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Packender Pokal-Krimi! Die Roten Bullen ringen Paderborn mit 2:1 nieder!

120 umkämpfte Pokalminuten vor 24.348 Fans | Jung (43.) gleicht SCP-Führung aus | Fandrich trifft in der Verlängerung zum 2:1 (109.)

Wir haben ein weiteres Kapitel RBL-Pokalgeschichte geschrieben! Die Roten Bullen kämpften den Bundesligisten SC Paderborn in einem 120-minütigen Pokalkrimi vor 24.348 Fans mit 2:1 nieder und stehen in der 2. Runde des DFB-Pokals!

Nachdem Süleyman Koc die Gäste in der 27. Minute in Führung gebracht hatte, glich Anthony Jung noch vor der Pause durch einen direkt verwandelten Freistoß zum 1:1 aus (43.). In den folgenden 75 Minuten rieben sich beide Mannschaften in vielen Zweikämpfen auf, bis dem eingewechselten Clemens Fandrich in der 109. Minute der umjubelte Siegtreffer gelang.

 

Das Pokal-Duell mit Paderborn!

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Das Pokal-Duell mit Paderborn!
Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!
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Die Roten Bullen im DFB-Pokal gegen Paderborn!

Röttger-Verabschiedung | Identische Startelf

Den ersten Gänsehautmoment gab es schon vor dem Spiel, als wir Timo Röttger nach drei Jahren und 97 Spielen im RBL-Trikot offiziell verabschiedeten. Der 'Metzger' wurde von den Fans lautstark gefeiert, genoss seine Ehrenrunde sichtlich gerührt und klatschte kurz vor dem Anpfiff das gesamte Team ab.

Die Roten Bullen gingen mit der 3:0-Siegerelf vom München-Spiel in die Pokalpartie und begannen genauso bissig wie in der Vorwoche! Diego Demme hatte die erste aussichtsreiche Chance, sein Schuss wurde im letzten Moment geblockt (7.).

Der Bundesligist lauerte auf Konter und versuchte sein Spiel wie erwartet über die Außenbahnen und lange Diagonalbälle aufzuziehen – die Bullen-Defensive unterband diese Aktionen konzentriert und kompromisslos. Den einzigen gefährlichen Ball fingerte Benjamin Bellot aus der Gefahrenzone (13.).

Auch die 24.348 Zuschauer waren sofort in bester Pokalstimmung und sorgten für eine perfekte Atmosphäre. Unsere Elf blieb spielbestimmend und hatte die nächste Gelegenheit: SCP-Torwart Lukas Kruse faustete Niklas Hoheneder eine Freistoß-Flanke gerade noch vom Kopf (20.), kurz darauf übersah der Unparteiische ein Handspiel im Strafraum der Gäste (22.).

Koc markiert das 0:1 | Jung-Freistoß zum Ausgleich

Nach 20 Minuten konnte sich Paderborn etwas befreien und kam zu zwei sehr guten Möglichkeiten. Moritz Stoppelkamp kam im Strafraum zum Abschluss, Bellot klärte das Leder mit einem überragenden Reflex an die Latte und fing sich auch den anschließenden Kopfball von Stoppelkamp (25.). Zwei Minuten später war unsere Schlussmann jedoch machtlos, als wir ein langes Anspiel nicht entscheidend klären konnten und Süleyman Koc den Ball aus gut 30 Metern zum 1:0 für Paderborn in den Kasten hob (27.).

Das Gegentor beeindruckte die Leipziger Bullen nicht und wir drängten sofort auf den Ausgleich: Yussuf Poulsens Kopfball ging knapp vorbei (33.), Joshua Kimmich wurde im Strafraum gelegt – wieder blieb der Pfiff aus (35.)! Doch in der 43. Minute konnten wir endlich jubeln! Anthony Jung nahm per Freistoß Maß und versenkte das von der Mauer noch leicht abgefälschte Leder aus 25 Metern im linken Eck zum verdienten 1:1-Pausenstand (43.), denn Stefan Kutschkes Heber als letzte Chance in Halbzeit eins ging über den RBL-Kasten (45.).
 

