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Sonntag: Die Roten Bullen empfangen die Zebras aus Duisburg!

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Zweites Drittliga-Heimspiel für die Roten Bullen! Am Sonntag (18. August; Anstoß: 14.00 Uhr) treffen wir auf den MSV Duisburg, der als Achter nur zwei Plätze und einen Punkt hinter uns rangiert.

Trotz des Abstiegs durch die Lizenzprobleme entwickelte sich in Duisburg eine gewisse Aufbruchstimmung. Über 16.000 Fans kamen im Schnitt zu den ersten drei Heimspielen des MSV (Liga und Pokal).

Wir haben unseren vierten Saisongegner vor dem Spiel etwas genauer analysiert. Die Vergleiche mit den Roten Bullen findet ihr auch rechts in unseren neuen Modulen.
 

Saisonstart:
Auftaktniederlage folgen zwei Dreier

Duisburg startete mit einer knappen 0:1-Niederlage gegen den Ligafavoriten 1. FC Heidenheim in die neue Saison. Anschließend ließ der MSV zwei Erfolge in Burghausen (2:0) und im Heimspiel gegen Regensburg (2:1) folgen.

Im DFB-Pokal verpassten die „Zebras“ nur knapp eine Überraschung und unterlagen den Zweitligisten SC Paderborn mit 2:3.

Kader:
Rundumerneuerung nach Abstieg

Nach dem Zwangsabstieg der Blau-Weißen aus der Zweiten Liga veränderte sich der Kader fast komplett. 20 Spieler verließen Duisburg, 17 neue Akteure wechselten an die Wedau.

Mit Pierre de Wit (Foto, u.a. 42 Bundesligaspiele) konnte der MSV nach den ersten beiden Ligaspielen einen spielstarken Neuzugang gewinnen. Unter der Woche verpflichtete Duisburg zudem Erdogan Yesilyurt von Arminia Bielefeld.

Trainer unseres nächsten Gegners ist Karsten Baumann. Der 43-Jährige betreute zuvor Erzgebirge Aue, den VfL Osnabrück und Rot-Weiß Erfurt.
 

Aktuelle Personalien:

Kapitän Branimir Bajic ist nach seiner Rot-Sperre wieder spielberechtigt. Patrick Zoundi plagt sich mit Leistenbeschwerden, für Jens Wissing kommt nach seinem Knochenödem ein Einsatz wohl noch zu früh.
 

Offensive:
Vier Tore, drei Torschützen

In den beiden letzten Partien traf der MSV – wie auch die Roten Bullen – jeweils zweimal, hat in Summe aber einen Treffer (4) weniger erzielt als wir.

In der Offensive sorgt Kingsley Onuegbu für ständige Unruhe. Der robuste Stürmer schoss die Hälfte der Duisburger Tore. Unterstützt wird der Nigerianer im Angriff von Pierre de Wit im zentralen offensiven Mittelfeld sowie Michael Gardawski und Patrick Zoundi (angeschlagen) auf den Außenbahnen.

MSV-Torschützen:

  • Kingsley Onuegbu: 2
  • Markus Bollmann: 1
  • Athanasios Tsourakis: 1


Art der MSV-Tore:

  • mit rechts: 1
  • mit links: 2
  • Kopfballtore: 1


Defensive:
Zwei Gegentore, einmal zu null

Duisburg kassierte bisher zwei Gegentreffer und hielt einmal die Null. Die Abwehrkette bilden in der Regel der erfahrene Sascha Dum (u.a. 65 Bundesliga-Spiele) und Phil Ofosu-Ayeh auf den Außenbahnen sowie Markus Bollmann und Matthias Kühne in der Innenverteidigung.

Bajic (33 Jahre, 1,86 Meter) hat seine Drei-Spiele-Sperre nach einer Roten Karte aus dem letzten Spiel der Vorsaison abgebrummt und dürfte Kühne ersetzen.

Die großgewachsenen Bollmann (1,90 Meter) und Bajic (1,86 Meter) rücken bei Standards mit auf – Bollmann erzielte z.B. nach einer Ecke per Kopf das 1:0 in Burghausen.

Geschichte:
Erfolge und Rekorde

Duisburg ist zum ersten Mal seit 1989 wieder drittklassig. Insgesamt spielten die „Zebras“ 28 Jahre in der 1. Bundesliga (948 Spiele) und 19 Saisons (682 Spiele) in Liga 2.

Die größten Erfolge des Meiderischer SC waren – neben den zahlreichen Aufstiegen – die Teilnahmen am DFB-Pokalfinale (1966, 1975, 1998 und 2011) sowie das Erreichen des UEFA-Cups (1976 / 2. Runde; 1979 / Halbfinale) und Cups der Pokalsieger (1999, 1. Runde).

Die meisten Liga-Spiele:

  • Michael Bella – 405

Die meisten Liga-Tore:

  • Ronald Worm – 71

Die meisten Länderspiele:

  • Bernard Dietz – 53

Die meisten Drittliga-Spiele:

  • Michael Gardawski – 69

Die meisten Drittliga-Tore:

  • Kingsley Onuegbu – 19
     

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