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Teurer 2:0-Derby-Dreier in Erfurt! 3 Punkte & 3 Verluste

Kaiser (32.) und Frahn (72.) schießen RBL vor 11.240 Fans zum 1. Sieg 2014 | Ernst und Domaschke verletzt, Willers kassiert Rot

Nach zwei Niederlagen in Folge zeigten die Roten Bullen die richtige Reaktion und angelten sich beim direkten Verfolger Rot-Weiß Erfurt mit einem 2:0-Sieg durch Tore von Dominik Kaiser (32.) und Daniel Frahn (72., Foulelfmeter) einen immens wichtigen Dreier.

Angepeitscht von über 1.500 mitgereisten RBL-Fans schlug unsere Mannschaft in einer Halbzeit mit wenig Torchancen gleich mit der ersten Möglichkeit eiskalt zu. Nachdem Kaiser zunächst an RWE-Torhüter Philipp Klewin scheiterte, versenkte er die Kugel artistisch im Nachsetzen (32.).

Im zweiten Durchgang riskierte Erfurt mehr, was den Leipziger Bullen zusätzliche Räume ermöglichte. Erneut war es Kaiser, der schlitzohrig einen Ball eroberte und im Strafraum nur per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter hämmerte Bullen-Kapitän Frahn humorlos zum 2:0 ins rechte obere Eck (72.).

Diesen Rückstand konnte Erfurt nicht mehr aufholen. Wir spielten die Führung überlegt herunter und festigten mit dem 13. Saisonsieg Platz zwei.

Allerdings mussten wir diesen Erfolg teuer bezahlen:

  • Henrik Ernst erlitt bei einem Zweikampf einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Seitenbandanriss. Unser Mittelfeldbulle wird in den nächsten Tagen operiert und fällt den Rest der Saison aus.
  • Torhüter Erik Domaschke zog sich nach einer Abwehraktion eine starke Mittelfußprellung zu.
  • Tobias Willers sah nach einem Handspiel die Rote Karte (89.) und wird mindestens ein Spiel gesperrt fehlen.
     

Gute Besserung,  Euch beiden!

 

Unveränderte Startelf | Verhaltene Anfangsminuten

Unser Trainer Alexander Zorniger ließ gegen Erfurt wie erwartet dieselbe Startelf wie in Duisburg ran. Zudem setzte er wieder auf ein 4-3-1-2-System!

Beide Mannschaften setzen in ihrem Spiel zunächst auf Sicherheit. Dennoch hatten die Roten Bullen die Partie im Griff, standen besonders in der Defensive kompakt und bereiteten dem Gegner Probleme im Spielaufbau. Der lauerte immer wieder auf Konter und versuchte schnell in die Spitze zu spielen.

Die erste Gelegenheit der Begegnung hatte Rot-Weiß nach sieben Minuten. RWE-Kapitän Nils Pfingsten-Reddig zog unbedrängt vor dem Strafraum ab, der Schuss strich knapp rechts neben den Pfosten (7.).

In der Folge rieben sich beide Mannschaften im Mittelfeld auf. Durch viele Zweikämpfe kam wenig Spielfluss zustande. Einen Freistoß flankte Kaiser ins Aus (11.), Sebastian Heidingers Schuss aus der zweiten Reihe ging über das Tor (23.).

Sechs Minuten zuvor schaltete Erfurt nach einem RBL-Ballverlust blitzschnell um und Mijo Tunjic war frei durch. Aber Erik Domaschke war auf dem Posten und schlug den Ball vor dem Erfurter Stürmer weg (17.).

Ernst verletzt | Kaiser trifft akrobatisch

Wie schon in der Vorwoche lief offensiv viel über unsere rechte Seite. Doch trotz der punktuellen Tempoverschärfungen kam der letzte entscheidende Pass zunächst nicht an.

Dann der erste Verletzungs-Schock: Henrik Ernst musste nach einem Zweikampf an der Außenlinie verletzt ausgewechselt werden (31.). Für ihn kam Tim Sebastian.

Unsere Mannschaft blieb dennoch konzentriert und erarbeitete sich die erste dicke Chance. Teigl setzte Kaiser in Szene, der scheiterte zunächst mit seiner Direktannahme an RWE-Torhüter Philipp Klewin. Den Abpraller versenkte unser Mittelfeldstratege akrobatisch und gedankenschnell im Fallen mit dem Außenriss zum 1:0 (32.). Zum ersten Mal 2014 lagen wir nun in Führung!

Die Gastgeber versuchten noch vor der Halbzeitpause auszugleichen, kamen aber nicht mehr gefährlich vor unser Tor. Somit ging es mit einer verdienten Führung in die Kabinen.

