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Die Roten Bullen im 6. Duell mit dem CFC: Der Gegnercheck!

Alle Spiele gegen Chemnitz im Überblick | Saisonverlauf und Gegnerfakten | So lief das Hinspiel | Der 33. Spieltag

„Wir werden voll auf den Dreier gehen. Die Serie meiner Mannschaft ist beeindruckend. Jetzt wollen wir nachlegen, um unsere Position zu halten oder auszubauen“, kündigt Alexander Zorniger vor dem Heimspiel am Samstag (Anstoß: 14.00 Uhr) gegen den Chemnitzer FC (12.) an.

„Das wird aber eine echte Herausfoderung, denn der CFC hat viel Qualität", warnt unser Trainer. Die 'Himmelblauen' machten in den letzten sechs Spieltagen den größten Sprung in der Tabelle, verbesserten sich um sechs Plätze und holten zuletzt 13 von 18 möglichen Punkten.

Duelle gegen Chemnitz


Fünfmal standen sich die Roten Bullen und der Chemnitzer FC bereits gegenüber (drei Liga- und zwei Sachsenpokal-Partien).

Besondere Gänsehaut-Momente waren vor allem die beiden Pokalendspiele! 2011 köpfte uns Ingo Hertzsch mit dem 1:0-Siegtor zum ersten Pokaltitel; 2013 holten sich die Roten Bullen in einem spektakulären Finale vor 16.864 Fans (Sachsenpokal-Rekord) mit einem 4:2-Sieg schließlich Titel Nummer zwei!

Allerdings gelang es unserer Mannschaft noch nie, den CFC in einem Ligaspiel zu schlagen!


Alle Duelle in der Übersicht:

2010/11

  • Regionalliga: RB Leipzig – Chemnitzer FC 1:1
  • Regionalliga: Chemnitzer FC – RB Leipzig 1:0
  • Pokalfinale: RB Leipzig – Chemnitzer FC 1:0

2012/13

  • Pokalfinale: RB Leipzig – Chemnitzer FC 4:2

2013/14

  • 3. Liga: Chemnitzer FC – RB Leipzig 3:1

RBL-Bilanz:

  • 5 Spiele | 2 Siege | 1 Unentschieden | 2 Niederlagen
  • 7:7 Tore

 

Duell-Fakten:

  • Alle 14 Derby-Tore markierten 14 verschiedene Spieler.
  • In den fünf Spielen gingen die Roten Bullen nur einmal in Führung.
  • Die 16.864 Zuschauer im letzten Vergleich sind Sachsenpokal-Rekord.
  • 57 Prozent der RBL-Tore gegen CFC fielen in Halbzeit zwei.
  • In der Red Bull Arena sind wir gegen Chemnitz ungeschlagen.
     

Alle Torschützen gegen Chemnitz und weitere interessante Fakten zum Sachsen-Derby findet ihr am Spieltag in ihr in unserem Stadion-Flugblatt!

 

CFC-Saisonverlauf


Chemnitz galt vor dieser Spielzeit als einer der Aufstiegsfavoriten, wurde dieser Rolle aber nicht gerecht. Die Mannschaft fand nur schleppend in die Saison (zwei Niederlagen, ein Unentschieden) und feierte erst am 4. Spieltag den ersten Dreier (5:3 in Regensburg).

Zwar blieben die Himmelblauen anschließend sechs Partien in Serie unbesiegt, spielten in dieser Phase allerdings auch viermal 1:1-unentschieden. Nach dem 1:0-Erfolg gegen die Stuttgarter Kickers erreichte der CFC am 10. Spieltag mit Rang zehn seine bisher beste Platzierung.

Doch dann setzte es drei Pleiten in Folge und nach dem 0:4 gegen Münster trat Gerd Schädlich nach fünf Jahren als Trainer zurück, Karsten Heine übernahm das Amt. Doch auch Heine konnte die Talfahrt trotz dreier Siege bis zur Winterpause nicht stoppen und Chemnitz rutschte in den Abstiegskampf.

