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Top-Chancen, keine Punkte! 1:2-Niederlage in Duisburg!

MSV führt zur Pause durch Aycicek (30.) | Frahn gleicht in der 57. Minute aus | Onuegbu trifft zum MSV-Sieg (90.+2)

Zweites Spiel nach der Winterpause, zum zweiten Mal keine Punkte für die Roten Bullen! Durch ein unnötiges Gegentor in der Nachspielzeit unterlagen wir dem MSV Duisburg vor 11.012 Zuschauern (darunter 300 RBL-Fans) mit 1:2.

Dabei kam unsere Mannschaft ordentlich in die Partie und hatte in der 24. Minute die Riesen-Chance zur Führung, als Daniel Frahn nur den Pfosten traf. Sechs Minuten darauf profitierte der MSV von einem dicken Patzer in der RBL-Abwehr, den Deniz Aycicek zum 1:0-Pausenstand nutzte (30.).

Nach dem Seitenwechsel drehten die Leipziger Bullen offensiv auf und erspielten sich eine Vielzahl an hochkarätigen Möglichkeiten. Frahn nutzte eine davon zum verdienten Ausgleich (57.). Anschließend drängten wir auf das Siegtor, doch das gelang Duisburg aus dem Nichts in der Nachspielzeit, als Kingsley Onuegbu nach einem Freistoß völlig frei stand und zum 1:2 aus unserer Sicht einschob.

23. Spieltag: Die Roten Bullen zu Gast in Duisburg!

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23. Spieltag: Die Roten Bullen zu Gast in Duisburg!
Die unglückliche 1:2-Niederlage beim MSV Duisburg in Bildern.
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23. Spieltag: Die Roten Bullen zu Gast in Duisburg!
Die unglückliche 1:2-Niederlage beim MSV Duisburg in Bildern.
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Die unglückliche 1:2-Niederlage beim MSV Duisburg in Bildern.

4-3-1-2-System | Intensiver Spielbeginn

Es gab sowohl taktisch als auch personell einige Veränderungen in der Startelf. Wir begannen in einer 4-3-1-2-Formation mit Dominik Kaiser hinter der Doppelspitze Yussuf Poulsen und Daniel Frahn. Neben unserem Kapitän rotierten auch Tobias Willers (für Niklas Hoheneder) und Joshua Kimmich (für Matthias Morys) in die Mannschaft.

Der Begegnung fehlte in Halbzeit eins zwar etwas das spielerische Element, doch es war sofort viel Feuer und Tempo in der Partie. Schon nach zwei Minuten steckte Kaiser den Ball auf Teigl durch, unser Außenverteidiger verzog aus spitzem Winkel (2.). Duisburg versuchte sein Offensivspiel immer wieder über den robusten Kingsley Onuegbu aufzuziehen –  doch die RBL-Abwehr stellte den Mittelstürmer gut zu.

Unsere Angriffe liefen vor allem über die rechte Seite mit einem offensiv sehr agilen Teigl. Er bereitete auch die nächste Chance vor, als Frahn und Poulsen seine Eingabe knapp verpassten (13.). Duisburg kam in der 16. Minute zum ersten Torabschluss, Pierre de Wits Kopfball segelte aber vier Meter über das Tor. Auch die nächste Gelegenheit hatte de Wit, diesmal mit einem 22-Meter-Schuss, der wieder deutlich drüber ging (20.).

Frahn köpft an den Pfosten | MSV trifft nach Patzer

In der 24. Minute bebte dann das MSV-Gestänge und auch unser Nervenkostüm. Kaisers Ecke verlängerte Demme per Kopf, Frahn hechtete in den Ball, köpfte jedoch nur an den Pfosten – was für eine Möglichkeit!

Und was machte der MSV? Er ging in Führung! Einen langen Ball machte Onuegbu gekonnt fest. Willers und Fabian Franke konnten die Schüsse von Onuegbu und Patrick Zoundi noch blocken, sodass der Ball bei Joshua Kimmich landete. Doch ‚Jo‘ schlug das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone, versuchte zu dribbeln und verlor die Kugel an Deniz Aycicek, der sich bedankte und ins kurze Eck zum 1:0 einschob (30.).

Nach dem Gegentor geriet der Spielfluss bei unserer Elf etwas ins Stocken und bis auf Schüsse von Heidinger (33.) und Kimmich (43.) sowie ein Laufduell von Poulsen, dem vorm Schuss der Ball versprang (44.), tauchten wir vor der Pause nicht mehr gefährlich im Zebra-Strafraum auf.

