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Erster Dreier 2015! Die Roten Bullen besiegen Union Berlin mit 3:2!

24.780 Fans | Irre 1. Halbzeit mit RBL-Toren von Kaiser (3.), Kimmich (7.) & Teigl (13.) | Union verkürzt zweimal (8., 29.)

Torspektakel in der Red Bull Arena! Die Roten Bullen feierten in einem fesselnden Zweitligaspiel mit einem 3:2-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin vor 24.780 Fans den ersten Dreier 2015 und beendeten damit endlich die fünf Spiele andauernde Sieglos-Serie.

Es war eine Anfangsphase zum Zunge schnalzen, denn schon nach sieben Minuten führten wir nach klasse herausgespielten Toren von Dominik Kaiser (3., Foulelfmeter) und Joshua Kimmich (7.) mit 2:0. Union antwortete jedoch schnell, als Steven Skrzybski postwendend verkürzte (8.). Doch Georg Teigl sorgte nach dem nächsten genialen Spielzug zunächst wieder für klare Verhältnisse (13.). Berlin steckte jedoch nicht auf und Sebastian Polter hielt sein Team mit dem Treffer zum 3:2 im Spiel (29.).

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb es ein klasse Spiel auf Augenhöhe, auch wenn es nicht mehr ganz so viele Torraumszenen und keine Treffer gab. Die Gäste versuchten, den Ausgleich zu erzwingen, aber die Bullen-Defensive stand gut und auch im Angriff hatten wir die besseren Szenen, sodass der neunte Saisonsieg mehr als verdient war.
 

RBL-Trainer Achim Beierlorzer:

Wir waren mit dem Beginn super zufrieden, haben da gezeigt, was möglich ist und hatten heute richtig viel Power nach vorne. In der zweiten Halbzeit wollten wir vor allem in der Abwehr stabiler stehen und haben dann nicht mehr viel zugelassen.

  

Auszeichnung: Landestrainer Wolfgang Grunert vom Sächsischen Fußballverband überreichte RBL-Nachwuchsleiter Frieder Schrof in der Halbzeit im Auftrag des DFB einen Scheck in Höhe von 3.900 Euro als Auszeichnung für die hervorragende Ausbildung und Abstellung der Juniorennationalspieler Fabian Bredlow und Felix Beiersdorf.

Die Roten Bullen geben diese Spende direkt weiter und lassen diese den Vereinen Kickers 94 Markkleeberg, 1. FC Lokomotive Leipzig, Lok Engelsdorf, Olympia Leipzig, Rotation Leipzig, SG Leipzig-Bienitz und SV Panitzsch/Borsdorf zukommen.
 

 

Vier Startelf-Änderungen | 4-1-3-2-Formation

Im Vergleich zur Vorwoche gab es vier Änderungen in der RBL-Startelf: Lukas Klostermann verteidigte für den grippekranken Marvin Compper, Joshua Kimmich (für Stefan Hierländer) und Diego Demme (für Zsolt Kalmár) rotierten ins Mittelfeld, Ante Rebić stürmte anstelle des gelb-rot-gesperrten Yussuf Poulsen.

Zudem stellte Achim Beierlorzer auf ein 4-1-3-2-System um, in dem Demme als einziger defensiver Mittelfeldspieler agierte.

vier Tore in zehn Minuten

Diese sehr offensive Ausrichtung machte sich sofort bezahlt! Schon in der 2. Minute wurde Omer Damari im Strafraum herrlich freigespielt und von Michael Parensen von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß schweißte Dominik Kaiser zentral unter der Querlatte zu seinem vierten Saisontor und dem 1:0 ein (3.). Der Treffer beflügelte unsere Elf und nur vier Minuten später klingelte es erneut im Union-Kasten. Wieder bereitete Damari mustergültig vor, als er sich auf links durchtankte, perfekt querlegte und Joshua Kimmich mit seinem ersten Saisontor auf 2:0 erhöhte (7.)!

Es war unglaublich, was in der Red Bull Arena abging! Denn quasi vom Anstoß weg verkürzten die Gäste durch Steven Skrzybski, der steil geschickt wurde und zum 2:1 einschob (8.). Das lähmte den Spielfluss der Roten Bullen keineswegs, denn in der 13. Minute stellten wir den alten Abstand wieder her: Emil Forsberg setzte Georg Teigl per Zuckerpass ein und unser Außenverteidiger knallte den Ball zum 3:1 in die Maschen – drittes Erfolgserlebnis für Teigl in dieser Spielzeit (13.).

