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Überragender 3:1-Sieg für die Roten Bullen gegen Holstein Kiel!

RB Leipzig gerät früh durch Sykora in Rückstand (9.) | Zweite Halbzeit bringt die Wende | Herrmann knipst Eigentor zum 1:1 (50.) | Frahn mit Doppelpack (57., 90.+4)

Was für ein grandioser Heimsieg für Die Roten Bullen! Unsere Mannschaft setzte sich gegen den Tabellenzweiten Holstein Kiel nach einem überragenden Auftritt in der zweiten Hälfte deutlich mit 3:1 (0:1) durch.

In einer feurigen Partie vor 11.714 Zuschauern gerieten wir früh in Rückstand. Kiel schlug gleich bei der ersten Großchance zu. Nach einer Ecke landete die Kugel bei Fiete Sykora, der zum 1:0 abzog (9.). Unsere Leipziger Bullen blieben trotz des frühen Rückstandes abgeklärt.

Der abgezockte Auftritt wurde im zweiten Durchgang belohnt. Nachdem Kiels Patrick Herrmann zunächst die Kugel in der 50. Minute in die eigenen Maschen lenkte, ließ Bullen-Kapitän Daniel Frahn einen Handelfmeter souverän zur 2:1-Führung im Netz zappeln (57.). Drei Minuten später sah Fabian Wetter nach seiner zweiten Verwarnung Gelb-Rot (60.).

Torhüter Fabio Coltorti hielt in einer hitzigen Schlussphase den Sieg gleich mehrfach fest, ehe Frahn mit dem Schlusspfiff das Ergebnis zum 3:1-Endstand hochschraubte (90.+4).

Flutlicht-Sieg gegen Kiel! Unser Spieltagsvideo zum 3:1 gegen die "Störche"!
Ausführlicher Spielbericht

Röttger und Morys von Beginn an |
Luge und Domaschke erstmals im Kader

Gegen den Tabellenzweiten nahm unser Trainer einige Veränderungen für sein 4-3-3-System vor: Auf Grund des Ausfalls von Juri Judt (Oberschenkelverhärtung) rückte Tim Sebastian auf die rechte Seite, Timo Röttger rotierte in die Startelf, im Sturm begann wieder Matthias Morys. Erstmals im Kader standen zudem André Luge und Erik Domaschke!

Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich: Die Partie wird ein Kampf um jeden Zentimeter. Beide Mannschaften legten sofort mit Volldampf los.

In der fünften Minute setzte Daniel Frahn den ersten Torschuss nach Vorarbeit von Yussuf Poulsen ab, der in den Händen von Maximilian Riedmüller landete (5.).

Kurz darauf eine Schrecksekunde: Tobias Willers ließ eine Rückgabe durchlaufen, Fabio Coltorti will die Situation bereinigen und schießt dabei Kazior direkt an den Kopf, so dass der Ball zurück springt und über das Tor flog (7.).

Gleich im Anschluss verdeutlichte der Gegner, warum er einer der gefährlichsten Standard-Mannschaften der Liga ist. Mittelfeldspieler Fiete Sykora bekam nach einer Ecke den Ball vor die Füße, fackelte nicht lange und hämmerte das Leder zum 1:0 ins Netz (9.). Erste Chancen, gleich ein Tor.

RBL zieht Spiel weiter durch |
Kiel verteidigt clever

Unbeeindruckt ob des frühen Rückstandes spielten die Roten Bullen druckvoll weiter. Dominik Kaiser hätte die richtige Antwort geben können. Allerdings knallte er einen direkten Freistoß aus 20 Metern an den rechten Pfosten (11.). Unmittelbar danach schnappte der aufmerksame Maximilian Riedmüller Daniel Frahn nach einem genialen Pass von Morys die Kugel vor der Nase weg (14.).

Kiel versuchte in der Folge immer wieder Löcher über die Mitte zu reißen. Aber unsere Defensive wehrte alle Versuche souverän ab. Dann lief der Tabellenzweite einen Angriff über die linke Seite, wo ein Spieler freistehend zum Schuss kam. Tim Sebastian fälschte den Ball ab, der sich knapp hinter der Torlatte senkte – Glück für die Leipziger Bullen, denn Coltorti wäre nicht mehr rangekommen (27.).

Auch im weiteren Verlauf verteidigte der Gegner clever seinen Vorsprung, ließ unserer Mannschaft kaum Freiräume. RB Leipzig drückte dennoch unaufhaltsam weiter. Aber keiner der Torversuche von Jung (abgeblockt, 30.) und Frahn (39.) fanden den Weg in den Kieler Kasten, so dass es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause ging.