Dauerdruck wird belohnt | Weitere Top-Chancen

Beide Trainer wechselten in der Halbzeit nicht und die ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten den Zebras. Anschließend erhöhte unsere Mannschaft endlich wieder die Schlagzahl und wurde immer stärker.

Kaiser probierte es aus der Distanz, der Aufsetzer tropfte neben das Tor (52.). Duisburg schwamm nun immer mehr und machte einige Fehler. So auch vor der nächsten hundertprozentigen Frahn-Chance, als unser Stürmer völlig frei vor Michael Ratajczak auftauchte, ihn tunneln wollte, der MSV-Torwart aber parierte (53.).

Vier Minuten darauf ließ Frahn dann doch seinen Torjägerinstinkt blitzen und traf zum hochverdienten Ausgleich! Kaisers Pass spitzelte Demme im Liegen durch die Gasse zu unserem Kapitän. Ein Blick, ein Schuss und die Kugel schlug im langen Eck zu seinem neunten Saisontor ein (57.).

RBL verpasst das 2:1 | MSV schlägt spät zu

Wir blieben weiter dran und drängten permanent in den MSV-Strafraum. Frahns weite Flanke köpfte Teigl zu Kaiser, dessen Schuss landete auf dem Tornetz – Ratajczak wäre machtlos gewesen (65.). Wenig später nahm Heidinger Maß, sein 30-Meter-Pfund rauschte nur einen Meter links vorbei (68.). Poulsens perfektes Anspiel von rechts verpasste wiederum Frahn nur um eine Fußspitze (69.) und in der 71. Minute jagte der Stürmer ein Poulsen-Anspiel aus guter Position vorbei. Eine dieser Chancen hätte sitzen müssen. Hätte…!

Von den Gastgebern war offensiv kaum noch etwas zu sehen. RBL zog weiter, Poulsen tankte sich rechts durch und wurde erst im letzten Moment gestoppt (76.). Unser Trainer brachte mit Matthias Morys (84., für Kimmich) einen weiteren Angreifer, der gleich zwei gute Szenen hatte (86., 87.), sich aber jeweils für ein Anspiel anstatt für den Abschluss entschied. Als sich beide Seiten scheinbar schon mit dem Remis abgefunden hatten, bekam der MSV noch einen Freistoß an der Außenlinie zugesprochen. Der Ball segelte in den Strafraum, wir bekamen die Kugel nicht weg, Onuegbu stand am Fünfmeterraum völlig frei und musste nur noch einschieben (90.+2).

Zwar hatte Willers mit der letzten Aktion des Spiels noch eine Gelegenheit, doch Duisburg blockte Tobis Schuss kurz vor der Linie ab und rettete so den Sieg (90.+3).

Fazit:

Unsere Mannschaft steigerte sich im Vergleich zum Burghausen-Spiel und rief vor allem in Halbzeit über weite Strecken ihr Potenzial ab.

In der Nachspielzeit zu verlieren, ist extrem unglücklich, zumal wir dem Siegtor viel näher waren als die Gastgeber. Zu diesem Spiel greift erneut die bekannte Fußballerweisheit: Wenn man vorn nicht trifft, wird dies hinten bestraft….!

Nichtsdestotrotz halten wir Rang zwei, auch wenn Darmstadt bis auf einen Zähler herangerückt ist. Zu Platz vier sind es noch vier Punkte Vorsprung. Am kommenden Samstag beim Derby in Erfurt (08. Februar, Anstoß: 14.00 Uhr) müssen wir uns weiter steigern. Und davon sind wir absolut überzeugt!
 

Statistik

RB Leipzig:
Domaschke – Teigl (90. Palacios), Willers, Franke, Heidinger – Kimmich (84. Morys), Ernst, Demme – Kaiser – Poulsen, Frahn (C)

MSV Duisburg:
Ratajczak – Kühne, Bajic (C), Bollmann, Feisthammel – Aycicek (90.+2 Yesilyurt), Ledgerwood (68. Stolze), Öztürk, De Wit – Zoundi (64. Wegkamp) – Onuegbu

Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)

Tore:
1:0 Aycicek (30.), 1:1 Frahn (57.), 2:1 Onuegbu (90.+2)

Gelbe Karten:
Öztürk, Aycicek | Franke (2), Willers (3), Teigl (1), Demme (1)

Zuschauer:
11.012 in der Schauinsland-Reisen-Arena

Die besten Szenen vom 1:2 in Duisburg - zusammengefasst im MDR-"Sport-im-Osten"-Beitrag.

Das Ergebnis ist brutal, denn die Mannschaft hat ein anderes Gesicht gezeigt als in der Vorwoche.

Dominik Kaiser

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