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Remis! Die Roten Bullen trennen sich 1:1 vom MSV Duisburg

RBl spielbestimmend, doch Duisburg geht in Führung (26.) | Jung gleicht mit herrlichem Freistoß-Tor aus (33.) | 13.758 Fans in der Red Bull Arena

Zweites Heimspiel, zweites Unentschieden! Das Duell der Roten Bullen mit den Zebras des MSV Duisburg endete ohne Sieger mit einem 1:1.

Vor der stimmungsvollen Kulisse von 13.758 Fans in der Red Bull Arena waren wir über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft mit den besseren Chancen. Doch dem MSV gelang in der 26. Minute die überraschende Führung durch Kingsley Onuegbu (26.). Diesen Rückstand egalisierte Anthony Jung nur sieben Minuten später mit einem sensationellen Freistoßtor (33.).

Auch in Halbzeit zwei drängte unsere Elf auf den zweiten Treffer und hatte die Gäste gut im Griff. Die besten Chance zum Siegtor vergab Niklas Hoheneder mit einem starken Kopfball (77.), sodass es bei der Punkteteilung blieb.

Mit acht Zählern aus vier Spielen liegen wir nun auf Rang 8 der Dritten Liga.

Die Stimmen zum Spiel im Audioplayer.
 

Die Roten Bullen - MSV Duisburg

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Die Roten Bullen - MSV Duisburg
Das 1:1-Unentschieden gegen die 'Zebras' in Bildern.
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Das 1:1-Unentschieden gegen die 'Zebras' in Bildern.
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Die Roten Bullen - MSV Duisburg
Das 1:1-Unentschieden gegen die 'Zebras' in Bildern.

Ausführlicher Spielbericht

4-3-3-System mit Franke, Sebastian und Morys von Beginn an

Wie schon in Burghausen starteten die Roten Bullen in einer 4-3-3-Formation. Fabian Franke rückte für den gesperrten Tobias Willers in die Innenverteidigung, Tim Sebastian übernahm den Posten im zentralen defensiven Mittelfeld, Matthias Morys stürmte für Yussuf Poulsen neben Daniel Frahn und Carsten Kammlott.

Unsere Mannschaft fand sofort ins Spiel und riss die Partie an sich. Schon in der 2. Minute brach Kammlott auf der rechten Seite durch, seine Eingabe griff sich MSV-Torwart Michal Ratajczak. Zwei Minuten später bediente Kammlott nach langen Abschlag Daniel Frahn, unser Kapitän scheiterte aus Nahdistanz ebenfalls an Ratajczak (4.).

Leipzig bestimmt Partie | MSV-Führung nach Ballverlust

Duisburg zeigte sich nur sporadisch vor unserem Kasten, das Chancenplus lag weiter bei den Roten Bullen. Dominik Kaisers Ecke köpfte Sebastian auf Franke, der jedoch nicht genug Druck hinter den Ball bekam (11.), auch Frahn erreichte ein gutes Lupfer-Anspiel von Morys nur mit der Fußspitze (18.).

Nach 20 Minuten nahm RB Leipzig das Tempo etwas aus dem Spiel, Duisburg hatte nun mehr Spielanteile und ging nach einem Ballverlust im RBL-Mittelfeld in Führung. Der MSV schaltete blitzschnell um, Michael Gardawski wurde mit einem langen Ball eingesetzt, umkurvte Coltorti und legte quer, Kingsley Onuegbu musste nur noch einschieben (26.). Ein bitteres Gegentor, zumal Gardawski im Abseits stand.

Jung gleicht mit Freistoß-Tor aus | Partie wird hitziger

Der Rückstand brachte die Leipziger Bullen nicht aus dem Konzept und wir erhöhten nun wieder den Druck. Kammlotts Flanke wurde gerade noch geblockt, beim zweiten Versuch über rechts kam Frahn einen Schritt zu spät (27.). Den nächsten Hochkaräter erspielte sich die RBL-Elf über die linke Seite. Einen starken Pass von Schulz legte Frahn auf Morys zurück, unser Stürmer zwang den Duisburger Schlussmann mit seiner Volleyabnahme zu einer Glanztat (29.).

Die nächste Aktion brachte endlich den Ausgleich. Kammlott setzte sich geschickt durch und holte einen Freistoß heraus. Jung platzierte den Ball 25 Meter vor dem Tor und versenkte das Leder herrlich im rechten Eck – 1:1 und erstes Tor für Anthony im Bullen-Trikot (33.).

