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Unnötige 2:3-Niederlage in Osnabrück! RB Leipzig verspielt Doppel-Führung!

Heidinger (13.) und Poulsen (32.) schießen die Roten Bullen in packender Partie zweimal nach vorn | Osnabrück dreht das Spiel in Halbzeit zwei

Wieder keine Punkte in der Fremde für die Roten Bullen! Unsere Mannschaft unterlag in einem hochintensiven, packenden und engen Drittliga-Spiel dem VfL Osnabrück mit 2:3 (2:1) – und das trotz einer zweimaligen Führung, die wir unnötig aus der Hand gaben.

Sebastian Heidinger sorgte in der 13. Minute für das 1:0, doch Osnabrück antwortete wenig später mit dem Ausgleich durch ein Eigentor von Anthony Jung (20.). Yussuf Poulsen traf aber noch vor der Pause vor 8.876 Zuschauern (darunter circa 200 RBL-Fans) zur erneuten und verdienten Führung (32.).

In Halbzeit zwei war RB Leipzig nur zehn Minuten gut im Spiel, dann übernahmen die Niedersachsen das Kommando, glichen zunächst durch Grimaldi aus (54.) und packten neun Minuten vor dem Abpfiff sogar noch das 3:2-Siegtor durch Roman Prokoph drauf (81.).
 
Damit kassieren wir die dritte Auswärtsniederlage am Stück – erneut knapp, erneut bitter und erneut müssen wir diese nun im kommenden Heimspiel wieder korrigieren.

Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.

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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
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Das Hinspiel beim VfL Osnabrück.
Die besten Szenen vom 2:3-Offensivspektakel in Osnabrück.
Keine Veränderungen in der Startelf | Spiel nimmt sofort Fahrt auf

Unser Trainer vertraute derselben Startelf, die beim 3:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart II anfing. Auch die Ersatzbank war identisch besetzt. Die Mannschaften beschäftigten sich nur sieben Minuten mit dem gegenseitigen Abtasten, dann nahm die Partie an Fahrt auf.

Die erste Top-Chance hatte Daniel Nagy für die Gastgeber. Alle rechneten bei seinem Freistoß mit einer Eingabe, doch der Mittelfeldspieler zog den Ball direkt aufs Tor, Coltorti reagierte stark und fingerte den Ball aus dem Winkel (7.).

Im Gegenzug hatte Matthias Morys die Führung für die Roten Bullen auf dem Fuß. Nach einem Pass in die Tiefe tauchte er völlig frei vor VfL-Torwart Daniel Fernandes auf, schoss jedoch links am Tor vorbei - eine Riesen-Chance (9.)! Die intensive Partie war von vielen Zweikämpfen geprägt, die wiederum zu zahlreichen Freistößen führten. Ein ruhender Ball leitete dann auch unsere Führung ein...!

1:0-Führung durch Heidinger  | VfL-Antwort mit Kuller-Eigentor

Sebastian Heidingers Freistoß aus 30 Metern blockte Osnabrück ab. Heidinger kam wieder an die Kugel, spielte einen herrlichen Doppelpass mit Henrik Ernst und versenkte den Ball flach mit links im langen Eck – 1:0 für Leipzig und Saisontor Nummer eins für unseren Mittelfeldspieler.

Aber die Führung hielt nur sieben Minuten. Unsere Defensive bekam das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone und Niklas Hoheneders Klärungsversuch fälschte Anthony Jung so unglücklich ab, dass die Kugel über die Linie trudelte (20.).

Es blieb ein Duell auf Augenhöhe mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für unsere Elf köpfte Tim Sebastian knapp vorbei (22.), David Pisot setzte ebenfalls ein Kopfball drüber (25.), Coltorti entschärfte wenig später einen Hohnstedt-Knaller aus 23 Metern (26.). Unsere Nummer eins war es wenig später auch, die die VfL-Führung verhinderte. Ein Anspiel, das stark nach Abseitsstellung roch, nahm Grimaldi auf, scheiterte aber an Coltorti, der überragend parierte (27.). Den zweiten Versuch hob Andreas Spann vorbei.

Poulsen bringt RBL erneut nach vorn

Anschließend waren wieder die Roten Bullen dran. Timo Röttger bediente Yussuf Poulsen. Unser dänischer Stürmer scheiterte zunächst an Fernandes und setzte auch den Nachschuss vorbei (31.). 60 Sekunden später machte er es aber besser! Jung steckte den Ball nach Röttgers Pass genial durch die Abwehr und diesmal versenkte Poulsen mit seinem dritten Saisontor präzise zum 2:1 (32.).

