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Die Roten Bullen zu Gast bei den Zebras: Der Gegnercheck!

Saisonverlauf, Heimbilanz und Personelle Veränderungen beim Tabellen-10. | So lief das Hinspiel | Der 23. Spieltag im Überblick

Die Roten Bullen brennen auf Tore! Denn im ersten Spiel des Jahres blieben wir ohne Treffer und ohne Punkte. Das soll sich am Samstag (01. Februar; Anstoß: 14.00 Uhr) beim MSV Duisburg ändern.

Wie die bisherige Saison für unseren Gegner gelaufen ist, was sich in der Winterpause beim MSV getan hat und welche interessanten Duelle am 23. Spieltag anstehen, könnt ihr im "Gegnercheck" nachlesen.

 

 

MSV-Wintertransfers

Nachdem Duisburg in der Sommerpause seinen Kader fast komplett umstellte (20 Abgänge, 17 Zugänge), verstärkten sich die "Zebras" in der Winterpause mit dem kanadischen Nationalspieler Nikolas Ledgerwood. Der 29-Jährige kam vom schwedischen Klub Hammarby IF (2. Liga) und spielte zuvor bereits für den FSV Frankfurt und 1860 München.

Außerdem lieh der MSV den 20-jährigen Angreifer Gerrit Wegkamp von Fortuna Düsseldorf aus.
 

Zugänge:

  • Nikolas Ledgerwood (Hammarby IF)
  • Gerrit Wegkamp (Fortuna Düsseldorf, ausgeliehen)

AbgAng:

  • Jens Wissing (Karriereende)

 

MSV-Winter-Vorbereitung

Duisburg absolvierte in der Wintervorbereitung zwei Testspiele. Dem FC Zürich unterlagen die Meiderischer knapp mit 1:2. Von Torku Konyaspor trennte sich die Mannschaft von Trainer Karsten Baumann 1:1.
 

Testspielbilanz:

  • Duisburg – Torku Konyaspor (1. Liga, Türkei) 1:1
  • Duisburg – FC Zürich (1. Liga, Schweiz) 1:2
     
  • 2 Spiele | 1 Unentschieden | 1 Niederlage | 2:3 Tore
     

Testspieltorschützen:

  • Athanasios Tsourakis: 1
  • Michael Gardawski: 1

 

Saisonverlauf des MSV

Nach dem Zwangsabstieg der Blau-Weißen aus der Zweiten Liga (wegen Lizenzproblemen) startete Duisburg mit einem fast gänzlich neuen Kader in die Saison. Dennoch kamen die Zebras gut in die Saison und standen mit elf Punkten nach sechs Spielen auf Platz fünf.

Daraufhin folgte eine Schwächephase mit drei Niederlagen in Serie und dem Fall auf Platz 14. Die Mannschaft fing sich wieder und kassierte in den letzten 13 Spielen lediglich drei Pleiten. Durch sechs Unentschieden verpassten die Zebras jedoch einen besseren Tabellenplatz und bewegen sich seither zwischen Rang acht und elf.
 

Gegnerfakten:

  • In Führung liegend ist der MSV schwer zu knacken, punktete in 9 von 10 Spielen.
  • Die meisten Gegentore kassierte Duisburg in der Schlussviertelstunde (10 von 28).
  • Im Schnitt verfolgen 13.489 Zuschauer die Heimspiele – Ligabestwert!
  • 21.243 Fans waren am 7. Spieltag gegen Dortmund II im MSV-Stadion.
  • Duisburg holte mit 8 die zweitmeisten Remis nach Münster und Kiel (10).
  • In 4 Spielen blieb unser Gegner torlos, davon zwei Mal im eigenen Stadion.
  • Kingsley Onuegbu (zweitbester Liga-Knipser) schoss 39 Prozent der Tore.
  • Erfahrenster Drittliga-Spieler ist Michael Gardawski (83 Einsätze).
  • In 5 Spielen kassierte Duisburg kein Gegentor (2 Mal Zuhause).
  • Gleich 5 Akteuren droht bei der nächsten Verwarnung eine Gelbsperre.
  • Der MSV bekam die meisten Gelben Karten der 3. Liga (59).
  • 8 bzw. 7 Tore erzielte der Tabellen-10. in den letzten 15 Minuten jeder Halbzeit.
  • Mit 13 Toren und 17 Vorlagen zählt das Mittelfeld zu den gefährlichsten der Liga.
     
  • Tore 1. Halbzeit: 16
  • Tore 2. Halbzeit: 12
  • Eingesetzte Spieler: 24
  • Torschützen: 11
     
  • Top-Torschützen:
    Kingsley Onuegbu: 11
    Kevin Wolze: 4
    Patrick Zoundi: 3
    Markus Bollmann: 2
    Pierre De Wit: 2
     
  • Höchster Saison-Sieg: 3:0 gegen Unterhaching
  • Höchste Saison-Niederlage: 0:4 gegen Darmstadt

MSV-Heimbilanz

Duisburg gehört zu den heimschwächsten Mannschaften der Liga (Platz 18 in der Heimtabelle). In seinen bisherigen elf Heimspielen lag der MSV sieben Mal zurück und konnte nur ein Spiel drehen (2:1-Sieg gegen Regensburg). Gegen die Stuttgarter Kickers (1:1) und gegen Burghausen (1:1) holte unser Gegner immerhin noch einen Punkt.

Im eigenen Stadion kassierten die Blau-Weißen mehr Gegentore als auswärts! In zwei Begegnungen blieb Duisburg vor den eigenen Fans ohne Tor. Die höchste Niederlage setzte es gegen Darmstadt (0:4). Die meisten Tore fielen gegen Saarbrücken (3:3).
 

