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Heimspiel-Hattrick für die Roten Bullen! Hochverdienter 3:1-Sieg gegen Stuttgart II

Dritter Heimsieg in Folge für RB Leipzig | Daniel Frahn (1.), Matthias Morys (25.) und Bastian Schulz (90.+1) erfolgreich | 9.869 Fans in der Red Bull Arena

Richtige Reaktion der Roten Bullen! Nach dem dürftigen Auftritt in Elversberg zündete unsere Mannschaft gegen den VfB Stuttgart wieder ein Offensivfeuerwerk und besiegte die Schwaben verdient mit 3:1.

Die 9.869 Fans in der Red Bull Aren sahen überlegene Leipziger Bullen, die einen Raketenstart hinlegten und schon nach neun Sekunden durch Daniel Frahn in Führung gingen (1.). Unser Spielführer traf wenig später zudem nur den Querbalken (9.). Eine der vielen weiteren hochkarätigen Chancen nutzte Matthias Morys in der 25. Minute zum 2:0.

Auch nach dem Seitenwechsel war die RBL-Elf spielbestimmend und ließ den VfB nie zur Entfaltung kommen – nur die vielen ausgelassenen Möglichkeiten verhinderten eine frühere Entscheidung. So kam Stuttgart in der 86. Minute wie aus dem Nichts zum 1:2-Anschlusstor durch Marco Grüttner. Aber auch darauf wusste unser Team die richtige Antwort und Bastian Schulz markierte in der Nachspielzeit den 3:1-Endstand (90.+1).

Stimmen zum Spiel im Audioplayer

3:1-Heimsieg gegen Stuttgart II

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Die besten Bilder vom dritten Heimsieg in Serie!
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Vier Änderungen im 4-3-3-System | Blitz-Start mit Rekord-Tor

Wie erwartet änderte Alexander Zorniger einige Positionen im 4-3-3-System. Sebastian Heidinger lief als rechter Außenverteidiger auf, Henrik Ernst übernahm die zentrale Mittelfeldposition, Matthias Morys und Yussuf Poulsen rückten neben Daniel Frahn in die Sturmspitze.

Diese offensive Ausrichtung setzte unsere Mannschaft mit einem irren Blitztor perfekt um! Direkt nach dem Anstoß verlängerte Niklas Hoheneder einem langen Pass von Dominik Kaiser auf Matthias Morys. Der Stürmer servierte den Ball butterweich in die Strafraummitte, wo Daniel Frahn die Kugel per Kopf über die Linie drückte (1.)!

Das 1:0 nach nur neun Sekunden war das schnellste RBL-Tor und der bisher schnellste Treffer in der Dritten Liga überhaupt (zuvor 17 Sekunden).

RBL-Dauerdruck | Lattenknaller von Frahn

Die Roten Bullen traten weiter extrem bissig auf und erstickten die Stuttgarter Angriffsbemühungen schon im Ansatz. Die nächste Riesen-Chance hatte erneut unser Kapitän. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kombinierten wir uns über Röttger und Kaiser genial durch die VfB-Abwehr, Frahn zog ab, der Stuttgarter Torwart lenkte den Ball noch mit dem Fuß noch an die Latte (9.).

Positiv: Auch bei Eckbällen war unsere Defensive sehr aufmerksam und klärte alle ruhenden Bälle. Im Angriff brachte RBL die Ordnung des Gegners immer wieder mit schnellen Pässen in die Tiefe durcheinander. Poulsens Anspiel auf Frahn angelte sich gerade noch VfB-Torwart Odisseas Vlachodimos (21.).

Morys schiebt zum 2:0 ein | Bullen-Defensive steht stabil

In der 25. Minute klingelte es dann aber zum zweiten Mal im Stuttgarter Kasten: Der starke Ernst holte einen Freistoß heraus, Kaiser reagierte gedankenschnell und setzte Morys in Szene, der den Ball durch die Beine von Vlachodimos zum 2:0 einschob (25.)! Erstes Saisontor für den agilen Angreifer!

Die wenigen Angriffe der Stuttgarter unterbanden die Leipziger Bullen meist rigoros und überlegt, dennoch sah man immer wieder die gute spielerische Veranlagung des VfB aufblitzen. Echte Möglichkeiten spielten sich die Gäste jedoch nicht heraus. Die Torchancen hatte weiter unsere Elf: Tim Sebastian köpfte vorbei (27.), Poulsen wurde nach starkem Ernst-Anspiel noch gestoppt (33.) und Morys donnerte einen 30-Meter-Schuss über das Tor (44.).

Leipzig auch nach dem Wechsel dominant und spielstark

Unser Trainer hatte in der Pause keinen Grund zu wechseln. Stuttgart kam indes mit zwei neuen Spielern zurück aufs Feld. Das änderte nichts an der Dominanz von RB Leipzig.