Offenes Visier mit Berliner Anschluss

Wenig später hob Fabio Coltorti ab und fingerte einen Schuss von Skrzybski großartig aus dem Torwinkel (15.). In der 29. Minute war unser Schlussmann jedoch machtlos, als die RBL-Abseitsfalle bei Christopher Quirings Anspiel nicht funktionierte und Sebastian Polter überlegt zum zweiten Union-Tor vollendete (29.). Auf der Gegenseite köpfte Damari einen Anthony-Jung-Freistoß knapp drüber (34.). Das irre Anfangstempo ließ nun etwas nach, dennoch blieb es ein hochattraktives Fußballspiel, in dem Forsberg kurz vor dem Pausenpfiff im Anschluss an eine Ecke die Riesen-Gelegenheit zum vierten Bullen-Tor hatte, aber an Daniel Haas im FCU-Tor scheiterte (45.).
 

Keine Tore nach dem Wechsel

Unverändert kamen beide Teams aus der Kabine, die erste Top-Chance im zweiten Spielabschnitt hatte Berlin, Teigl kratzte den Kopfball von Roberto Puncec gerade noch von der Linie (47.).

Auch wir blieben gefährlich, Damari prüfte Haas nach guter Vorarbeit von Jung (60.), Teigl blieb ein Elfmeter verwehrt, als Toni Leistner regelwidrig mit der Hand klärte (74.) und der eingewechselte Yordy Reyna zwang den Torhüter der Gäste aus kurzer Distanz zu einer Glanztat (80.). Die Defensive der Leipziger Bullen stand sicher und ließ kaum mehr nennenswerte Angriffsszenen der Eisernen zu, die nun zunehmend ideenlos agierten.

Als in der 81. Minute Daniel Frahn für Rebić in die Begegnung kam, ging ein weiterer Ruck durch das Stadion und die Mannschaft. Wir ließen Berlin nicht mehr zur Entfaltung kommen, kontrollierten das Duell und hatten durch den ebenfalls gekommenen Stefan Hierländer per Distanzschuss auch die letzte Toraktion in einem äußerst unterhaltsamen Zweitligaspiel (90.+1).
 

Fazit:

Endlich ist uns der erhoffte Befreiungsschlag gelungen! Gerade in der ersten Hälfte war es ein Spiel mit höchstem Unterhaltungswert und einer offensiv streckenweise wie entfesselt spielenden Bullen-Elf. Die neue taktische Variante ging auf und auch die Laufbereitschaft und der Einsatz stimmten über 90 Minuten. Ein verdienter Heimsieg, mit dem wir den 23. Spieltag als Achter abschließen.

Nach dieser Leistung können wir selbstbewusst in den Pokalknaller gegen den VfL Wolfsburg am Mittwoch (Anstoß: 19.00 Uhr) gehen. Es sind nur noch weniger als 1.000 Karten verfügbar – haltet euch also ran, wenn ihr bei diesem Saisonhöhepunkt dabei sein möchtet.
 

Statistik:


RB Leipzig:

Coltorti – Teigl, Sebastian, Klostermann, Jung – Demme – Kimmich, Kaiser (C), Forsberg (84. Hierländer) – Rebić (81. Frahn), Damari (75. Reyna)

1. FC Union Berlin:
Haas – Trimmel, Puncec, Leistner, Schönheim – Jopek, Kreilach (C), Parensen (62. Zejnullahu) – Skrzybski (77. Kobylanski), Brandy (14. Quiring) – Polter

Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)

Tore:
1:0 Kaiser (3., Foulelfmeter), 2:0 Kimmich (8.), 2:1 Skryzbski (8.), 3:1 Teigl (13.), 3:2 Polter (29.)

Gelbe Karten:
Klostermann (1), Rebić (2) | Parensen (2), Leistner (6), Skrzybski (1)

Zuschauer:
24.780 in der Red Bull Arena

Union-Trainer Norbert Düwel und RBL-Coach Achim Beierlorzer mit ihren Einschätzungen zum Spiel.
Heimsieg-Stimmen! Georg Teigl, Joshua Kimmich, Diego Demme & Dominik Kaiser im Kurzinterview.

Torspektakel! RBL gewinnt 3:2 gegen Berlin!

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Die Freude über das gute Spiel überwiegt, vor allem nach vorne war es super, defensiv nicht immer. Jetzt gehen wir gestärkt ins Pokalspiel gegen Wolfsburg und wollen dort für eine Überraschung sorgen.

Diego Demme

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