Fandrich kommt für Schulz |
Kieler Eigentor bringt den Ausgleich

Nach dem Wechsel brachte unser Trainer Clemens Fandrich für Bastian Schulz. Gleich mit Wiederanpfiff gingen wir sofort hohes Tempo – mit Erfolg! Matthias Morys legte einen Sahnepass auf Yussuf Poulsen ab, der scheiterte zunächst freistehend am Torwart, beim Klärungsversuch lenkte Patrick Herrmann den Abpraller zum 1:1-Ausgleich in die eigenen Maschen (50.).

Von da an ging es Schlag auf Schlag. Keine fünf Minuten später kam Frahn im Strafraum zum Kopfball, ein Kieler will klären und brachte dabei die Hand ins Spiel (55.). Der Schiedsrichter entschied völlig zu Recht auf Elfmeter, den der Bullen-Kapitän gleich selbst ausführte und das Leder souverän ins rechte Eck setzte (57.).

Eine Minute später netzte wieder Frahn – aber der Unparteiische hob die Fahne (58.).

In der nächsten Szene foulte Fabian Wetter Frahn und auf Grund seiner zweiten Verwarnung die Rote Karte (60.).

Nachdem Kiel nun mit einem Mann weniger spielte, wechselte Alexander Zorniger und brachte für Timo Röttger Henrik Ernst (67.). Die Partie nahm jetzt richtig Fahrt auf und die Roten Bullen kamen zu einer riesen Möglichkeit. Morys wollte nach einem Konter den Ball über den Torhüter lupfen, der fingerte die Kugel zur Seite weg, wo Poulsen stand, der ebenfalls hängen blieb. Im Nachgang zimmerte Kaiser das Ding um Haaresbreite drüber (71.).

Wir versuchten die Kieler durch viele Nadelstiche mürbe zu spielen, gingen mehrfach zu Kontern ab – aber die Störche wehrten sich wehement, obwohl sie zunehmend müder wirkten.

Kiel wittert Chance |
Überragender Coltorti  

In einer hektischen Schlussphase witterte der Gegner schließlich nochmal seine Chance. Doch es waren die glorreichen Minuten des überragend auftrumpfenden Fabio Coltorti!

Nachdem Kiel nach einer verheißungsvollen Freistoßposition den Ball aus 18 Metern in die Mauer knallte, trat der Gegner aus dem Gewühl heraus immer wieder gegen das Leder, bis schließlich ein Gegenspieler frei zum Schuss kam – doch der ehemalige Schweizer Nationaltorhüter schmiss sich dazwischen und hielt die Führung fest (89.).

Doch das sollte es noch nicht gewesen sein: Erneut wurde Kiel ein Freistoß zugesprochen – Torhüter Riedmüller rannte mit nach vorn. Unser Gegner brachte aus gut 25 Metern eine hohe Flanke in den Strafraum.  Aber Coltorti pflückte den Ball sicher aus der Luft und leitete im Gegenzug einen Konter auf Frahn ein, der den Ball nur noch locker ins leere Tor einschieben brauchte (90.+4).
 

Fazit:

Mit überragenden Fans im Rücken ließen sich die Roten Bullen nach dem frühen Rückstand nicht beirren und steigerten sich von Minute zu Minute. In der zweiten Halbzeit drehte die Mannschaft dann richtig auf und fuhr mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den zweiten Heimdreier ein.

Für die Spieler bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Denn bereits am Samstag (07. September; Anstoß: 14.00 Uhr) steht mit der Auswärtspartie bei SV Elversberg das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen an.

 

Statistik:

RB Leipzig:

Coltorti – Sebastian, Hoheneder, Willers, Jung – Röttger (67. Ernst), Kaiser, Schulz (46. Fandrich) – Poulsen, Frahn (C), Morys (80.)

Holstein Kiel:
Riedmüller – Kazior (C), Krause (76. Johansen), Wetter, Hermann, Heider, Siedschlag, Sykora, Breitkreuz (76. Schied), Gebers, Wahl

Tore:
0:1 Sykora (9.), 1:1 Herrmann (50., Eigentor), 2:1 Frahn (57., Handelfmeter), 3:1 Frahn (90.+4)

Gelbe Karten:
Jung, Coltorti, Willers | Wetter, Heider

Gelb-Rot:
Wetter (60.)

Zuschauer:
11.714 in der Red Bull Arena

Henrik Ernst, Clemens Fandrich und Daniel Frahn analysieren den Heimerfolg gegen Holstein Kiel.

Grandioser 3:1-Sieg über Kiel

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Grandioser 3:1-Sieg über Kiel
Die Roten Bullen setzen sich in einer feurigen Partie mit 3:1 gegen den Tabellenzweiten Holstein Kiel durch.
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Die Roten Bullen setzen sich in einer feurigen Partie mit 3:1 gegen den Tabellenzweiten Holstein Kiel durch.
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Die Einschätzung von RBL-Trainer Alexander Zorniger und Kiels Trainer Karsten Neitzel zum Spiel.
Die Kurzzusammenfassung des MDR über das Spiel der Roten Bullen gegen Kiel

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