Beide Teams agierten weiter mit offenem Visier. Die Osnabrücker Angreifer verpassten eine flache Flanke knapp (34.) auch Grimaldis Kopfball ging drüber (36.). Die letzte Chance in Halbzeit eins hatte Frahn mit einem 16-Meter-Schuss, der nur um Zentimeter vorbei rauschte (43.).

Gastgeber drehen auf und gleichen aus

Wir kamen ohne Wechsel und zunächst auch sehr bissig aus der Kabine zurück. Henrik Ernst setzte mit einem 30-Meter-Hammer das erste Ausrufezeichen im zweiten Spielabschnitt (48.). Auch die nächste Gelegenheit gehörte RB Leipzig, Röttger schlenzte einen Freistoß aus 20 Metern aufs Tornetz (52.). 

In der nächsten Aktion setzte sich Morys auf der rechten Seite durch und knallte den Ball aus kurzem Winkel auf den Kasten. Nach dem Abpraller kamen Frahn, Kaiser und Ernst zum Schuss – doch Osnabrück blockte alle Versuche ab (53.).

Das Auslassen dieser Möglichkeiten rächte sich in der 54. Minute. Grimaldi behauptete sich in einem Laufduell gegen Heidinger, bei dem der Schiedsrichter fälschlicherweise nicht auf Freistoß für uns entschied. Dem VfL-Stürmer war das egal, er umspielte noch Coltorti und Sebasian und traf zum 2:2.

Abwehr-Schnitzer bringt VfL nach vorn |
Bullen bleibt der Ausgleich verwehrt

Das Osnabrücker Publikum lief nun heiß und sorgte für den erwarteten Hexenkessel. Das Spiel wurde hitziger, die Fouls häuften sich und die Gastgeber gewannen immer mehr die Oberhand. 

Ein Grimaldi-Kopfball segelte noch über unseren Kasten (79.), dann profitierten die Lila-Weißen vom nächsten Bock in der RBL-Abwehr. Hoheneders Kopfball-Rückpass auf Coltorti geriet viel zu kurz, der eingewechselte Roman Prokoph bedankte sich und schob zum 3:2 ein (81.).

Alexander Zorniger brachte nun mit Denis Thomalla den nächsten Stürmer, um mit einer Schlussoffensive doch noch einen Punkt mitzunehmen. Frahn hatte mit seinem klasse Schuss von der Strafraumgrenze den Ausgleich auf dem Schlappen, Fernandes klärte das Leder zur Ecke (86.). Auch in der Nachspielzeit konnten wir den VfL-Schlussmann nicht mehr bezwingen.
 

Fazit:

Zwei hervorragend herausgespielten Toren stehen drei sehr unglücklichen Gegentoren gegenüber, die den Punktgewinn in Osnabrück verhinderten.

Es war über weite Strecken zweifelsohne ein Spiel auf Augenhöhe, das von der Intensität und dem Offensivdrang beider Mannschaften lebte. Nach einer guten ersten Hallbzeit unserer Elf, in der wir stärker waren, kam der VfL in Halbzeit zwei besser zurecht und drehte das Duell.

Damit bleiben wir nach dem zehnten Saisonspiel bei 17 Punkten, müssen Osnabrück vorbeiziehen lassen und nun schauen, was die Konkurrenz an der Tabellenspitze  am Wochenende abliefert.

Am nächsten Samstag (28. September; Anstoß: 14.00 Uhr) gehen die Roten Bullen im Heimspiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching dann erneut Saisonsieg Nummer sechs an.

Statistik:

RB Leipzig:
Coltorti – Heidinger, Hoheneder, Sebastian, Jung – Röttger (60. Schulz), Ernst (83. Thomalla), Kaiser – Morys (77. Kammlott), Frahn (C), Poulsen

VfL Osnabrück:
Heuer Fernandes – Pisot, Karikari, Stadel, Dercho – Nagy (86. Ornatelli), Zenga (90. Testroet), Feldhahn, Hohnstedt – Spann (C, 72. Prokoph), Grimaldi

Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)

Tore:
0:1 Heidinger (13.), 1:1 Jung (20., Eigentor), 1:2 Poulsen (32.), 2:2 Grimaldi (54.), 3:2 Prokoph (81.)

Gelbe Karten:
Dercko | Heidinger, Morys, Ernst

Zuschauer:
8.974 in der osnatel-Arena

Zwei Bullen-Tore in Osnabrück reichen nicht zum Punktgewinn.

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