Keine Wechsel | Zweiter Durchgang startet furios

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Durchgang. Und der begann furios. Yussuf Poulsen nahm den Ball gekonnt mit dem Kopf an, steckte auf Frahn durch, der den Ball um eine Fußspitze verfehlte (46.). Im Gegenzug hatte Tunjic die zweite Top-Möglichkeit für Erfurt, knallte den Ball aus dem Stand rechts vorbei (48.).

Die Partie hatte nun an Fahrt aufgenommen und auch unser Elf kam zur nächsten guten Torraumszene. Nach einem Freistoß, den Erfurt nicht klären konnte, legte Poulsen aus der Drehung auf Kaiser ab. Unser nun siebenfacher Saisontorschütze zimmerte das Leder per Direktannahme aufs Tor, Klewin klärte mit einer Glanzparade zur Ecke (50.). Kurz darauf scheiterte auch Poulsen nach einem Konter am Torwart der Erfurter (60.).

Domaschke muss runter | Frahn-Fackel zum 2:0

Erfurt investierte von Minute von Minute mehr in die Offensive, was den Roten Bullen Platz zum Kontern ermöglichte.

Doch zunächst mussten wir wieder verletzungsbedingt wechseln: Erik Domaschke blieb nach einer Ecke am Boden liegen und musste vom Feld (70.). Für ihn kam Benjamin Bellot in die Partie und feierte sein Drittliga-Debüt. Auch diese bittere Nachricht brachte RB Leipzig nicht aus dem Konzept.

Der bärenstarke Kaiser knöpfte Stefan Kleineheismann im Spielaufbau schlitzohrig den Ball ab und zog in den Sechzehner. Dort brachte der Erfurter Abwehrspieler unsere Nummer 24 zu Fall und Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zeigte zurecht auf den Punkt. Daniel Frahn schnappte sich die Kugel und schweißte den Ball mit einem Hammer-Elfmeter im rechten oberen Torwinkel zum 2:0 und seinem zehnten Saisontreffer ein (72.).

Zur Sicherung der Defensive brachte unser Trainer nun auch Niklas Hoheneder für Yussuf Poulsen in Spiel (80.). Wir spielten die letzten Minuten clever herunter, ließen den Ball laufen und strahlte weiter Torgefahr aus.

Kurz vor dem Abpfiff folgte der dritte Schock: Tobias Willers fiel unglücklich und ungewollt in einen Erfurter Steilpass und berührte den Ball mit der Hand. Die Schiedsrichterin wertete diese Aktion als Verhinderung einer klaren Torchance und zeigte Willers die Rote Karte (89.). Doch auch in Unterzahl ließen die Roten Bullen nichts mehr zu und brachten den verdienten Sieg über die Nachspielzeit.

Fazit:

Diesen Sieg haben wir alle gebraucht!!! Endlich landeten die ersten Punkte des Jahres auf unserem Konto und das aufgrund der besseren Chancen und der überragenden Moral nach den Verletzungen auch verdient.

Die Roten Bullen traten gegen einen starken Gegner vor allem in der Chancenverwertung extrem verbessert auf, ließen nach drei Spielern mal wieder kein Gegentor zu und setzten ihren Aufwärtstrend aus dem Duisburg-Spiel fort.

Unser besonderer Dank gilt den mitgereisten RBL-Fans für die fantastische Unterstützung! Wahnsinn!

Durch den Sieg wächst der Vorsprung auf Darmstadt auf drei Punkte an. Am Sonntag (16. Februar, Anstoß: 14.00 Uhr) wollen wir nun Zuhause nachlegen, wenn der Tabellenfünfte SV Wehen Wiesbaden in die Red Bull Arena kommt.

Statistik 

RB Leipzig:
Domaschke (70. Bellot) – Teigl, Willers, Franke, Heidinger – Kimmich, Ernst (31. Sebastian), Demme – Kaiser – Poulsen (80. Hoheneder), Frahn (C)

Rot-Weiß Erfurt:
Klewin – Odak, Laurito, Kleinheisemann, Czichos – Drazan (78. Breustedt), Pfingsten-Rettig (C) (66. Baumgarten), Engelhardt, Strangl – Tunjic, Nietfeld (46. Göbel)

Tore:
0:1 Kaiser (32.), 0:2 Frahn (72., Foulelfmeter)

Gelbe Karten:

Pfingsten-Reddig, Strangl, Odak | Poulsen (3), Frahn (6)

Rote Karte:
Willers (89., absichtliches Handspiel)

Schiedsrichter:
Bibiana Steinhaus (Hannover)

Zuschauer:
11.240 im Steigerwaldstadion

Alle Tore und alle Höhepunkte vom 2:0-Sieg der Roten Bullen in Erfurt im MDR-Bericht.

24. Spieltag: Derby-Sieg in Erfurt!

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24. Spieltag: Derby-Sieg in Erfurt!
Impressionen vom 2:0-Auswärtserfolg bei Rot-Weiß Erfurt.
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Impressionen vom 2:0-Auswärtserfolg bei Rot-Weiß Erfurt.
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