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Die Roten Bullen machen einen Strich durch Vorurteile!

RB Leipzig sagt NEIN zu Diskriminierung & Ausgrenzung | Initiative der Bundesliga-Stiftung & des DFB | Spieler laufen mit Sonder-Shirts auf

Auch die Roten Bullen machen einen Strich durch Vorurteile!

Bereits am 26. Spieltag –  der als Integrationsspieltag ausgerufen wurde – setzte der deutsche Fußball mit den Vereinen der 1. und 2. Bundesliga ein klares Zeichen für Vielfalt und Respekt. Ausgehend von der Bundesliga-Stiftung riefen der Profifußball und der Deutsche Fußball-Bund eine Integrationsinitiative ins Leben.

Natürlich beteiligen wir uns an dieser Kampagne und sagen deshalb am Sonntag auch in unserem Stadion noch einmal klar NEIN zu Diskriminierung und Ausgrenzung! Wir treten gemeinsam für ein friedliches Miteinander der Kulturen ein – auf dem Spielfeld genauso wie auf den Tribünen. Vorurteile, Diskriminierung und Ausgrenzung dürfen bei uns keinen Platz haben.

Und um diese Botschaft zu unterstreichen, werden unsere Profi-Mannschaft und unsere Nachwuchs-Teams der U23, U19 und U17 mit besonderen T-Shirts einlaufen bzw. Trikots spielen. Sowohl die Shirts als auch die Trikots sind mit dem Symbol „Strich durch Vorurteile“ beflockt.

 

60 Spieler aus 30 Nationen:

Brasilien, Peru, Israel, Ungarn, Dänemark, Schweden, Österreich, Italien, Schweden, Schweiz, Frankreich, Tunesien, Kroatien, USA: Wir sind ein offener und bunter Verein, wo es keinen Platz für Vorurteile gibt. In unserer Profi-Mannschaft stehen 16 Spieler mit ausländischen Wurzeln aus 14 verschiedenen Nationen.

In unseren Nachwuchsteams haben sogar 44 Spieler ihre Wurzeln im Ausland und wir sind stolz, dass 22 verschiedende Nationen Woche für Woche im RBL-Trikot auflaufen.
 

  • Die Roten Bullen sagen NEIN zu Rassismus!
  • Die Roten Bullen sagen NEIN zu Fremdenfeindlichkeit!
  • Die Roten Bullen sagen NEIN zu Diskriminierung!
  • Die Roten Bullen sagen NEIN zu Ausgrenzung!


Macht auch ihr einen #StrichDurchVorurteile!

 

Wir treten gemeinsam für ein friedliches Miteinander der Kulturen ein – auf dem Spielfeld genauso wie auf den Tribünen. Vorurteile, Diskriminierung und Ausgrenzung dürfen bei uns keinen Platz haben.

 

Yussuf Poulsen
im Interview:
 

Integration sollte immer ein Thema sein, um die Leute dafür zu sensibilisieren.

 

Yussuf, bei RB Leipzig spielen Profis, die ausländische Wurzeln in 14 Ländern haben. Muss man im Jahr 2015 dennoch gezielt auf Integration aufmerksam machen?

Ja, denn Integration spielt eine große Rolle, gerade wenn du aus einem anderen Land in die Mannschaft kommst und die Sprache nicht sprichst, ist vieles schwieriger. Insofern ist Integration bei uns immer ein Thema.

Du selbst bist jetzt seit fast zwei Jahren in Deutschland. Wie schnell konntest du dich integrieren?

Für mich war es sehr einfach. Ich konnte vorher schon etwas Deutsch aus der Schule und habe die Sprache deshalb schnell gelernt. Dänisch und Deutsch sind sich auch recht ähnlich. Zudem hat mich unser Team klasse aufgenommen und vor allem mein Mitbewohner Joshua Kimmich hat mich sehr unterstützt.

Bist du mittlerweile schon ein Spieler, der wiederum Neuzugängen hilft?