Das änderte sich zunächst auch nach dem Jahreswechsel nicht, als unser Samstag-Gegner drei der ersten vier Spiele mit 0:3 vergeigte, vier Partien ohne eigenes Tor blieb und auf einem direkten Abstiegsplatz landete.

Das 1:1 am 26. Spieltag gegen Darmstadt wirkte wie ein Befreiungsschlag. Seitdem kassierte Chemnitz nur noch eine Niederlage (1:3 in Münster) und arbeitete sich auf Platz zwölf vor.

 

CFC-Bilanz

  • 32 Spiele | 10 Siege | 11 Unentschieden | 11 Niederlagen
  • 35:41 Tore | 41 Punkte
     
  • Tore 1. Halbzeit: 20
  • Tore 2. Halbzeit: 15
     
  • Gegentore 1. Halbzeit: 22
  • Gegentore 2. Halbzeit: 19
     
  • Eingesetzte Spieler: 24
  • Torschützen: 14
  • Spiele ohne Gegentor: 9
     
  • Höchster Sieg: 5:3 in Regensburg
  • Höchste Niederlage: 0:4 gegen Münster
     
  • Beste Saisonplatzierung: 10. Rang (6. & 10. Spieltag)
  • Schlechteste Saisonplatzierung: 19. Rang (1. Spieltag)

 

Top-Torschützen:

  • Anton Fink: 9
  • Ronny Garbuschewski: 7
  • Maik Kegel: 3
  • Benjamin Förster: 3

Gegnerfakten

  • 14 Mal geriet der CFC in Rückstand, drehte nur ein Spiel zum Sieg.
  • Von elf Unentschieden spielte der Tabellenzwölfte neun Mal 1:1.
  • Chemnitz versenkte wie RBL bereits vier Freistöße direkt – Ligabestwert!
  • Mit 17 Toren ist das Mittelfeld torgefährlichster Mannschaftsteil.
  • Anton Fink (9) und Ronny Garbuschewski (7) erzielten 45,7 Prozent der Tore.
  • Fink führt mit 66 Treffern die ewige Torjägerliste der 3. Liga an.
  • Der CFC kassierte die meisten Gelb-Roten Karten der Liga (4).
  • Thomas Birk und Marc Hensel kassierten jeweils schon 10 Verwarnungen.
  • Birk fehlt deshalb am Samstag gesperrt.
  • Erfahrenster Drittliga-Spieler im Kader ist Fabian Stenzel (177 Einsätze).
  • Bei den elf Niederlagen blieb der CFC acht Mal ohne eigenes Tor.
  • Zwei Jokertore stehen bislang für die Himmelblauen in der Statistik.
  • Unser Gegner profitierte von einem Eigentor – fabrizierte aber auch selbst eines.
  • Philipp Pentke entschärfte in seinen 98-Ligaeinsätzen zehn Elfmeter.
  • Chemnitz verursachte schon 5 Strafstöße – alle wurden verwandelt.
  • In zehn Spielen blieb der CFC ohne eigenes Tor.

 

Das Hinspiel


Die Roten Bullen mussten sich in einem rassigen Drittligaspiel vor 8.305 Zuschauern (darunter 2.000 lautstarke Bullen-Fans) dem Chemnitzer FC mit 1:3 geschlagen geben.

Nach einer ereignisarmen Anfangsphase schlug Chemnitz gleich doppelt zu und ging durch Christian Mauersberger (17.) und Ronny Garbuschewski (19.) innerhalb von drei Minuten 2:0 in Führung. Unsere Antwort ließ nicht lange auf sich warten, Denis Thomalla schädelte eine Ecke zum Anschlusstor und 1:2-Pausenstand ein (23.).

Gestaltete sich der erste Spielabschnitt noch ausgeglichen, war Chemnitz nach dem Seitenwechsel klar die bessere Mannschaft, erzielte nach einem Konter in der Schlussphase das dritte Tor durch Tino Semmer und machte den Heimsieg perfekt (86.).

