme holt sich sperre ab | Hierländer verletzt

Die nun rustikale Gangart forderte jedoch zwei personelle Opfer: Diego Demme sah für ein taktisches Foul im Mittelfeld seine fünfte Gelbe Karte (12.) und fehlt nun im nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg gesperrt. Kurz darauf knickte Stefan Hierländer bei einem Zweikampf unglücklich um, für den Österreicher kam Zsolt Kalmár in die Partie (18.). Eine erste Diagnose lässt eine Bänderverletzung im Knöchel vermuten, unser Mittelfeldspieler wird am Montag genauer untersicht. Gute Besserung, Hierle!

Trotz des frühen Wechsels waren die Leipziger Bullen nun die spielerisch bessere Mannschaft. Doch erst nach einer halben Stunde hatten wir den ersten gefährlichen Torabschluss. Von Emil Forsberg fein bedient, zog Omer Damari wuchtig mit links ab, Heidenheims Torhüter Jan Zimmermann parierte stark (29.).

Bis zur Halbzeit blieb es eine hart-geführte Partie, vor allem die Gastgeber steckten in den Zweikämpfen nicht zurück und gingen mitunter über die Grenzen hinaus.
 

Forsberg mit Top-Chance | Niederlechner trifft

Auch in der zweiten Halbzeit setzten die Roten Bullen das erste Ausrufezeichen. Forsberg nahm eine Ablage von Kalmár per spektakulärer Direktabnahme, doch seinen Schuss lenkte Zimmermann erneut überragend über die Querlatte (49.).

Und dann schlug der FCH eiskalt zu! Nach einem Eckball konnte Robert Leipertz von der Strafraumgrenze frei abschließen, Niederlechner hielt am Fünfmeterraum seine Fußspitze in den verunglückten Schussversuch und spitzelte die Kugel über die Linie (51.).

Die Gastgeber wirkten durch das Tor wie befreit und lauerten nun auf Konter. Unsere Elf riskierte viel, ohne sich aber wirklich zwingende Ausgleichschancen zu erspielen. Auf der Gegenseite kam Heidenheim einem zweiten Treffer bedrohlich nah. Zunächst blockte Rodnei kurz vor der eigenen Torlinie gegen Adriano Grimaldi, danach scheiterten Marc Schnatterer und Niederlechner mit Nachschüssen bei dieser brenzligen Situation (61.).
 

Rebic & Reyna kommen | Schlussoffensive bleibt aus

Anschließend gingen wir noch größeres Risiko, um einen Punktgewinn zu erzwingen: Ante Rebic (für Demme, 70.) und Yordy Reyna (für Damari, 78.) kamen in die Partie und sollten die Offensiv-Kraft erhöhen. Doch leider fanden wir nicht mehr den Weg durch die dicht gestaffelte Defensive der Blau-Roten. Coltorti rettete sogar noch einmal gegen einen sehenswerten Schlenzer von Schnatterer (85.). Unsere letzten Versuche verpufften und so konnte Heidenheim, nach vier Heim-Niederlagen in Folge, den heimischen Fans wieder drei Punkte zu Hause präsentieren.

 

Fazit:

In der intensiv geführten Partie reichte den Roten Bullen eine gute erste Halbzeit nicht aus, um in Heidenheim den ersten Auswärts-Dreier 2015 einzufahren. Dafür waren wir bei den wenigen Chancen nicht kaltschnäuzig genug und schliefen einmal in der Defensive, was Heidenheim rigoros ausnnutzte.

Etwas ernüchternd ist vor allem die Tatsache, dass es unsere Mannschaft in den fast 40 Minuten nach dem Rückstand nie schaffte, den Gegner ernsthaft in Gefahr zu bringen. Daran müssen wir nun weiter arbeiten, um wieder mehr Torgefahr ausstrahlen zu können.
 

Achim Beierlorzer:

Ich bin schwer enttäuscht, dass wir heute verloren haben. Einfach, weil wir nach den ersten Minuten unser Spiel gut durchgebracht und die Heidenheimer Abwehr häufig vor Probleme gestellt haben.

Bei dem Gegentreffer werden wir dann für unsere Passivität bestraft. Das hat uns schon sehr beeindruckt. Ab dem Zeitpunkt sind wir nicht mehr zu unserem Spiel gekommen und haben die Partie aufgrund der zweiten Hälfte auch verdient verloren.

 

Statistik:


RB Leipzig:

Coltorti – Demme (70. Rebić), Klostermann, Rodnei, Jung – Hierländer (18. Kalmár), Kimmich, Kaiser (C), Forsberg – Poulsen, Damari (78. Reyna)

1. FC Heidenheim:
Zimmermann – Strauß, Wittek, Kraus, Heise – Leipertz (66. Voglsammer), Griesbeck, Titsch-Rivero, Schnatterer (C) – Niederlechner (90. Göhlert), Grimaldi (77. Bagceci)

Schiedsrichter:
Norbert Grudzinski (Hamburg)

Tor:
1:0 Niederlechner (51.)

Gelbe Karten:
Demme (5), Kalmár (2), Kimmich (4), Reyna (1) | Heise (3), Griesbeck (5), Titsch-Rivero (4), Niederlechner (5)

Zuschauer:
12.000 in der Voith-Arena


Wir sind angeschlagen und traurig, die Niederlage tut weh. In der ersten Halbzeit haben wir besser als die Heidenheimer gespielt, aber insgesamt war es zu viel Kampf und zu wenig Spielfluss. Bei Standardsituationen war Heidenheim heute einfach besser.

Yussuf Poulsen
Der Anschlusstreffer nach dem Heidenheim-Spiel!
Lauft mit anderen laufbegeisterten Leipzigern am 03. Mai in München beim Wings for Life World Run mit!

Das Spiel war lange Zeit okay, aber es hat die letzte Durchschlagskraft gefehlt. So haben wir kein Tor erzielt und ohne Tore kann man keine Spiele gewinnen. Es ist schade, dass wir ohne Punkte nach Hause fahren.

Fabio Coltorti
Leipzig - Heimat der Roten Bullen!

Nach den Anfangsminuten sind wir eigentlich besser ins Spiel gekommen, kassieren dann aber ein Gegentor nach einer Standardsituation. Danach ist uns zu wenig eingefallen und wir haben zu kompliziert gespielt.

Lukas Klostermann

RB Leipzig unterliegt Heidenheim mit 0:1.

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43 Fouls
gab es in der umkämpften Partie.
12000 Zuschauer
sahen die Partie in der Voith-Arena (darunter 250 RBL-Fans).

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