Ja, ich spreche auch sehr gut Englisch, deshalb übersetze ich viel für die ausländischen Spieler, gerade Emil Forsberg habe ich viel geholfen, etwa bei der Wohnungssuche. Mitunter kommt uns auch ein dänisches oder schwedisches Wort über die Lippen, das verstehen wir dann ja auch (grinst).

Wie war es für dich in der Jugend in Dänemark? Dein Vater stammt aus Tansania und man sieht dir deine afrikanischen Wurzeln an.

In meiner Jugend war meine Hautfarbe eigentlich kein großes Thema. Als ich dann allerdings in der Ersten Mannschaft für Lyngby gespielt habe, gab es schon ab und zu beleidigende Kommentare gegnerischer Fans.

Wie bist du damit umgegangen?

Wenn es einzelne doofe Leute sind, kann ich das ignorieren. Es wäre etwas anderes, wenn das von großen Gruppen oder einem ganzen Stadion kommt, aber so ist es ja nicht. Ich erinner mich an einen Vorfall mit Samuel Eto'o, als er in seiner Zeit in Barcelona mit Affenlauten beleidigt wurde und Bananen auf den Platz geworfen wurden. Ich glaube, diese Zeiten sind vorbei.

Braucht es denn dann heute noch einen speziellen Integrationsspieltag?

Klar, denn Integration ist ja immer noch ein wichtiges Thema. Es besteht die Gefahr, dass die Leute es vergessen und nicht mehr dafür sensibilisiert sind, wenn man nicht mehr darüber spricht. Ich bin froh, dass wir als Verein – zusammen mit der ganzen Liga – ein klares Zeichen gegen Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung setzen.

 

Terrence Boyd
im Interview:

 

In der Kabine und auf dem Platz ist jeder gleich. Anders funktioniert es als Mannschaft auch gar nicht.

 

Terrence, inwiefern spielt das Thema Integration in einer Profi-Mannschaft eine Rolle?

Im Fußball geht es heute ständig um Integration. Wir haben so viele verschiedene Spieler aus unterschiedlichen Kulturen, da muss man Rücksicht nehmen. Denn in der Kabine und auf dem Platz ist jeder gleich. Anders funktioniert es als Mannschaft auch gar nicht. Und mit diesem Denken wollen wir natürlich auch ein Vorbild sein.

Du bist in und um Bremen als Deutsch-Amerikaner groß geworden. Hast du selbst Diskriminierung spüren müssen?

Kaum. Es kam mal vor, dass mich jemand zuerst auf Englisch angesprochen hat, aber in meiner Jugendzeit hatte ich keine größeren Probleme. Wir haben sogar oft mit Flüchtlings-Kindern nachmittags Fußball gespielt, die hatten es im Alltag sicher schwerer. Aber auf dem Platz spielte selbst das keine Rolle. Da gab es keine Unterschiede.

In einem Interview hast du verraten, dass du durchaus Bedenken hattest, in den Osten zu ziehen ...

... und das geb ich auch offen zu. Aber als ich dann hier war, war das vollkommen unbegründet. Ich hatte noch nicht ein einziges Mal ein unangenehmes Gefühl. Von der Mannschaft aber auch in der Stadt wurde ich super angenommen. Und ich habe viel mit Yussuf zu tun, der hat die gleichen Erfahrungen gemacht. Leipzig ist eine freundliche und offene Stadt und wir beteiligen uns deshalb mit absoluter Überzeugung an der Aktion des Integrationsspieltages. Ich finde, das ist eine großartige Sache.

16 Spieler
aus unserem Profi-Kader haben ausländische Wurzeln.

RBL macht einen Strich durch Vorurteile!

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Naldo macht einen Strich durch Vorurteile!
Nadine Kessler macht einen Strich durch Vorurteile!
Ilkay Gündogan macht einen Strich durch Vorurteile!
Benedikt Höwedes macht einen Strich durch Vorurteile!

Zeig Rassismus die Rote Karte!

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Ich habe Leipzig als offene und tolerante Stadt kennengelernt. Das war und ist wichtig für uns ausländische Spieler, um sich hier richtig wohlfühlen zu können. In der Kabine spielt es keine Rolle, wer aus welchem Land kommt und das macht mich stolz.

Yussuf Poulsen

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