 

Statistik:

RB Leipzig:
Coltorti – Heidinger, Hoheneder, Franke, Jung (22. Sebastian) – Kaiser, Ernst, Kimmich (62. Morys) – Thomalla, Frahn, Kammlott (73. Röttger)

Chemnitzer FC:
Pentke – Stenzel, Cinar, Bankert (C), Birk - Hensel (63. Pusch), Conrad – Garbuschewski, Mauersberger (73. Semmer), Pfeffer (78. Kegel) – Fink

Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)

Tore:
1:0 Mauersberger (17.), 2:0 Garbuschewski (19.), 2:1 Thomalla (23.), 3:1 Semmer (86.)

Gelbe Karten:
Birk, Conrad | Coltorti (2), Hoheneder (5), Kimmich (1)

Zuschauer:
8.305 im Stadion an der Gellertstraße

33. Spieltag


Der 33. Spieltag wird am Freitag mit zwei Partien eröffnet. Zunächst will Duisburg (6.) im Kampf um Platz vier und der damit verbundenen direkten Qualifikation für den DFB-Pokal wichtige Punkte gegen Stuttgart II (16.) einfahren. Unterdessen steht dem Tabellenletzten Saarbrücken (20.) bei den Stuttgarter Kickers (10.) eine schwere Auswärtsaufgabe bevor.

Nach der sportlichen Talfahrt (nur ein Sieg aus den letzten acht Spielen) und der Beurlaubung von Rostocks (7.) Trainergespann Andreas Bergmann und Andreas Reinke am Dienstag liegt der Fokus der Hanseaten darauf, den Negativtrend in Halle (11.) zu beenden.

Unterhaching (18.) wartet unter Neu-Trainer Christian Ziege noch auf den ersten Sieg und muss gegen den direkten Konkurrenten Kiel (15.) im Kampf um den Ligaerhalt unbedingt gewinnen.

Eine schwere Aufgabe steht dem ebenfalls abstiegsbedrohten Elversberg (17.) gegen Osnabrück (5.) bevor. Unser nächster Auswärtsgegner Dortmund II (13.) kann mit einem Sieg bei Burghausen (19.) einen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt machen.

Erfurt (8.) rechnet sich noch Chancen auf Position vier aus, dazu ist ein Dreier gegen Regensburg (14.) Pflicht.

Wir schauen natürlich wieder ganz besonders auf die Spiele von Heidenheim und Darmstadt!

Verfolger Darmstadt (3.) muss bei den heimstarken Preußen aus Münster (9.) ran. Spitzenreiter Heidenheim (1.) spielt in Wiesbaden (4.). Der SVWW ist in Top-Form und holte zehn Punkte aus den letzten vier Spielen.
 

Alle Spiele in der Übersicht:

Freitag, 19.00 Uhr

  • MSV Duisburg (6.) – VfB Stuttgart II (16.)
  • Stuttgarter Kickers (10.) – 1. FC Saarbrücken (20.)


Samstag, 14.00 Uhr

  • RB Leipzig (2.) – Chemnitzer FC (12.)
  • Holstein Kiel (15.) – SpVgg Unterhaching (18.)
  • SV Elversberg (17.) – VfL Osnabrück (5.)
  • Hallescher FC (11.) – Hansa Rostock (7.)
  • Preußen Münster (9.) – SV Darmstadt (3.)
  • Wacker Burghausen (19.) – Borussia Dortmund II (13.)
  • Rot Weiß Erfurt (8.) – Jahn Regensburg (14.)
  • SV Wehen Wiesbaden (4.) – 1. FC Heidenheim (1.)

 

5 Mal
standen sich RB Leipzig und Chemnitz bereits gegenüber.
138 Tore
schoss der CFC in drei Drittliga-Jahren.
131 Gegentore
kassierte unser Gegner in diesem Zeitraum.

Das Sachsenderby in Bildern

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Klasse Kulisse, vier Tore, aber nichts Zählbares für RB Leipzig
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Dank für eure geniale Unterstützung! Danke für eure überragende Leistung im Derby beim CFC!
90 Derbyminuten in Chemnitz, zusammengefasst von "Sport im Osten".

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