MENÜ

Die Roten Bullen ringen Aue 3:1 nieder & treffen nun auf Wolfsburg!

28.419 Fans feiern Einzug ins Achtelfinale | Poulsen (90.), Kaiser (98.) & Boyd (108.) drehen Spiel | Am 03./04. März gegen Wolfsburg

DFB-Pokal mit RB Leipzig. Das bedeutet – irre Spannung, unfassbare Dramatik und einzigartige Atmosphäre! Auch in der 2. Runde mussten die Roten Bullen in die Verlängerung und zogen vor 28.419 begeisterten Zuschauern mit einem 3:1-Sieg gegen Erzgebirge Aue zum ersten Mal ins Achtelfinale ein.

Dabei begann die Partie denkbar ungünstig, denn Lukas Klostermann brachte den Gegner mit einem Eigentor in der 20. Minute in Führung. Erst in der zweiten Halbzeit fand unsere Mannschaft das passende Konzept, die Auer Defensive zu knacken und erhöhte den Druck von Minute zu Minute.

Der Ausgleich fiel jedoch erst mit dem Schlusspfiff, als Yussuf Poulsen abhob und nach einer Ecke zum 1:1 einköpfte (90.). In der Verlängerung dreht die RBL-Elf dann richtig auf und schoss durch Dominik Kaiser (98., Elfmeter) und Terrence Boyd (Kopfball, 108.) den 3:1-Erfolg heraus!

Doppelkopf(ball), Elfmetertor und ungebrochener Siegeswille – das war das Rezept für den Einzug in die nächste Runde, in der wir am 03./04. März 2015 in der Red Bull Arena auf den Erstligisten VfL Wolfsburg treffen. Wann der Vorverkauf beginnt, geben wir in den nächsten Tagen bekannt.

 

In 120 Minuten ins Achtelfinale!

Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Image
In 120 Minuten ins Achtelfinale!
Der 3:1-Sieg gegen Aue! In 120 Minuten ins Achtelfinale!

Klostermann für Compper | Abtasten zum Auftakt

Um Marvin Compper nach seiner Adduktorenzerrung nicht zu überlasten, startete Lukas Klostermann in der Innenverteidigung und feierte sein RBL-Pflichtspieldebüt. Dies war die einzige Änderung im Vergleich zum Bochum-Spiel.

In den Anfangsminuten passierte nicht viel und beide Teams belauerten sich. Den ersten Torschuss von Dominik Kaiser griff sich Aue-Torwart Martin Männel im Nachfassen (10.), die Gäste kamen durch ein Solo von Arvydas Novikovas zu ihrer ersten Offensivszene, die wir zur Ecke klären konnten (17.).

Eigentor zum 0:1 | Poulsen-Chancen ungenutzt

Drei Minuten später lag der Ball jedoch im RBL-Netz, als Klostermann eine Flanke von René Klingbeil unglücklich zum 0:1 abfälschte. Davon unbeeindruckt, marschierte unsere Elf nun druckvoller nach vorn: Yussuf Poulsens Knaller nach starkem Antritt kratzte Männel von der Linie (21.), kurz darauf blockte der FCE den Schuss unseres Stürmers zur Ecke (26.). Zudem ahndete der Unparteiische ein Foul an Poulsen im Strafraum nicht mit Elfmeter (27.).

Aue zog sich anschließend zurück und setzte auf Konter. Bei einem solchen Gegenstoß hatte Mike Könnecke die Riesen-Chance zum zweiten Tor, setzte die Kugel aber rechts am langen Pfosten vorbei (33.). RBL-Möglichkeiten erspielte sich weiter in erster Linie Poulsen, der in der 35. Minute eine Linksflanke von Anthony Jungs knapp über den Querbalken köpfte. Auf der Gegenseite fing sich Fabio Coltorti den unpräzisen Abschluss von Novikovas (37.), was gleichzeitig die letzte nennenswerte Szene im ersten Spielabschnitt war.
 

Aue trifft die latte, Poulsen den pfosten

Federico Palacios ersetzte in Halbzeit Stefan Hierländer, um für mehr Durchschlagskraft und Kreativität im Mittelfeld zu sorgen. Chancen resultierten zunächst jedoch aus Fernschüssen (Kaiser, 51.; Khedira, 54.). Auch einem Poulsen-Kopfball fehlte der entscheidende Druck (55.). Aue konzentrierte sich auf des Wesentliche und blieb bei den seinen Angriffsaktionen extrem gefährlich: Novikovas‘ Schuss rauschte nur knapp vorbei (56.), Coltorti parierte überragend gegen Rico Benatelli, den Nachschuss nagelte Könnecke an die Latte (59.).

