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Torloser Advents-Auftakt mit gerechtem 0:0 in Sandhausen!

Chancenarme Partie mit wenig Spielfluss | Sebastian verletzt sich am Knöchel | 500 RBL-Fans dabei | Platz 6

Advents-Auftakt ohne Tore! Die Roten Bullen trennten sich in einem mäßigen Zweitligaspiel vor 4.518 Zuschauern mit einem 0:0-Unentschieden vom SV Sandhausen und konnten nach zuletzt zwei Niederlagen auf fremden Plätzen auswärts zumindest wieder einen Punkt einfahren.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, denn es gab in den 90 Minuten nur wenige nennenswerte Höhepunkte. Sandhausen konzentrierte sich auf die Defensive, diese konnte unsere Mannschaft zu selten entscheidend aushebeln. Wir hätten sogar mit leeren Händen zurückreisen können, denn die beste Chance hatte der SVS in der Schlussphase, als Aziz Bouhaddouz nach einem Konter knapp verzog (78.).

Klasse! Über 500 RBL-Fans nutzten die Dankeschön-Aktion unserer Mannschaft und waren – u.a. in neun Fan-Bussen – mit zum Advents-Singen nach Sandhausen gereist.

Bitter! Tim Sebastian verletzte sich am Knöchel und musste schon nach 15 Minuten vom Platz. Eine genaue Diagnose folgt.
 

Das Hinspiel in Sandhausen!

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Kalmár ersetzt Khedira | Munterer Beginn

Unser Trainer nahm eine Änderung in der Startelf vor: Für den gesperrten Rani Khedira rotierte Zsolt Kalmár ins halbrechte Mittelfeld und feierte sein RBL-Startelfdebüt, Diego Demme rückte auf die zentrale Mittelfeldposition, Daniel Frahn begann wieder hinter den Spitzen.

Unsere Mannschaft war sofort gewillt, dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen und dominierte die Anfangsphase, ohne jedoch entscheidend zum Abschluss zu kommen. Frahns Schuss aus 16 Metern wurde geblockt (7.), auf der Gegenseite schoss Marco Thiede nach einer guten SVS-Kombination rechts vorbei (8.).

Sebastian muss früh runter | Spiel verflacht

Innenverteidiger Tim Sebastian, der in dieser Saison bislang keine Minute verpasst hatte, musste nach einem Zweikampf mit einer Verletzung am rechten Knöchel in der 15. Minute ausgewechselt werden. Gute Besserung, Tim!
Niklas Hoheneder kam ins Spiel und feierte genau 100 Tage nach seiner schweren Halsverletzung sein Pflichtspielcomeback im Profi-Team (15.).

Gute Torchancen blieben auch im weiteren Spielverlauf Mangelware, weil die Gastgeber sehr konzentriert verteidigten. Terrence Boyd (23., 26.) und Diego Demme (24.) versuchten es aus der Distanz, für Sandhausen donnerte Manuel Stiefler einen Freistoß von der linken Strafraumgrenze deutlich über das RBL-Tor (31.).

Die aussichtsreichste Möglichkeit im ersten Spielabschnitt hatte Dominik Kaiser mit einem Freistoß aus 17 Metern, den Anthony Jung mit einem feinen Solo herausgeholt hatte. Aber sowohl der ruhende Ball als auch der Nachschuss landeten in der Mauer (45.).
 

Chancen-Armut hält an | Kein Elfmeter für Poulsen

Beide Teams kamen personell unverändert zurück, die Leipziger Bullen begannen wieder etwas schwungvoller. Boyd und Frahn konnten das Durcheinander im SVS-Sechzehner nicht nutzen, den Nachschuss knallte Kaiser aus 19 Metern deutlich drüber (48.). Doch anschließend lahmte unser Offensivspiel wieder und das Duell blieb zerfahren und wenig prickelnd.

Das änderte sich 20 Minuten vor dem Abpfiff! Poulsen trat an, drang in den Strafraum ein und wurde dort nicht ganz fair gestoppt. Der Elfmeterpfiff blieb allerdings aus (70.). Drei Minuten später flankte Georg Teigl von rechts präzise auf Poulsen, Olajengbesi war einen Moment eher am Ball (73.).

SVS lässt Top-Chance liegen | Doppelnull steht

Sandhausen lauerte auf den entscheidenden Konter und kam so zur besten Gelegenheit der Begegnung. Aziz Bouhaddouz war auf der rechten Seite frei durch, Hoheneder rutschte weg, doch zum Glück zischte der leicht abgefälschte Linksschuss des SVS-Angreifers knapp links vorbei (78.).

Die folgende Ecke packte sich der sonst fast beschäftigungslose Fabio Coltorti (79.) – wie auch den zu weit vorgelegten Ball vom durchgebrochenen Thiede (84.). Die letzte Aktion des Duells hatte der eingewechselte Clemens Fandrich, dessen Distanzschuss deutlich am linken Pfosten vorbeiging (90.).

Fazit:

Es war eine glanzlose Begegnung auf schwierigen Geläuf, in der es unserer Mannschaft zu selten gelang, den Gegner nutzbringend unter Druck zu setzen. Zwar hatten die Roten Bullen deutlich mehr Ballbesitz und mehr Torabschlüsse, es fehlten jedoch die Top-Chancen, um dem heim- und defensivstarken Gastgebern drei Zähler abzutrotzen. Unter dem Strich kann und muss man mit diesem Punkt leben, zumal wir defensiv kaum etwas zuließen.

In einer Woche (07. Dezember; Anstoß: 13.30) kommt es am 2. Advent in der Red Bull Arena zum Top-Spiel mit dem aktuellen Tabellenführer FC Ingolstadt, der am Samstag 3:0 gegen Bochum gewann. Bisher gingen für die Partie schon über 18.000 Karten weg.

Statistiken:


RB Leipzig:

Coltorti – Teigl, Sebastian (15. Hoheneder), Compper, Jung – Kalmár (80. Hierländer), Demme, Kaiser – Frahn (C, 74. Fandrich) – Poulsen, Boyd

SV Sandhausen:
Riemann – Kübler, Schulz, Olajengbesi, Paqarada – Linsmeyer, Kulovits (C, 84. Kratz) – Stiefler, Thiede – Wooten (88. Adler), Bouhaddouz

Schiedsrichter:

René Rohde (Rostock)

Gelbe Karten:
Demme (2), Hoheneder (1) | Olajengbesi (3), Bouhhadouz (1)

Zuschauer:
4.518 im Hardtwaldstadion Sandhausen
 

Der "Anschluss-Treffer" nach dem Sandhausen-Spiel - Tim Thoelke hakt nach!
500 RBL-Fans
reisten mit den Roten Bullen nach Sandhausen.
18000 Karten
wurden für das Top-Spiel gegen Ingolstadt bereits verkauft.
59 Prozent
Ballbesitz hatte unsere Mannschaft gegen den SVS.

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