Anschließend wurde die Begegnung etwas hitziger und beide Mannschaften rieben sich in Zweikämpfen auf. Die letzte MSV-Aktion vor der Pause klärte unsere Defensive (40.), auf der Gegenseite kam Kammlott nach einem Klasse-Spielzug über Schulz, Kaiser und Frahn im Sechzehner an den Ball, blieb aber am letzten Gegenspieler hängen (45.).

Keine Halbzeit-Wechsel | RBL bleibt gefährlicher

Ohne Veränderungen ging es in den zweiten Spielabschnitt. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Roten Bullen die aktivere Mannschaft und gewann mehr Zweikämpfe. Duisburg lauerte auf Konter, die unsere Defensive gut unterbinden konnte.

Die Gäste foulten nun häufiger, die vielen Freistöße für uns brachten aber nichts ein. In der 51. Minute tankte sich Jung gut auf der linken Seite durch, sein Anspiel in den Rücken der MSV-Abwehr war zu ungenau. Wenig später donnerte Frahn eine verlängerte Ecke drüber (59.).

Alexander Zorniger brachte nach einer Stunde Yussuf Poulsen für Kammlott, um für neuen Schwung zu sorgen (60.). Die nächste Bullen-Gelegenheit hatte Morys, seinem Schussversuch nach feinem Dribbling wehrten die Blau-Weißen gerade noch ab (61.).

Hoheneder hat 2:1 auf dem Kopf | MSV bringt 1:1 über die Zeit

Auch in der Schlussphase war unsere Mannschaft dem zweiten Tor deutlich näher als die Zebras. Jungs Kracher verfing sich in der dichten Gäste-Abwehr (72.) und Poulsens Kopfball nach einem Eckstoß war nicht druckvoll genug (75.). Die beste Chance in Halbzeit zwei hatte Hoheneder, sein Kopfball nach der insgesamt siebten Ecke rauschte nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (77.).

Duisburg zeigte sich in der 81. Minute zum ersten Mal wieder vor unserem Tor. Onuegbu setzte sich energisch durch und bediente de Wits. Dessen Ablage donnerte Tobias Feisthammel aus 20 Metern deutlich drüber.

Für die Schlussoffensive waren schließlich noch Clemens Fandrich (73., für Schulz) und Röttger (83., für Judt) in die Begegnung gekommen – doch bis auf einen Fandrich-Schuss (90.) und Poulsen-Kopfball (90.+1) konnten wir uns nicht mehr entscheidend durchspielen.

Fazit:

Im zweiten Drittliga-Heimspiel waren durchaus auch drei Punkte drin. Die Gäste aus Duisburg können mit dem Unentschieden gut leben. Den Roten Bullen fehlte im Aufbauespiel und den Pässen in die Spitze vielleicht die eine oder andere zündende Idee, um die vielen Angriffe noch besser auszuspielen und zu noch klareren Torchancen zu kommen.

Dennoch können wir viel Positives aus dem Spiel mitnehmen, liegen auf einem guten siebten Platz und sind auch nach dem vierten Spiel im Profi-Fußball unbesiegt.

Jetzt können wir uns auf das Derby gegen den FC Rot-Weiß Erfurt am kommenden Samstag (24. August; Anstoß: 14.00 Uhr) und damit auf das nächste Top-Spiel freuen.
 

RB Leipzig:
Coltorti – Judt (85. Röttger), Hoheneder, Franke, Jung – Schulz (73. Fandrich), Sebastian, Kaiser – Morys, Frahn (C), Kammlott (60. Poulsen)

MSV Duisburg:
Ratajczak – Kühne, Bajic (C), Bollmann, Dum – Feisthammel, Öztürk (73. Zoundi) – Gardawski, de Wit (90. Aycicek), Wolze – Onuegbu

Schiedsrichter:
Christian Dietz (Kronach)

Tore:
0:1 Onuegbu (26.), 1:1 Jung (33.)

Gelbe Karten:
Judt, Morys, Jung | Öztürk, Bollmann, Bajic, Dum, Wolze

Zuschauer:
13.758 in der Red Bull Arena

Das Hinspiel gegen Duisburg: Die Roten Bullen trennen sich 1:1 vom MSV.
Fabian Franke, Matthias Morys und Anthony Jung zum Unentschieden gegen den MSV.
Alexander Zorniger und MSV-Trainer Karsten Baumann analysieren das Remis.
Alle Szenen, Tore und Stimmen im Sport-im-Osten-Zusammenschnitt.
8 Punkte
aus 4 Spielen bedeuten Platz 7 für RBL

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