MENÜ

Die Roten Bullen verlieren Verfolger-Duell in Darmstadt mit 0:1!

Stroh-Engel markiert frühen Siegtreffer für den SVD (5.) | Zerfahrene Partie mit vielen Zweikämpfen | RBL spielte einmalig im Roten Trikot

Keine Punkte für RB Leipzig im Verfolger-Duell! Die Roten Bullen mussten sich beim Mit-Aufsteiger SV Darmstadt nach einem frühen Tor von Dominik Stroh-Engel (5.) mit 0:1 geschlagen geben. Damit rutscht RBL aktuell auf den sechsten Tabellenplatz ab.

Vor 14.400 Zuschauern (darunter über 500 RBL-Fans) war es ein zerfahrenes Duell, in dem zwingende Torchancen Mangelware blieben. Darmstadts Stroh-Engel bestrafte in der ersten Halbzeit unkonzentrierte Leipziger, nachdem er unbedrängt seinen Kopfball zur 1:0-Führung versenkte (5.). Hingegen kamen wir lediglich nach einem Eckball von Dominik Kaiser gefährlich vor das SVD-Tor, als der Darmstädter Hanno Behrens vor RBL-Angreifer Terrence Boyd an den eigenen Pfosten klärte (11.).

Im zweiten Abschnitt agierten wir offensiv nun zielstrebiger. Die beste Möglichkeit vergab Yussuf Poulsen, als er freistehend an Lilien-Torhüter scheiterte (56.). Zudem hielt Fabio Coltorti die Leipziger Bullen mit seinen Paraden gegen Kempe (71., 80.) im Spiel. Allerdings gelang unserer Mannschaft kein Ausgleichstreffer mehr.

Besonderheit: Unsere Mannschaft lief gegen Darmstadt EINMALIG in roten Trikots auf, da Schiedsrichter Christian Dingert unsere Standardtrikots nicht akzeptierte. Das Trikot wird nicht in den Verkauf gehen und ist eine einmalige Ausweichlösung!

 

 

Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!

Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.
Image
Rückblick: Das Hinspiel in Darmstadt!
In einem zweikampfbetonten Spiel gelingt den Roten Bullen im Hinspiel kein Ausgleichstreffer mehr.

Drei Änderungen | Boyd mit Startelf-Debüt

Unsere 4-3-1-2-Formation änderte sich im Vergleich zum Kaiserslautern-Spiel auf drei Positionen: Joshua Kimmich bekam wie angekündigt eine Pause, für ihn kam Diego Demme zurück in die Startelf. Sebastian Heidinger rückte von der rechten Außenverteidigung auf die Sechs (für Stefan Hierländer) und Georg Teigl spielte wieder von Beginn auf der rechten Außenverteidiger-Position. Im Sturm gab Terrence Boyd sein Startelf-Debüt, Kapitän Daniel Frahn blieb zunächst auf der Bank.

Die Roten Bullen fanden nur zögerlich in die Partie. Ganz anders Darmstadt, das unsere Mannschaft unter Dauerdruck setzte und immer wieder mittels langer Bälle in den Strafraum eindrang. Einen dieser Pässe nutzte Marcel Heller, der sich im Laufduell gegen Marvin Compper durchsetzte und den Ball auf den völlig freistehenden Dominik Stroh-Engel flankte. Der SVD-Top-Torjäger nahm die Vorlage dankend an und köpfte das Leder ungehindert zur 1:0-Führung ein (5.).

Nach dem frühen Rückstand versuchten die Leipziger Bullen ihren Spielfluss zu finden. Doch sobald sich RBL bis am gegnerischen Strafraum durchgesetzt hatte, fehlte am Ende der entscheidende Pass für einen zwingenden Torabschluss.

Erst in der elften Minute kamen wir nach einer Ecke von Dominik Kaiser gefährlich vors SVD-Tor. Der Ball landete zunächst bei Tim Sebastian, der abzog. Hanno Behrens wollte den Schuss klären und lenkte den Ball an den eigenen Pfosten (11.).

In der Folge sorgte Darmstadt immer wieder über seine wendigen Außenspieler für Gefahr, die schlussendlich ihren kopfballstarken Stroh-Engel in Szene brachten. Doch seine Torversuche fanden nicht den Weg ins Netz (15., 28.).

Abseits bei Kopfballtor von Boyd | SVD drückt weiter

Anschließend kamen wir besser in die Partie, nahmen die Zweikämpfe im Mittelfeld aggressiver an und wehrten die permanenten Nadelstiche des Gegners früher ab. Doch Kaisers Freistoß aus 25 Metern brachte den Gegner nicht in Bedrängnis (32.).

Zwei Minuten später jubelten bereits die mehr als 400 mitgereisten RBL-Fans, als Terrence Boyd nach einer verlängerten Kopfballvorlage von Tim Sebastian die Kugel in die Maschen hämmerte (34.). Doch der Unparteiische entschied auf Abseits. In der nächsten Szene probierte es Sebastian direkt, sein Kopfball ging drüber (36.).

Im Gegenzug hatte Tobias Kempe das 2:0 auf dem Fuß. Sein Lupfer landete neben dem Kasten, genau wie Kempes ungehinderter Abschluss gut 20 Meter vor dem Tor (38.).