Die ersten Gelegenheiten im zweiten Spielabschnitt resultierten aus zwei Freistößen (Jung, 48.; Kaiser, 50.) die keinen Abnehmer fanden. In der 57. Minuten schoss Jung einen ruhenden Ball zudem aus 20 Metern knapp drüber.

Das Tempo blieb hoch und die Bullen-Elf drängte nun auf das dritte Tor. Poulsen war nach einem guten Pass in die Gasse auf rechts frei durch, suchte aber nicht den Abschluss, sondern legte auf Kaiser ab. Dessen Schuss aus 15 Metern klärte der Gäste-Torwart stark zur Ecke (58.). Sieben Minuten darauf wurde Morys im Strafraum in die Zange genommen, der mögliche Elfmeterpfiff blieb aber aus (65.).

VfB gelingt Anschlusstor | Schulz entscheidet Spiel mit 3:1

Ernst prüfte anschließend Vlachodimos mit einem 22-Meter-Kracher – wieder war der Stuttgarter Schlussmann zur Stelle (67.). Kurz zuvor hatte Alexander Zorniger mit Bastian Schulz für Röttger einen frischen Mittelfeldspieler gebracht (63.). Schulz war sofort im Spiel und bereitete den nächsten Hochkaräter mit einem genialen Zuspiel in die Schnittstelle der VfB-Viererkette vor. Morys versuchte es mit einem Lupfer, den Vlachodimos zur Ecke parierte (72.).

Auch Kaisers Schuss (76.) und ein Frahn-Kopfball (78.) schlugen nicht im Kasten der Schwaben ein. Unser sechsfacher Saisontorschütze wurde in der Folge noch zweimal sehenswert freigespielt, Stuttgart konnte aber beide Aktionen gerade noch bereinigen (82., 85.).

Die Gäste waren bis dahin nie gefährlich vor unserem Tor aufgetaucht, schafften mit der ersten richtigen Chance im Spiel aber plötzlich den Anschlusstreffer. Eine Rechtsflanke von Gümüs versenkte VfB-Torjäger Marco Grüttner mit einem präzisen Kopfball (86.).

Unsere Fans trieben die Mannschaft nun noch einmal mit vollem Einsatz an und unsere Jungs sorgten in der ersten Minute der Verlängerung für die endgültige Entscheidung. Nach einem Doppelpass zwischen Frahn und Schulz setzte dieser mit einem flachen Schuss und seinem dritten Saisontreffer den Schlusspunkt zum 3:1.

Fazit:

Es war ein starker und konzentrierter Auftritt der Roten Bullen mit einem völlig verdienten 3:1-Sieg gegen eine junge Stuttgarter Mannschaft, die nie wirklich Zugriff auf das Spiel bekam.

In der Abwehr standen wir solide und agierten abgeklärt, im Angriffsspiel lief der Ball über weite Strecken der Partie schnell und sehenswert. Einziges Manko ist sicher die etwas inkonsequente Chancenverwertung, dennoch gelangen RB Leipzig drei gut herausgespielte Tore.

Damit rücken wir auf Platz vier vor und fahren nach dem Heimspiel-Hattrick (drei Heimsiege in Serie) mit breiter Brust zum Auswärtsspiel nach Osnabrück am kommenden Freitag (20. September; Anstoß: 19.00 Uhr).

Statistik

RB Leipzig:
Coltorti – Heidinger, Hoheneder, Sebastian, Jung – Röttger (63. Schulz), Ernst, Kaiser – Morys (75. Kammlott), Frahn (C), Poulsen (89. Müller)

VfB Stuttgart II:
Vlachodimos – Lang (70. Breier), Röcker, Geyer, Leibold – Riemann, Kiefer (46. Gümüs), Rathgeb, Janzer (46. Berko) – Grüttner, Wanitzek

Schiedsrichter:

Karl Valentin (Taufkirchen)

Tore:
1:0 Frahn (1.), 2:0 Morys (25.), 2:1 Grüttner (86.), 3:1 Schulz (90.+1)

Gelbe Karten:
Röttger (2), Hoheneder (3), Sebastian (1), Ernst (1) | Lang (1)

Zuschauer:
9.869 in der Red Bull Arena

 

Die besten Szenen und alle Tore vom 3:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart II.
Daniel Frahn, Matthias Morys und Sebastian Heidinger bei Tim Thoelke im Interview.
Die Kurzanalyse beider Trainer zum dritten RBL-Heimsieg.
Der Beitrag von Sport im Osten zum dritten Heimsieg der Roten Bullen gegen den VfB Stuttgart II

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