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FSV Frankfurt entführt drei Punkte aus der Red Bull Arena!

Roshi erzielt nach Coltorti-Fehler das Siegtor (58.) | 18.237 Fans sehen überlegene Bullen, die aber ohne Tor bleiben

Gelaufen, gekämpft, geackert - doch wieder nicht gepunktet! Die Roten Bullen mussten sich im ersten Heimspiel 2015 vor 18.237 Zuschauern in der Red Bull Arena dem FSV Frankfurt mit 0:1 geschlagen geben und finden sich als nun Tabellenachter endgültig im Tabellenmittelfeld wieder.

Zwar waren wir über weite Strecken der Partie überlegen und erspielten uns eine Vielzahl guter Torchancen. Den einzigen Treffer erzielten allerdings die sonst harmlosen Hessen, als Odise Roshi einen Patzer von RBL-Torhüter Fabio Coltorti eiskalt bestrafte (58.).

Große Geste! Unsere Fans hielten vor dem Anpfiff Hunderte Plakate mit der Botschaft "Danke, Alex" nach oben und bedankten sich auf ihre Weise mit dieser tollen Aktion bei Alexander Zorniger für seine Arbeit.
 

 

RBL-Trainer-Debüt | 4 Startelf-Änderungen

Achim Beierlorzer veränderte die Startformation bei seiner Premiere als RBL-Profi-Cheftrainer gegenüber dem Aue-Spiel auf vier Positionen: Marvin Compper rückte nach abgebrummter Gelbsperre wieder in die Innenverteidigung (für Lukas Klostermann), Georg Teigl ersetzte Sebastian Heidinger hinten rechts. Zsolt Kalmár rotierte für Dominik Kaiser ins Mittelfeld, Ante Rebic feierte sein Startelf-Debüt und stürmte im 4-3-3-System anstelle von Daniel Frahn.

Die Roten Bullen probierten von Beginn an Druck aufzubauen. Schnell erspielten wir uns Ecken-Plus, woraus wir auch die erste dicke Chance erwirkten. Nach Joshua Kimmichs Ecke fackelte Emil Forsberg nicht lange und prüfte FSV-Torwart Patric Klandt mit einem knallharten 20-Meter-Schuss (13.). Frankfurt wurde zwei Minuten darauf erstmals gefährlich, als Alexander Bittroff knapp drüber schoss (15.).

Rebić treffer zählt nicht | FSV trifft Aluminium

Das Duell wurde anschließend immer hitziger und sehr umkämpft, was in vielen Standardsituationen mündete. Aus einem solchen ruhenden Ball resultierte auch die kniffligste Szene der Partie: Anthony Jung brachte den Ball von der rechten Außenbahn in den Strafraum und Ante Rebic verlängerte die Kugel mit dem Kopf ins Frankfurter Tor (28.). Ausgelassener Jubel, Tormusik und dann Erstaunen. Denn Schiedsrichter Norbert Grudzinski gab das Tor nicht, da er zuvor ein Foulspiel von Compper an seinem Gegenspieler gesehen hatte.

Frankfurts gefährlichste Situation entstand ebenfalls aus einem Standard. Nach einem Eckstoß von Marc André Kruska kam Hanno Balitsch zum Kopfball, den er auf die Torlatte beförderte (42.), weshalb es torlos in die Kabine ging.

Keine Halbzeit-Wechsel | Leipzig erhöht den Druck

Beide Trainer verzichteten zur Pause auf Wechsel. Die erste Chance der zweiten Hälfte erspielte sich Yussuf Poulsen, der nach einem schönen Pass von Kimmich den Ball volley auf den FSV-Kasten knallte (48.). Kurz darauf erzauberten sich Kalmár und Forsberg mit einem schönen Doppelpass die nächste Chance - nur der Abschluss fehlte (53.)

Der Offensiv-Druck der Roten Bullen hielt an und wir erspielten uns weitere gute Möglichkeiten: Forsberg schoss über die Querlatte (54.), Compper schädelte eine der zahlreichen Ecken denkbar knapp über das FSV-Gehäuse (55.).

Roshi trifft nach coltorti-patzer | Khedira verletzt

Und so kam es, wie es kommen musste! In dieser Drangphase unserer Elf nutzten die Gäste einen Fehler schonungslos aus. Coltorti passte das Leder bei der Spieleröffnung genau in die Füße von Odise Roshi. Der Frankfurter ließ sich nicht zweimal bitten, umdribbelte unseren Torwart und schob in der 58. Spielminute locker zum 0:1 ein.

Die Roten Bullen steckten nach dem Rückstand jedoch nicht auf. Erst hatte Kimmich nach feinem Zuspiel von Kalmár den Ausgleich auf dem Fuß (61.), Sekunden später probierte es Khedira mit dem Kopf. Nach einem Zweikampf musste unsere Nummer sechs danach jedoch verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Yordy Reyna in die Begegnung.

RB Leipzig drängte weiter auf den Ausgleich und hatte durchaus achtbare Aktionen zum 1:1: Tim Sebastian (trug die Kapitänsbinde) versuchte es per Fernschuss (69.), Reyna köpfte nach Flanke von Forsberg um Zentimeter vorbei (85.). Der Ball wollte nicht über die Linie und so verstrich auch die dreiminütige Nachspielzeit ohne RBL-Tor.

Fazit:

Die ereignisreiche Woche der Roten Bullen endete leider nicht mit dem erhofften Erfolgserlebnis, weil wir es erneut nicht schafften, die zahlreichen Offensivaktionen entscheidend zu Ende zu spielen bzw. die aussichtsreichen Chancen in Tore umzumünzen.

Die angekündigte Leidenschaft legte unsere Mannschaft mit viel Laufbereitschaft und Einsatz an den Tag. Das reichte jedoch nicht, um nach vier Partien endlich wieder zu siegen und 2015 den ersten Treffer zu erzielen.

Als Tabellenachter haben wir jetzt bereits acht Punkte Rückstand auf Platz drei. Es gilt nun, in Ruhe und mit Akribie weiterzuarbeiten, sodass wir im kommenden schweren Montagspiel (23. Februar; Anstoß: 20.15 Uhr) bei Eintracht Braunschweig (5.) wieder punkten können.

STATISTIK:



RB Leipzig:
Coltorti – Teigl, Sebastian (C), Compper, Jung – Kimmich (82. Hierländer), Khedira (69. Reyna), Kalmár – Poulsen, Rebić (59. Damari), Forsberg

FSV Frankfurt:
Klandt – Huber, Balitsch, Oumari, Bittroff – Kruska, Konrad (C) – Roshi (67. Golley), Kauko, Engels (90. Ballas) – Aoudia (86. Kapllani)

Tor:
0:1 Roshi (58.)

Zuschauer:
18.237 in der Red Bull Arena

Schiedsrichter:
Norbert Grudzinski (Hamburg)

Gelbe Karten:
Compper (6), Teigl (3) | Konrad, Kauko, Engels

FSV-Trainer Benno Möhlmann und RBL-Coach Achim Beierlorzer mit ihrer Einschätzung zur Partie.
Anthony Jung und Tim Sebastian mit ihrem ersten Fazit nach der Niederlage gegen Frankfurt.

Die Roten Bullen messen sich mit Frankfurt!

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