Wir stemmten uns weiter gegen das Pokal-Aus – allen voran Yussuf Poulsen, der erneut klasse anzog und den Ball aus 17 Metern mit links an den linken Außenpfosten zirkelte (67.). Die Leipziger Bullen warfen alles nach vorn, zwischenzeitlich waren mit Terrence Boyd (62.) und Clemens Fandrich (77.) zwei weitere frische Offensivkräfte gekommen.

Coltorti hält RBL im Spiel | Poulsen-Kopfball zum 1:1

Boyd hatte in der 81. Minute dann die Mega-Chance zum 1:1, seinen Kopfball nach guter Georg-Teigl-Flanke kratzte Männel brilliant aus dem Winkel. Beim Gegenangriff verpasste Aue die Entscheidung, als Novikovas nach einem Abwehrfehler frei durch war, Coltorti mit seinem Lupfer aber nicht überwinden konnte (82.). Poulsen (Kopfball, 85.) und Kaiser (14-Meter-Schuss, 87.) ließen die nächsten Möglichkeiten liegen, Coltorti fischte Romario Kortzorg beim nächster Auer Konter die Kugel vom Fuß und hielt uns im Spiel (88.).

Und diese Rettungstag belohnte der beste Leipziger in der 90. Minute! Yussuf Poulsen schraubte sich nach einer Kaiser-Ecke am höchsten, schädelte den Ball unhaltbar zum Ausgleich ein und brachte uns in die Verlängerung.
 

Kaiser und Boyd schießen Leipzig in Runde 3

Das Tor beflügelte unser Team zusätzlich und in der 98. Minute war die Partie schließlich gedreht! Teigl wurde im Strafraum von Könnecke umgesenst, Kaiser verwandelte den Elfmeter humorlos mit einem Flachschuss nach unten links zum 2:1.

RB Leipzig wirkte nun frischer als der Gegner, gewann deutlich mehr Zweikämpfe und hatte die besseren Chancen! Konnte Männel den Schlenzer von Kaiser noch aus dem Dreiangel kratzen (106.), war der Aue-Schlussmann gegen den präzisen Kopfball von Terrence Boyd nach Kaiser-Eingabe machtlos. Das Premieren-Tor unserer Nummer 18 war gleichzeitig die Entscheidung und der Endstand.

Fazit:

Was soll man zu diesem Spiel sagen? Es war eine kuriose, ein verrückte, eine irren Pokalpartie mit einem unglaublichen Verlauf und dem besseren Ende für die Roten Bullen. Aue war ein gut organisierter Gegner, der die frühe Führung lange verteidigte. Doch unsere Mannschaft bewies einmal mehr ihre überragende Moral, drehte in der Schlussphase und in der Verlängerung auf und bog das Spiel so um.

Jetzt heißt es regenerieren, denn am Montag wartet das dritte Heimspiel innerhalb von zehn Tagen, wenn wir um 20.15 Uhr den 1. FC Kaiserslautern (5.) zum Spitzenspiel in der Red Bull Arena empfangen.

Schon über 17.000 Karten gingen für diese Partie weg.

Statistik:
 

RB Leipzig:
Coltorti – Teigl, Sebastian, Klostermann, Jung – Khedira, Hierländer (46. Palacios), Demme (77. Fandrich) – Kaiser – Poulsen, Frahn (C, 61. Boyd)

FC Erzgebirge Aue:
Männel – Müller, Klingbeil (C), Fink, Vucur – Schröder, Benatelli, Novikovas (89. Schulz), Kortzorg – Löning (75. Schönfeld), Anier (6. Könnecke)

Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)

Tore:
0:1 Klostermann (20., Eigentor) 1:1 Poulsen (90.) 2:1 Kaiser (98., Foulelfmeter) 3:1 Boyd (108.)

Zuschauer:
28.419 in der Red Bull Arena

Gelbe Karten:
– | Müller, Männel

Unsere Torschützen Yussuf Poulsen, Dominik Kaiser und Terrence Boyd schätzen den 3:1-Sieg gegen Aue ein.
Die Trainer Alexander Zorniger & Tomislav Stipic ziehen ihr Fazit zum 3:1-RBL-Sieg.
28419 Fans
peitschten die Roten Bullen ins Achtelfinale.
Die Roten Bullen ziehen LOS! Seid dabei, wenn wir mit euch gegen Erzgebirge Aue ins Achtelfinale einziehen wollen.

Wir haben den Glauben heute weiterzukommen zu keinem Zeitpunkt verloren und wussten, dass wir aus unseren gefährlichen Standards noch Kapital schlagen werden. Eine davon hat uns schließlich auch in die Verlängerung gerettet.

Dominik Kaiser

Es war heute ein echt harter Kampf über 120 Minuten. Jetzt hätte ich nichts gegen ein Ost-Derby gegen Dresden im Achtelfinale.

Yussuf Poulsen

Ähnliche Artikel