  • Höchster Heimsieg: 3:0 gegen Unterhaching
  • Höchste Heimniederlage: 0:4 gegen Darmstadt

 

Die MSV-Heimspiele im Überblick:

  • 0:1-Niederlage gegen Heidenheim
  • 2:1-Sieg gegen Regensburg
  • 1:1-Unentschieden gegen Chemnitz
  • 1:2-Niederlage gegen Borussia II
  • 0:4-Niederlage gegen Darmstadt
  • 2:0-Sieg gegen Rostock
  • 3:3-Unentschieden gegen Saarbrücken
  • 1:1-Unentschieden gegen Kickers
  • 1:3-Niederlage gegen Halle
  • 3:0-Sieg gegen Unterhaching
  • 1:1-Unentschieden gegen Burghausen

Das Hinspiel

Im August trennten sich die Roten Bullen im zweiten Heimspiel der Saison mit einem 1:1-Unentschieden vom MSV Duisburg.

Obwohl unsere Mannschaft spielerisch dominierte und das Chancenplus auf unserer Seite lag, gerieten wir durch einen Treffer von Kingsley Onuegbu (26.) in Rückstand. Sieben Minuten später hatte Anthony Jung die passende Antwort parat und glich mit einem Freistoßkracher aus 25 Metern aus (33.).

Der zweite Durchgang war durch viele Zweikämpfe, aber keine Tore bestimmt. Die größte Chance zum Siegtreffer hatte Niklas Hoheneder, doch sein Kopfball rauschte um Zentimeter am MSV-Kasten vorbei (77.).


Die Hinspiel-Statistik:

RB Leipzig:
Coltorti – Judt (85. Röttger), Hoheneder, Franke, Jung – Schulz (73. Fandrich), Sebastian, Kaiser – Morys, Frahn (C), Kammlott (60. Poulsen)

MSV Duisburg:
Ratajczak – Kühne, Bajic (C), Bollmann, Dum – Feisthammel, Öztürk (73. Zoundi) – Gardawski, de Wit (90. Aycicek), Wolze – Onuegbu

Schiedsrichter:
Christian Dietz (Kronach)

Tore:
0:1 Onuegbu (26.), 1:1 Jung (33.)

Gelbe Karten:
Judt, Morys, Jung | Öztürk, Bollmann, Bajic, Dum, Wolze

Zuschauer:
13.758 in der Red Bull Arena

23. Spieltag

Der 23. Spieltag wird komplett am Samstag ausgetragen. Wie Yussuf Poulsen diesen Spieltag tippt, könnt ihr unserer Facebook-Seite sehen und natürlich auch eure Tipps abgeben.

RBL-Verfolger Darmstadt (3.) will gegen Unterhaching (8.) den ersten Dreier des Jahres einfahren und hofft auf einen weiteren Ausrutscher der Leipziger Bullen.

Besonders interessant ist das Duell zwischen Rostock (4.) und Osnabrück (6.). Sollte Hansa nach dem 1:4 in der Vorwoche auch das zweite Spiel 2014 vergeigen, würde der Osnabrück punktemäßig gleichziehen.

Erfurt (5.) ist auswärts gefordert und will es in Burghausen (19.) besser lösen als unsere Mannschaft. Spitzenreiter Heidenheim (1.) visiert bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund (13.) das elfte Spiel in Serie ohne Niederlage an.

Saarbrücken (20.) wartet hingen seit über zwei Monaten auf einen Punkt. Im Heimspiel gegen den Stuttgart II (9.) soll die Niederlagen-Serie von drei Spielen beendet werden.

Halle (15.) möchte seinen 3:0-Sieg gegen Wiesbaden bestätigen und sich im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Kiel (18.) weiter von der Abstiegszone entfernen. Chemnitz (17.) muss aufpassen, nicht noch tiefer in den Keller zu geraten, weshalb ein Heimsieg gegen Regensburg (12.) Pflicht ist.

Auch für die Stuttgarter Kickers (16.) und Elversberg (14.) geht es im Tabellenkeller um wichtige Zähler, um die Distanz zu den Abstiegsplätzen zu wahren.

Wiesbaden (7.) ist in Münster (11.) gefordert und würde bei einer weiteren Pleite wohl den Anschluss an den Relegationsplatz verlieren.

 

Samstag, 14.00 Uhr

  • MSV Duisburg (10.) – RB Leipzig (2.)
  • SV Darmstadt (3.) – SpVgg Unterhaching (8.)
  • Hansa Rostock (4.) – VfL Osnabrück (6.)
  • 1. FC Saarbrücken (20.) – VfB Stuttgart II (9.)
  • Stuttgarter Kickers (16.) – SV Elversberg (14.)
  • Hallescher FC (15.) – Holstein Kiel (18.)
  • Preußen Münster (11.) – SV Wehen Wiesbaden (7.)
  • Wacker Burghausen (19.) – Rot Weiß Erfurt (5.)
  • Chemnitzer FC (17.) – Jahn Regensburg (12.)
  • Borussia Dortmund II (13.) – 1. FC Heidenheim (1.)
     

 

Alexander Zorniger und Sebastian Heidinger äußern sich zu allen wichtigen Infos vor dem MSV-Spiel.
Das Hinspiel gegen Duisburg: Die Roten Bullen trennen sich 1:1 vom MSV.
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Zuschauer kamen im Schnitt zu den MSV-Heimspielen.
63 Tage
liegt der letzte Liga-Sieg des MSV zurück.

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