Kurz vor Spielende kamen wir nochmals zu zwei ruhenden Bällen. Beide Freistoßmöglichkeiten (40., 45.) blieben jedoch ohne Gefahr für das Tor der Lilien. Hingegen ließ der Gegner unsere Fans noch einmal den Atem anhalten, nachdem Ivana am langen Pfosten zum Schuss kam (45.+1). Mit einem 0:1-Rückstand ging es in die Kabine.
 

Ein WEchsel zur Halbzeit, Poulsen vergibt Großchance

In der Halbzeit brachte Alexander Zorniger Joshua Kimmich für Diego Demme im Mittelfeld. Doch erneut kam Darmstadt besser aus der Kabine. Ivana ging in der 50. Minute zum Konter ab, sein Rückpass in die Mitte fand glücklicherweise keinen Abnehmer. In der nächsten Szene setzte Compper einen Eckball von Kaiser weit über das gegnerische Gehäuse (51.).

Fünf Minuten später die erste richtige Großchance für RBL. Yussuf Poulsen nahm einen mustergültig gespielten Pass von Rani Khedira im Sprint aus der Luft mit, lief alleine auf SVD-Torhüter Christian Mathenia zu. Der parierte den folgenden Linksschuss unserer Nummer neun mit dem Kopf (56.). Mathenia blieb zunächst benommen liegen, konnte anschließend aber weiterspielen. Die anschließende Ecke setzte Heidinger nach seiner Direktabnahme weit drüber (59.).

Anschließend war Darmstadt wieder am Zug, brachte RBL gleich zwei Mal in brenzlige Situationen. Erst hielt Coltorti einen Schuss vom freistehenden Jungwirth fest, in der darauffolgenden Szene hämmerte Darmstadt das Leder daneben (66.).

Doppelwechsel | Coltorti hält RBL im Spiel

Unser Trainer reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte in der Offensive Daniel Frahn (für Boyd) und den offensiven Zsolt Kalmár (für Compper) ins Spiel (67.). Dementsprechend rückte Jung in die Innenverteidigung und Heidinger auf die Außen.

Kurz darauf glänzte Fabio Coltorti mit einer starken Parade, indem er einen Schuss von Stroh-Engel entschärfte und somit die Leipziger im Spiel hielt (69.). In der nächsten Szene sah er jedoch unglücklich aus. Holland schickte Kempe auf die Reise, Coltorti sprintete heraus, kam jedoch einen Schritt zu spät. Kempe setzte den Ball zum Glück neben das leere Tor (71.). Auch neun Minuten später scheiterte Kempe erneut am gut aufgelegten Leipziger Schlussmann.

Die Partie wurde in den Schlussminuten nochmals ruppiger, die Zweikämpfe härter, sodass wir nur über Standards gefährlich blieben. Doch Kaiser hämmerte seinen direkten Freistoßversuch weit drüber (88.). Auch der zweite Freistoß aus aussichtsreicher Position konnte durch Jung nicht in ein Tor umgemünzt werden (89.).

Darmstadt spielte die Zeit anschließend clever runter und gewann am Ende verdient.
 

Fazit:

Es war kein hochklassiges, aber ein jederzeit spannendes Zweitligaspiel, in dem RBL früh durch die Kaltschnäuzigkeit von Darmstadt bestraft wurde. Wir schafften es in der Folge nicht häufig genug, die aggressive SVD-Defensive dauerhaft unter Druck zu setzen und die wenigen sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen.

Auf Grund der Länderspielpause können die Roten Bullen erst einmal durchpusten und sich im Testspiel gegen den hochkarätigen russischen Erstligisten Rubin Kazan (15. November; Anstoß: 13.30 Uhr, Red Bull Arena) auf das nächste Heimspiel gegen den FC St. Pauli (23. November) vorbereiten.
 

Statistik

RB Leipzig:
Coltorti – Teigl, Sebastian, Compper (67. Kalmár), Jung – Heidinger, Khedira, Demme (46. Kimmich) – Kaiser (C) – Poulsen, Boyd (67. Frahn)

SV Darmstadt:
Mathenia – Sirigu, Sulu, Brégerie, Holland – Kempe (90.+3 Gorka), Behrens, Jungwirth, Heller (88. Stegmayer) – Stroh-Engel, Ivana (90.+1 Exslager)

Tor:
1:0 Stroh-Engel (5.)

Gelbe Karten:
Heller, Ivana | –

Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer:
14.400 im Merck-Stadion am Böllenfalltor | Darmstadt
 

Der "Anschluss-Treffer" nach dem Darmstadt-Spiel - Tim Thoelke hakt nach!

Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren. Wir haben nicht gut angefangen, Darmstadt hat hingegen gleich zugeschlagen. Wie schon in den vorherigen Duellen wussten wir aber, dass es ein enges Spiel wird und es schwierig ist, gute Torchancen herauszuspielen.

Fabio Coltorti
8 RBL-Spieler
setzten mindestens einen Schuss auf das SVD-Gehäuse ab.
14400 Zuschauer
verfolgten das Spiel im Stadion.

Die ersten paar Minuten hat Darmstadt uns den Schneid abgekauft und war viel präsenter in den Zweikämpfen. Wir sind zu Recht in Rückstand geraten. Dann wird es natürlich schwer, gegen so eine kompakte Mannschaft durchzukommen!

Dominik Kaiser

Ähnliche Artikel