Ereignisarme zweite Hälfte ohne Tore

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Spielabschnitt. Es blieb ein Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen und mehr Ballbesitz für RB Leipzig. Paderborn setzte weiterhin auf schnelle Gegenstöße. Die ersten Chancen nach dem Seitenwechsel hatte Koc, der zweimal an Bellot scheiterte (46., 61.), Dominik Kaisers Schuss aus der Drehung strich zwei Meter vorbei (58.).

Die Begegnung blieb extrem spannend – die Roten Bullen investierten weiterhin mehr, Paderborn blieb auf die kompakte Defensive bedacht. Was auf beiden Seiten fehlte, waren klare Torchancen. Viele kleine Unterbrechungen lähmten zunehmend den Spielfluss, aus den ruhenden Bällen konnte keines der beiden Teams Kapital schlagen. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatte Kaiser die einzige Top-Chance in der zweiten Halbzeit, als er eine Ablage vom eingewechselten Matthias Morys aus 17 Metern über das Tor donnerte (90.). Es ging in die Verlängerung…

Fandrich schießt RB Leipzig in die 2. Runde

Auch in den 30 Minuten Zusatzzeit warfen die Kontrahenten alles hinein und kämpften verbissen um jeden Ball, ohne jedoch mit vollem Risiko zu spielen. Dementsprechend kamen weder unsere Spieler noch die Ostwestfalen zu zwingenden Abschlüssen.

Und dann kam die 109. Spielminute! Eine Rechtsflanke von Kimmich landete bei Morys. Dessen Schussversuch wehrte der SCP noch ab, der ebenfalls eingewechselte Clemens Fandrich setzte nach und versenkte die Kugel mit der Fußspitze und über den rechten Innenpfosten zum 2:1-Siegtreffer.

Fazit:

Das Spiel hat das Prädikat „Pokalkrimi“ mehr als verdient! Über 120 Minuten bekämpften sich die beiden Mannschaften leidenschaftlich und voller Einsatz. Die Roten Bullen schafften schließlich die verdiente Überraschung, da wir mehr für das Spiel taten und uns letztlich die eine entscheidende Szene herausspielen konnten.

Damit werfen wir nach 2011 erneut einen Bundesligisten aus dem DFB-Pokal und stehen zum zweiten Mal in der 2. Runde. Nun gilt es zu regenerieren, denn am Freitag (22. August; Anstoß: 18.30 Uhr) wartet mit Duell gegen Aue der nächste Flutlichthöhepunkt. Bereits über 23.000 Karten gingen für das Sachsenderby weg!

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Statistik:

RB Leipzig:
Bellot – Teigl, Hoheneder, Sebastian, Jung – Kimmich, Khedira (101. Fandrich), Demme – Kaiser (111. Willers) – Poulsen, Frahn (C, 80. Morys)

SC Paderborn:
Kruse – Wemmer, Strohdiek, Hünemeier (C), Hartherz (110. Saglik) – Ziegler – Koc (85. Ouali), Bakalorz (80. Rupp), Vrancic, Stoppelkamp – Kutschke

Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)

Zuschauer:
24.348 in der Red Bull Arena

Tore:
0:1 Koc (27.), 1:1 Jung (43.), 2:1 Fandrich (109.)

Gelbe Karten:
Frahn, Khedira | Hartherz, Bakalorz, Ziegler, Strohdiek

RBL-Trainer Alexander Zorniger und Paderborn-Trainer André Breitenreiter analysieren das Spiel.
Georg Teigl und die beiden Torschützen Clemens Fandrich und Anthony Jung mit ihren Einschätzungen zum 2:1-Sieg gegen Paderborn.
24348 Fans
waren bei diesem Pokal-Krimi dabei!

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